Gründergeist trifft Tradition – volle Farbglashütte zum Gründertreffen in Lauscha

Die Gründertreffen-Reihe in Südthüringen machte am 19.6.2019 Halt in der ELIAS Farbglashütte Lauscha. Kontakte knüpfen und Wissen aufsaugen wollten knapp 30 Gründungsinteressierte, Jungunternehmer und Multiplikatoren.

„Wir machen die weltbesten Produkte aus Glas“

Rita Worm-Horn, Geschäftsführerin der ELIAS Farbglashütte, erzählte nicht nur von den Vorzügen Lauschaer Glaskunst, sondern vor allem über ihren Weg von der Gründerin zur Unternehmerin und wie es ist, drei Unternehmen gleichzeitig zu führen. Neben ihrem Engagement in der Farbglashütte betreibt sie das Hotel Schieferhof in Neuhaus am Rennweg und seit vergangenem Jahr das Boutique Residenz Hotel Masserberg. „Ein Produkt, ein Unternehmen, ein Gründer muss eine Geschichte haben“ sagt Rita Worm-Horn. Ihr Rat an alle, die ihr eigenes Unternehmen gründen möchten: „Seid authentisch, mutig und geht auf eure Kunden ein.“

 

Der Bauch gibt den Ausschlag

Wie das klappen kann, berichtet Cindy Böhm, Unternehmerin und Thüringerin im Herzen. Anschaulich und kurzweilig überzeugte sie, wie wichtig es ist, die Vorlieben seiner Kunden zu kennen. „80 Prozent aller Kaufentscheidungen werden emotional getroffen. Letztlich gibt immer der Bauch den Ausschlag, was gekauft wird”. Unternehmen müssen den emotionalen Nutzen ihres Angebots für ihre Kunden finden. Genau wie Rita Worm-Horn rät Cindy Böhm zu Ehrlichkeit und Offenheit in der Kommunikation. Und wenn es doch mal schwierig wird:  „Bitte“, „Danke“ und „Entschuldigung“ gehen immer.

Den Einblick in die traditionelle Lauschaer Glaskunst aus der ältesten noch existierenden Hütte Lauschas gab’s obendrauf.  Seit 1853 wird hier manuell auf traditionelle Weise Glas hergestellt. In Handarbeit entstehen in der Manufaktur einzigartige Produkte, vom Glasauge bis zur Glasmurmel. Hüttenführung, Glaskugelblasen und Hüttenwurst und rundeten die Veranstaltung ab.

Nach dem Gründertreffen ist vor dem Gründertreffen. Am 12.11.2019 geht die Reihe in Schmalkalden weiter.

 

Pressemitteilung des BIC Nordthüringen: Gründungsideen mit Innovation & Design

Wie eine Gründungsidee innovative Potenziale aufgreift und ein passendes Design erhält, erfuhren gründungsinteressierte Studierende der Hochschule Nordhausen im gestrigen Workshop zur Vorbereitung des Nordthüringer Gründungsideenwettbewerbes.  

Drei Referenten und 15 Teilnehmer zählte der gestrige Workshop in der Nordhäuser Medienagentur Plusgrad. Zu Beginn stellten die Referenten, Philipp Belz (Diplom-Designer), Andreas Hillmann (Diplom-Künstler) und Dr. Kareen Schlangen (zertifizierter Innovationscoach) ihre Techniken vor. Sie zeigten an Beispielen, wie die Innovation erfolgreicher Geschäftsmodelle für die eigene Idee genutzt werden kann und wie eine Markenentwicklung abläuft. Im Anschluss stellten vier Gründerteams ihre Ideen vor, für die ansatzweise innovative Aspekte und ein Markenauftritt herausgearbeitet wurden. Dabei war nicht nur das Feedback der Referenten wertvoll, sondern auch das der anderen Teilnehmer: “Insbesondere die Gruppendynamik in solchen Veranstaltungen hat einen großen Mehrwert für alle Beteiligten – dieser lässt sich im Vorfeld nicht planen, es braucht jedoch eine gewisse Flexibilität innerhalb des Workshops” – betont Dr. Kareen Schlangen. Sie leitet den Gründerservice der Hochschule Nordhausen.

 

Zu den Teilnehmern zählten Studierende der Hochschule Nordhausen. Einige von ihnen arbeiten bereits intensiv an ihren Gründungsprojekten in den Bereichen Bildungsservice, Ernährung und sozialen Diensten.

Sie sind aufgerufen, am diesjährigen „Nordthüringer Gründungsideenwettbewerb“ teilzunehmen. Gesucht werden Gründungsideen jeglicher Art – seien es Ideen von Einzelpersonen oder von Teams, bekannte Gründungsansätze oder völlig neue Modelle für Gründungen, Ideen für Gründungen im Nebenerwerb oder im Vollerwerb.

Jede Idee ist willkommen!

 

Der „Nordthüringer Gründungsideenwettbewerb“  startet am 01.Juli diesen Jahres in eine neue Runde.

Weitere Informationen und das Onlineformular zur Teilnahme finden Sie in Kürze unter www.bic-nordthueringen.de.

Wir suchen Verstärkung

Das Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum (ThEx) steht Gründungsinteressierten sowie kleinen und mittleren Unternehmen als eine zentrale Anlaufstelle zur Verfügung. Das ThEx macht das vielfältige Angebot von Beratung und Unterstützung der im ThEx verbundenen Institutionen konzentriert, transparent und zielgerichtet verfügbar.

Zur Verstärkung des Teams „ThEx Management / Kammernetzwerk“ suchen wir in Teilzeit (30 Wochenstunden) zum 01. Juli 2019 eine/n

Projektmitarbeiter/in (m/w/d).

Der Stelle sind insbesondere folgende Aufgaben zugeordnet:

  • Mitarbeit bei der Entwicklung und Umsetzung der ThEx-Marketingstrategie mit besonderem Fokus auf Online Marketing
  • Administration und Weiterentwicklung der Website www.thex.de und des ThEx-CRM-Systems
  • Redaktionelle Betreuung der Online- und Social-Media-Kanäle (Blog, Newsletter, Facebook)
  • Koordination und Unterstützung der Online- und Social-Media-Aktivitäten innerhalb des ThEx-Verbundes
  • Unterstützung bei der Aufbereitung von Kommunikationsmaterialien

Erwartet werden:

  • ein dem Tätigkeitsprofil entsprechender Hochschulabschluss mit IT-Bezug
  • sehr gute Kenntnisse in der Administration von Websites mit WordPress
  • sehr gute Kenntnisse in Adobe InDesign
  • Interesse an den Themengebieten Existenzgründung, Unternehmertum, Wirtschaftsförderung und Unternehmensnachfolge
  • Tatkraft und Umsetzungsstärke
  • hohe Dienstleistungsorientierung, Sozialkompetenz, Teamfähigkeit und Motivation

Von Vorteil sind zudem:

  • Englischkenntnisse

Die zu besetzende Stelle ist in ein durch den Freistaat Thüringen und die Europäische Union: Europäischer Sozialfonds (ESF) gefördertes Projekt eingebunden. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an den TV-L, orientiert sich an den Anforderungen der Position und Ihren persönlichen Voraussetzungen und Leistungen. Die Stelle ist befristet bis zum 31. Dezember 2021.

Telefonische Rückfragen sind an den ThEx-Leiter Herrn Wegler unter 0361/554 675 10 möglich.

Schwerbehinderte Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen, gern auch per Mail (im PDF-Format), bis zum 30.06.2019 an folgende Adresse: bernd.peter@erfurt.ihk.de
oder postalisch an:

Industrie- und Handelskammer Erfurt
Personalabteilung
Arnstädter Straße 34
99096 Erfurt

 

Stellenausschreibung im PDF-Format

Pressemitteilung des BIC Nordthüringen: Workshop für Gründer

Wie können Innovation und Design Ideen und Konzepte aufwerten?

 

Die BIC Nordthüringen GmbH lädt zum kostenfreien Workshop im Rahmen des diesjährigen Gründungsideenwettbewerbes ein. Gründer und Gründungsinteressierte erfahren, wie sie ihre Ideen und Konzepte mit innovativen Aspekten und Designelementen aufwerten können.

Die Referenten sind Philipp Belz (Diplom-Designer), Andreas Hillmann (Diplom-Künstler) und Dr. Kareen Schlangen (zertifizierter Innovationscoach).

Sie zeigen anschaulich, wie Ideen und/oder Konzepte mit Innovationspotenzialen aus dem Servicebereich spielerisch angereichert werden können und wie sie visualisiert werden können – in Form eines Logos/Symbols, eines Namens, einer Verpackung, einer Farbe, einer Form usw.

 

Wann?  Dienstag, den 11. Juni 2019, ab 16 Uhr

Wo?  Agentur Plusgrad, Barfüsser Str. 5 in Nordhausen

 

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Bitte melden Sie sich per eMail bei der Referentin Dr. Kareen Schlangen (schlangen@hs-nordhausen.de) an.

 

Der Nordthüringer Gründungsideenwettbewerb startet im Juni in eine neue Runde.

Weitere Informationen und das Onlineformular zur Teilnahme finden Sie in Kürze unter www.bic-nordthueringen.de.

 

Oder rufen Sie an! Informationen gibt es unter 03632/66 55 200 und unter skaufmann@bic-nordthueringen.de

GRÜNDERTREFFEN: Volles Haus in Römhild

Wie vielfältig die Gründer- und Unternehmerlandschaft in Südthüringen ist, hat das Gründertreffen im Landkreis Hildburghausen gezeigt: mehr als 30 Teilnehmende, davon nahezu die Hälfte in der Gründungsphase.

Das Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum hatte mit seinen Projektpartnern nach Römhild eingeladen. Den Auftakt machte ein Rundgang durch den Produktionsbereich des Marmor Centers. Geschäftsführer Steffen Würstl gewährte einen Blick in die Geschichte des Unternehmens und zeigte vor Ort, wie Unikate aus Stein geschaffen werden.

Von der Praxis zur Theorie

Berichte aus der Praxis gab es im Anschluss in der VR Bank Römhild. Vorstandsvorsitzender Hendrik Freund und Unternehmer Reinhard Jacob lobten die Gründerszene in Südthüringen und motivierten zugleich. Nicht die Quantität, sondern die Qualität der Gründung sei für die Region entscheidend.

Kommunikation ist der Anfang von allem

Wie wichtig Kommunikation mit den Kunden für die Qualität eines Unternehmens sein kann, erzählte Cindy Böhm, Unternehmerin, Vorstand der Projektraum eG und Thüringerin im Herzen. „Nutzen Sie jede Gelegenheit, Ihren Kunden ein gutes, stabiles und sicheres Gefühl in der Zusammenarbeit mit Ihnen zu geben“, gab sie den Gründer und Gründerinnen mit auf den Weg. „Und wenn Sie mal unsicher sind: Fragen Sie sich, wie Sie möchten, dass man mit Ihnen umgeht.“

 

 

 

Die Reihe der Gründertreffen geht schon kommende Woche weiter:

Wo: auftakt.Basis im TGZ Ilmenau

Wann: 22.5.2019 ab 16 Uhr

Anmeldung: https://www.thex.de/veranstaltungen/anmeldung-zur-veranstaltung/?event=2465

GRÜNDER-WISSEN: Welche Rechtsform soll es sein?

Spätestens im Geschäftskonzept kommt sie auf, die Frage nach der Rechtsform. Eins vorweg: Es gibt weder die richtige noch die optimale Rechtsform. Erscheint ein Einzelunternehmen zum jetzigen Zeitpunkt vielleicht die richtige Wahl, kann das in zwei Jahren schon anders aussehen.

Fakt ist: Sie müssen sich entscheiden.

Einzelunternehmen

Das Einzelunternehmen ist das Einsteigermodell unter den Rechtsformen. Laut dem Institut für Mittelstandsforschung Bonn entschieden sich drei von vier Existenzgründern für ein Einzelunternehmen. Besonders geeignet ist es für Kleinunternehmer, Handwerker, Dienstleister oder Freiberufler. Und nein: in einem Einzelunternehmen ist man nicht zwangsläufig allein, man kann auch Mitarbeitende einstellen. Vorteil eines Einzelunternehmens: Es ist kein Mindestkapital notwendig, allerdings haftet der Betriebsinhaber unbeschränkt mit seinem gesamten Vermögen, auch privat.

Personengesellschaften

Der Name verrät es schon: Zu einer Personengesellschaft schließen sich mehrere Partner  zusammen. Eine einfache Form ist die Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GbR). Mindestens zwei Gewerbetreibende vereinbaren in einem formlosen Gesellschaftsvertrag die Gründung einer GbR. Beide Partner haften für ihre Verbindlichkeiten gleichermaßen, geschäftlich und persönlich.

Das Pendent der GbR für die freien Berufe ist die Partnergesellschaft (PartG). Mindestens zwei Gesellschafter, formloser Vertrag, kein Mindestkapital. Die Besonderheit liegt in der Haftung: War nur ein Partner mit einen Auftrag beschäftigt, haftet nur er für daraus entstandene berufliche Fehler.

Offene Handelsgesellschaft (OHG), Kommanditgesellschaft und GmbH & Co. KG komplettieren die Riege der Personengesellschaften.

Kapitalgesellschaften

Einer der Gründe, warum sich viele Gründer für die Kapitalgesellschaft entscheiden: Die Angst vor der persönlichen Haftung. Denn die ist – im Grundsatz und mit Ausnahmen –  bei der Kapitalgesellschaft ausgeschlossen. Die Haftung für geschäftliche Aktivitäten beschränkt sich im Regelfall nur auf die Höhe ihrer Kapitaleinlage. Die bekannteste Kapitalgesellschaft ist die GmbH, die Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Für Gründer kleiner Unternehmen, die die Haftung beschränken wollen, eignet sich auch die Unternehmergesellschaft (UG) haftungsbeschränkt.

Je nach Wahl der Rechtsform entstehen unterschiedliche Konsequenzen,  rechtlich, steuerlich und finanziell.

Aber Achtung: Vor der Wahl der Rechtsform sollten Sie sich professionelle Beratung holen. Das können Sie zum Beispiel beim Rechtsanwalt, Notar oder Steuerberater.  Hier kann im Einzelfall geprüft werden, welche Rechtsform geeignet ist.

GRÜNDER-WISSEN: Wiedereinführung der Meisterpflicht

Die Meisterpflicht gilt als gesetzliche Voraussetzung, einen eigenen Handwerksbetrieb zu gründen. Dieser „Große Befähigungsnachweis“ soll sowohl die Qualität der Arbeit als auch die der Ausbildung junger Handwerker gewährleisten. 2004 allerdings wurde die Pflicht zum Meistertitel in 53 von 94 Gewerken abgeschafft, auch um den Arbeitsmarkt zu entlasten, Wettbewerb zu schaffen und Unternehmensgründungen zu erleichtern.

Mit Erfolg: Deutlich gestiegen ist in einigen Gewerken seit der Abschaffung der Meisterpflicht die Zahl der Betriebe. Sie kletterte laut dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) bei den Fliesen-, Platten- und Mosaiklegern von 25.545 im Jahr 2004 auf 69.729 Betriebe im Jahr 2016 – das entspricht einem Plus von 173 Prozent.

Allerdings leidet die Ausbildungsquote: Laut  ZDH gab es Ende 2004 3029 Lehrlinge im Fliesen-, Platten und Mosaiklegerhandwerk. Bis 2016 sank diese Zahl um 26,1 Prozent auf 2239 Auszubildende bundesweit.

Nun möchten Wirtschaftspolitiker diese Regelung teilweise rückabwickeln und die Meisterpflicht in einzelnen zulassungsfreien Gewerken  wiedereinführen – befürwortet vom ZDH.

Zulassungspflichtig – zulassungsfrei – handwerksähnlich

Das Handwerk unterscheidet zulassungspflichtiges Handwerk, zulassungsfreies Handwerk und handwerksähnliches Gewerbe.

Wer sich in einem zulassungspflichtigen Handwerk selbständig machen will, benötigt in der Regel einen Meisterbrief. Zulassungspflichtig sind die Handwerker, in denen durch „unsachgemäße Ausübung Gefahren für die Gesundheit oder das Leben von Kunden“ drohen, wie etwa bei Elektrotechnikern, Friseuren, Bäckern oder Zahntechnikern. Die Anlage A der Handwerksordnung führt alle 41 Handwerke mit Meisterpflicht.

In allen anderen Handwerken kann man ein Unternehmen ohne Meisterbrief gründen. Die Handwerksordnung regelt in ihrer Anlage B1 und B2 zulassungsfreie und handwerksähnliche Gewerbe. Obwohl keine Meisterpflicht besteht kann es sinnvoll sein, die Meisterprüfung abzulegen: Sie gilt als ein anerkanntes Qualitätssiegel und kann entscheidender Wettbewerbsvorteil sein.

Nachträgliche Prüfung?

Nun wird die Liste der zulassungspflichtigen Handwerke aller Voraussicht nach überarbeitet. Die Bundesregierung und der Deutsche Bundestag bekennen sich ausdrücklich zur Meisterpflicht.

Was passiert mit Handwerkern, die nach 2004 ohne Meister selbstständig gemacht haben? Sie müssen keine nachträgliche Prüfung fürchten. Laut ZDH soll es für sie einen Bestandsschutz geben.

Sehr geehrtes ThEx-Team,
mein Name ist Christoph Osterloh und ich habe mich als freiberuflicher Kunsthistoriker selbstständig gemacht.
Sie als ThEx haben durch die Gründerberatung und Gründerseminare großen Anteil daran, dass ich heute beruflich nun da stehe, wo ich schon seit langem hin wollte. Aus diesem Grund möchte ich Ihnen hiermit sehr für die Unterstützung danken! Ich werde das ThEx kommenden Existenzgründern auf jeden Fall weiterempfehlen.
Mit besten Grüßen
Christoph Osterloh

Mail: info@kunstgeschichte-entdecken.de
Web: kunstgeschichte-entdecken.de

 

Rückblick InnoFinance Summit 2019

Am 26. März 2019 fand der InnoFinance Summit 2019 im ThEx statt. Valentina Kerst, Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft trat als Schirmherrin der Veranstaltung auf.
Crowdfunding, Blockchain und alternative Finanzierung waren zentrale Themen der Veranstaltung. Dazu wurden Paneldiskussionen, Vorträge und Workshops von ExpertInnen aus Deutschland und Europa angeboten. Unternehmen, Start-Ups, Crowdfunding-ExpertInnen, Politik und Wirtschaftsförderinstitutionen hatten Gelegenheit zu Austausch und Vernetzung.
Der Summit wurde veranstaltet von dem Institut für Kommunikation in den sozialen Medien (ikosom), dem Projekt Crowd-Fund-Port (gefördert von Interreg Central Europe), dem Bundesverband Crowdfunding e.V. und der ThEx Mikrofinanzagentur. Unterstützt wurde die Veranstaltung zudem von den Kooperationspartnern D/FIN.frankfurt, CrowdDesk und GSK Stockmann. Partner vor Ort waren die Thüringer Agentur für die Kreativwirtschaft, das Thüringer Kompetenzzentrum Wirtschaft 4.0, die Wirtschaftsjunioren Thüringen, die IHK Erfurt und die Thüringer Tourismus GmbH.
Impressionen des Tages…
 

Roadshow „Unternehmensnachfolge“ startet in die Jubiläumsrunde

Tiefensee: Regelung der Nachfolge ist für Thüringer Wirtschaft von grundsätzlicher Bedeutung

Die Unternehmensnachfolge ist für die Thüringer Wirtschaft ein wichtiges Thema. Etwa 9,4 Prozent der Existenzgründungen in Thüringen sind Unternehmensnachfolgen. Allein in den nächsten fünf Jahren stehen in Thüringen 3.100 Unternehmen zur Nachfolge an. „Die Thüringer Wirtschaft steckt mitten in einem Generationenwechsel, denn die erste Gründergeneration nach der Wiedervereinigung geht in den Ruhestand“, so Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee. Die Regelung der Nachfolge sei daher für die Thüringer Wirtschaft von essentieller Bedeutung. „Gleichzeitig bieten Unternehmensnachfolgen besondere Vorteile, auch und gerade für Gründerinnen und Gründer“, so Tiefensee weiter. Denn „bei Existenzgründungen in der Form einer Unternehmensnachfolge sind bereits Umsätze, Mitarbeiter und Verbindungen zu Lieferanten, Partnern und Kunden vorhanden.“

 

Um Unternehmen frühzeitig für das Thema zu sensibilisieren und alle Möglichkeiten der Unterstützung in Thüringen aufzuzeigen, startet am 19. März 2019 bereits die nunmehr zehnte Roadshow „Unternehmensnachfolge“, eine Veranstaltungsreihe des Thüringer Zentrums für Existenzgründungen und Unternehmertum (ThEx). Mit der Roadshow, die in den nächsten drei Monaten durch den Freistaat tourt, werben die Wirtschaftskammern bei Inhabern und Geschäftsführern von mittelständischen Unternehmen und Familienbetrieben dafür, rechtzeitige Regelung bei der Nachfolge des Unternehmens zu treffen.

 

Sie bietet einen Überblick über die notwendigen Schritte, Erfordernisse und der gezielten Unterstützungsmöglichkeiten durch die Angebote des ThEx, der Wirtschaftskammern sowie die Finanzierungsinstrumente der Thüringer Aufbaubank (TAB), der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft (MBG) und der Bürgschaftsbank Thüringen (BBT). Jede der rund zweistündigen Veranstaltungen bietet zudem die Möglichkeit, mit Experten und Geschäftsführern anderer Unternehmen mit Nachfolgeerfahrung ins Gespräch zu kommen. Eine wichtige Frage ist dabei auch immer die des Unternehmenswerts, denn mit der Unternehmensbewertung wird die Grundlage für die Höhe eines potentiellen Preises gelegt. Auch hierzu bietet die Roadshow Beratung an.

 

Die Auftaktveranstaltung findet am 19.03.2019 ab 17 Uhr im Erfurter ThEx-Gebäude statt.
Weitere Informationen zur „Roadshow Unternehmensnachfolge“ sowie zur Nachfolgewoche und weiteren Veranstaltungen unter www.thex.de/nachfolge