Ideen Flügel verleihen! – Nordthüringer Gründungsideenwettbewerb 2020

Der Nordthüringer Gründungsideenwettbewerb startet in eine neue Runde!

 

Auch im Jahr 2020 führt das BIC Nordthüringen trotz bzw. gerade wegen der Corona-Krise den Nordthüringer Gründungsideenwettbewerb durch.

Bis zum 15. November 2020 können die Ideen zur Gründung eines Unternehmens über das Online-Formular eingereicht werden.

 

Gesucht werden Gründungsideen jeglicher Art – seien es Ideen von Einzelpersonen oder Teams, bekannte Gründungsansätze oder völlig neue Modelle für Gründungen, Ideen für Gründungen im Neben- oder Vollerwerb.

 

Jede Idee ist willkommen!

Gesucht werden kreative und innovative Idee. Haben Sie Mut und bewerben Sie sich!

 

Als Unterstützung bei der Ideenentwicklung und Formulierung des Wettbewerbsbeitrages können nach Absprache und Anmeldung kostenfreie Beratungen und Workshops im BIC Nordthüringen  bzw. in der Hochschule Nordhausen in Anspruch genommen werden.

 

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten die Möglichkeit, ihre Gründungsideen vor einer neutralen Fachjury zu präsentieren. Die Preisverleihung für die 3 besten Gründungsideen findet am 24. November 2020 direkt im Anschluss an den Präsentationswettbewerb statt.

 

Die Preisgelder werden dankenswerterweise von den Sparkassen Nordhausen, Unstrut–Hainich und Kyffhäuser zur Verfügung gestellt und betragen 500 €, 300 € und 200 € für die ersten 3 Plätze. Alle Gründer, die Ihre Idee vor der Jury präsentieren, erhalten zusätzlich eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 50,00 €.

 

Die Gründerinnen und Gründer werden weiterhin vom ThEx-Verbund begleitet und erfahren fortlaufend Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Gründungskonzepte.

Alle Informationen zum Wettbewerb, Veranstaltungstermine und Teilnahmeformulare sind aktuell auf der Internetseite  der BIC Nordthüringen GmbH www.bic-nordthueringen.de bereitgestellt.

Oder rufen Sie an! Informationen gibt  es unter 03632/66 55 200 oder unter skaufmann@bic-nordthueringen.de

Startschuss für den ThEx AWARD – Der Thüringer Gründerpreis 2020

Der ThEx AWARD – Der Thüringer Gründerpreis startet in die nächste Runde. Alle IDEENHABER, DURCHSTARTER, NACHFOLGER und IMPULSGEBERINNEN sind aufgerufen, sich für den diesjährigen ThEx AWARD zu bewerben. Der ThEx AWARD wird durch das Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum (ThEx) organisiert. Das Wirtschaftsministerium stellt Preisgelder in Höhe von 71.000 Euro bereit.

Der ThEx AWARD wird in vier Kategorien vergeben:

  • für IDEENHABER in der Gründungsphase,
  • für DURCHSTARTER in der Wachstumsphase,
  • für NACHFOLGER nach der Übergabephase.
  • Zudem wird in einer vierten Kategorie eine Gründerin oder eine Unternehmerin als IMPULSGEBERIN gewürdigt.

„Neue oder sich stark entwickelnde Unternehmen, sowie gelungene Übernahmen bestehender Gesellschaften bringen positive Effekte für die Thüringer Wirtschaft und steigern deren Konkurrenzfähigkeit. Diese guten Beispiele wollen wir mit dem ThEx AWARD unterstützen und einem breiten Publikum präsentieren, auch in Zeiten der Corona-Krise“, betont Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee. „Zudem ist es uns ein wichtiges Anliegen, die Leistungen von Gründerinnen und Start-up-Unternehmerinnen zu würdigen. Deshalb werden wir aus allen eingesandten Bewerbungen zum ThEx AWARD eine Gründerin bzw. Unternehmerin für ihr besonderes Engagement auszeichnen“, so Tiefensee weiter.

„Im Vordergrund steht beim ThEx AWARD neben den Preisgeldern vor allem auch der Unterstützungsgedanke für Gründerinnen, Gründer und Unternehmen im Freistaat. Im Zuge des gesamten Wettbewerbs können die Bewerberinnen und Bewerber an den Begleitungs- und Vernetzungsangeboten des ThEx teilnehmen und erhalten die Möglichkeit, ihre Idee bzw. ihr Unternehmen öffentlich zu zeigen“, sagte ThEx Leiter Dirk Wegler.

 

Die Kategorien im Überblick

In der ersten Kategorie IDEENHABER werden die besten Gründungsideen gesucht. Teilnehmen kann jeder mit einer neuen Geschäftsidee, der nach dem 1. Januar 2019 ein Unternehmen gegründet hat oder sich derzeit in der Gründungsvorbereitung befindet.

In der zweiten Kategorie werden DURCHSTARTER gesucht. Diese Unternehmen sollen nach dem 01.01.2015 gegründet worden sein und sich wirtschaftlich gut entwickelt haben. Aber auch Antworten auf Fragen von besonderer Verantwortung und mutigen Wegen in der Unternehmensentwicklung spielen in dieser Kategorie eine Rolle.

In der dritten Kategorie NACHFOLGER werden Unternehmerinnen und Unternehmer gesucht, die im Rahmen der Unternehmensnachfolge ein bestehendes Unternehmen übernommen und diese unternehmerische Herausforderung erfolgreich bewältigt haben. Bewerben können sich alle Unternehmerinnen und Unternehmer, die nach dem 01.01.2010 in Thüringen eine Firma übernommen haben.

In der vierten Kategorie IMPULSGEBERIN wird aus allen eingesandten Bewerbungen der Kategorien 1 bis 3 eine Gründerin bzw. eine Unternehmerin ausgezeichnet, die aufgrund ihrer Geschichte, Tätigkeit oder Vision einen besonderen Impuls in und für Thüringen gesetzt hat.

Der ThEx AWARD wird vom Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum (ThEx) unter der Federführung der Industrie- und Handelskammer Erfurt ausgelobt. Die Angebote des ThEx werden aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Freistaates Thüringen gefördert. Die Preisgelder werden vom Thüringer Wirtschaftsministerium gestiftet.

Gesponsert und unterstützt wird der ThEx AWARD in diesem Jahr von:
bm|t, Thüringer Aufbaubank, Sparkasse Mittelthüringen, Wirtschaftsspiegel Thüringen, Bürgschaftsbank Thüringen, MBG Thüringen und FTVT.

Bewerbungsschluss ist der 9. September 2020. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich online unter: www.thex-award.de.

Zweiter Regionaldialog der Gründungsoffensive „GO!“ wird digital: Deutschland gründet am 4. Juni in Erfurt

Die Corona-Krise hat sich stark auf die Gründerszene ausgewirkt und neue Spielregeln für das Gründungsgeschehen in Deutschland aufgestellt. Vor diesem Hintergrund laden das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), das RKW Kompetenzzentrum und das Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum gemeinsam zum zweiten Regionaldialog der Gründungsoffensive „GO!“ ein. Ziel des digitalen Regionaldialogs ist es, Herausforderungen und Chancen während der Corona-Krise für Gründende und Startups zu identifizieren und durch Beispiele erfolgreicher Startups aus der Region Erfurt zur unternehmerischen Initiative zu ermutigen.

Folgende weitere Fragen stehen im Fokus: Mit welchen neuen Formaten können Gründende und Unterstützende in Krisenzeiten kommunizieren? Welche Impulse und Ideen sind aus den Ergebnissen des Global Entrepreneurship Monitors (GEM) 2020 zu entwickeln, damit der Gründungs- und Startup-Standort Deutschland, insbesondere das Bundesland Thüringen, weiterhin erfolgreich sein kann? Und wie kann die Politik Gründungsaktivitäten in Zeiten der Corona-Krise in Deutschland und auch speziell in Thüringen unterstützen?

Die Veranstaltung richtet sich an Unterstützende von Gründungen und Startups aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sowie an Gründende und Gründungsinteressierte.

 

Wann? 4. Juni 2020 von 13:00 bis ca. 14.30 Uhr

Wo? Die Veranstaltung wird aus dem Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum (ThEx) in Erfurt live übertragen auf: https://live.rkw-kompetenzzentrum.de/ und https://www.facebook.com/thexthueringen/

Dabei sind: 

Marco Wanderwitz, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer

Dr. Cornelia Haase-Lerch, Hauptgeschäftsführerin, IHK Erfurt

Dr. Sabine Awe, Abteilungsleiterin für Wirtschaftsförderung im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

Prof. Dr. Rolf Sternberg, Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie, Leibniz Universität Hannover

Prof. Dr. Simone Chlosta, Fachbereichsleiterin Gründung, RKW Kompetenzzentrum

David Hanf, Bundesverband Deutscher Start-ups und CFO bei Thermondo

sowie die Gründungsakteure der Region Thüringen, darunter das Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum (ThEx), das Technologie- und Gründerzentrum Ilmenau (TGZ Ilmenau) und die Thüringer Aufbaubank

sowie viele Gründende und Startups aus der Region Thüringen (wie TechnologieContor, Dashbike und rooom AG)

Anmeldung und weitere Informationen zum Programm unter: http://rkw.link/regionaldialog04062020

Pressekontakt
RKW Kompetenzzentrum
Julia Niles und Sarah Schuppener
Düsseldorfer Straße 40 A
65760 Eschborn
Tel: 06196 495 – 2852; -2853
presse@rkw.de

Über das RKW Kompetenzzentrum

Das RKW Kompetenzzentrum ist ein gemeinnütziger und neutraler Impuls- und Ratgeber für den deutschen Mittelstand. Sein Angebot richtet sich an Menschen, die ihr etabliertes Unternehmen weiterentwickeln, ebenso wie an jene, die mit eigenen Ideen und Tatkraft ein neues Unternehmen aufbauen wollen.

Ziel ist es, kleine und mittlere Unternehmen für Zukunftsthemen zu sensibilisieren und sie dabei zu unterstützen, ihre Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft zu entwickeln, zu erhalten und zu steigern, Strukturen und Geschäftsfelder anzupassen und Beschäftigung zu sichern. Zu den Schwerpunkten „Gründung“, „Fachkräftesicherung“ und „Innovation“ bietet das RKW Kompetenzzentrum praxisnahe und branchenübergreifende Lösungen und Handlungsempfehlungen für aktuelle und zukünftige betriebliche Herausforderungen. Bei der Verbreitung der Ergebnisse vor Ort arbeitet das Kompetenzzentrum mit Sitz in Eschborn eng mit den Expertinnen und Experten in den RKW Landesorganisationen zusammen.

Das RKW Kompetenzzentrum wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

 

Weitere Informationen: www.rkw-kompetenzzentrum.de

Auswirkungen der Corona-Krise auf Thüringer Unternehmen vielfach existenzbedrohend

54 Prozent der Thüringer Unternehmen fürchten in der Corona-Krise um ihre Existenz.  Deutlich mehr als 90 Prozent der Befragten erwarten auch in drei Monaten negative Auswirkungen auf ihren Umsatz. Das ergab eine Befragung des Thüringer Zentrums für Existenzgründungen und Unternehmertum (ThEx) und dem Kammernetzwerk IHK Erfurt. 263 Jungunternehmen hatten sich beteiligt.

67 Prozent der Befragten verzeichnen dabei eine starke Beeinträchtigung mit einem Umsatzrückgang von mehr als 70 Prozent. 30 Prozent mussten den Geschäftsbetrieb vorübergehend sogar komplett einstellen. Vor allem die Dienstleistungsbranche, Kunst und Kultur, Gastronomie und die Gesundheitsbranche leiden unter den Beschränkungen. Zwei von drei existenzbedrohten Selbstständigen sind zudem weiblich. Trotzdem halbiert sich der Anteil der Befragten mit erwartetem vollständigem Umsatzverlust.

Die derzeitigen Umfrageergebnisse sind noch sehr stark von den aktuellen Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägt. „Dennoch geben die Ergebnisse uns wichtige Impulse, um die Unterstützungsangebote des ThEx wirksam weiterzuentwickeln. Aus diesem Grund ist es auch geplant, die Umfrage in drei Monaten zu wiederholen“, sagt Dirk Wegler, Leiter des ThEx.

Unterstützungsbedarf sehen die Befragten zukünftig bei der Finanzierung von digitaler Infrastruktur und Angeboten zur optimalen Nutzung digitaler Tools, der Weiterentwicklung bzw. Überarbeitung von Geschäftsmodellen, der Entwicklung von zukunftsorientierten Formen der Kooperation und der Entwicklung regionaler und digitaler Netzwerke zur Unterstützung von Werbe- und Marketingmaßnahmen.

Ziel der Umfrage war es, die Auswirkungen der Corona-Krise auf Gründerinnen und Gründer sowie junge Unternehmen in Thüringen zu evaluieren. Hierbei standen Aussagen zur derzeitigen Situation, zu erwarteten Auswirkungen in drei Monaten und Hinweise auf einen zukünftigen Unterstützungsbedarf im Mittelpunkt. Die Ergebnisse der Umfrage geben ein Stimmungsbild der teilnehmenden Unternehmen wieder und sind nicht repräsentativ.

Die Ergebnisse im Detail gibt es hier.

Pressemitteilung vom 15. Mai 2020

Blitzumfrage des Thüringer Zentrums für Existenzgründungen und Unternehmertum (ThEx) zur Situation von Gründerinnen und Gründern sowie Jungunternehmen in Thüringen: Die Auswirkungen der Corona-Krise sind vielfach existenzbedrohend – leicht positive Dynamik beim Ausblick in drei Monaten

 

  • 54 Prozent der Befragten in Thüringen fürchten in der Corona-Krise um ihre Existenz.
  • knapp zwei Drittel der Befragten verzeichnen einen starken bis kompletten Umsatzrückgang.
  • Deutlich mehr als 90 Prozent der Befragten erwarten auch in drei Monaten negative Auswirkungen auf ihren Umsatz. Dennoch halbiert sich der Anteil der Befragten mit erwartetem vollständigem Umsatzverlust.
  • Die Befragten sehen den größten zukünftigen Unterstützungsbedarf bei:
    • Finanzierung von digitaler Infrastruktur und Angebote zur optimalen Nutzung digitaler Tools,
    • Weiterentwicklung bzw. Überarbeitung von Geschäftsmodellen,
    • Entwicklung von zukunftsorientierten Formen der Kooperation,
    • Entwicklung regionaler und digitaler Netzwerke zur Unterstützung von Werbe- und Marketingmaßnahmen.

Ziel der Umfrage war es, die Auswirkungen der Corona-Krise auf Gründerinnen und Gründer sowie junge Unternehmen in Thüringen zu evaluieren. Hierbei standen Aussagen zur derzeitigen Situation, zu erwarteten Auswirkungen in drei Monaten und Hinweise auf einen zukünftigen Unterstützungsbedarf im Mittelpunkt.

Die Ergebnisse der Umfrage geben ein Stimmungsbild der teilnehmenden Unternehmen wieder und sind nicht repräsentativ.

Durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind mehr als 90 Prozent der Befragten in ihrer Geschäftstätigkeit beeinträchtigt. 67 Prozent der Befragten verzeichnen dabei eine starke Beeinträchtigung mit einem Umsatzrückgang von mehr als 70 Prozent. 30 Prozent mussten den Geschäftsbetrieb vorübergehend sogar komplett einstellen.

Deutlich mehr als 90 Prozent der Teilnehmenden erwarten auch in drei Monaten negative Auswirkungen auf ihren Umsatz. Dennoch halbiert sich der Anteil der Befragten mit erwartetem vollständigem Umsatzverlust.

Die derzeitigen Umfrageergebnisse sind noch sehr stark von den aktuellen Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägt. „Dennoch geben die Ergebnisse uns wichtige Impulse, um die Unterstützungsangebote des ThEx wirksam weiterzuentwickeln. Aus diesem Grund ist es auch geplant, die Umfrage in drei Monaten zu wiederholen“, sagt Dirk Wegler, Leiter des ThEx.

Gefördert durch das Thüringer Wirtschaftsministerium aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds unterstützt das ThEx als Verbund von 12 Projektpartnern Existenzgründer und Unternehmen in ganz Thüringen.

Pressemitteilung als PDF

Ergebnisse der Befragung als PDF

Unterstützung zur Sicherung des Lebensunterhalts angekündigt

Mehr als eine Milliarde Euro umfasst das Hilfspaket von Bund und Land, um Thüringer  Unternehmen, Kommunen, Institutionen und Selbstständige während der Corona-Krise zu unterstützen. Der Zuschuss wird zur Überwindung einer existenzgefährdenden Wirtschaftslage gewährt, die durch die Corona-Krise vom Frühjahr 2020 entstanden ist.

Gedeckt werden sollten so Verbindlichkeiten, die während des Lockdowns trotzdem beglichen werden mussten, wie etwa gewerbliche Mieten, Pacht oder Leasingaufwendungen. Liquiditätsengpässen sollte so vorgebeugt werden.

Nicht enthalten waren private Lebenshaltungskosten. Solo-Selbstständige, die wegen der Corona-Pandemie nicht arbeiten können und Probleme bei der Gewährung von Grundsicherung haben, sollen nun voraussichtlich für einen Zeitraum von drei Monaten jeweils 1000 Euro für ihren Lebensunterhalt bekommen. Das sagte SPD-Fraktionschef Matthias Hey. Diese Regelung könnte etwa 20 Millionen Euro kosten.

Zu den Modalitäten gibt es noch keine Aussagen.

 

Arbeitslosengeld I: Bezugsdauer wird verlängert

Die aktuelle Corona-Pandemie hat massive Auswirkungen auf Menschen im Arbeitslosengeld-1-Bezug. Bei vielen Unternehmen sind Umsätze eingebrochen, neue Arbeitsstellen werden kaum noch geschaffen. Deswegen soll nun die Bezugsdauer für diejenigen, deren Anspruch zwischen dem 1. Mai und 31. Dezember 2020 enden würde, um drei  Monate verlängert werden.
Darauf verständigten sich am späten Abend des 22.4.2020 die Spitzen der schwarz-roten Koalition in Berlin. Die Bundesregierung müsse weitere Maßnahmen einleiten, um soziale und wirtschaftliche Härten abzufedern sowie den wirtschaftlichen Wiederaufbau zu unterstützen, heißt es in einem Beschlusspapier. Deutschland habe die Pandemie durch einschneidende Beschränkungen erfolgreich gebremst. Dies habe erhebliche wirtschaftliche und soziale Folgen.

Arbeitslosengeld I: Dauer und Höhe 

Wer arbeitslos wird, bekommt bisher 12 Monate lang Arbeitslosengeld, das gilt für Arbeitnehmer bis 50 Jahre – vorausgesetzt, sie waren zuvor 24 Monate oder länger versicherungspflichtig. Für Arbeitslose ab 50 Jahren steigt die Bezugsdauer in mehreren Schritten auf bis zu 24 Monate an. Voraussetzung: Sie waren 48 Monate oder länger versicherungspflichtig. Die Höhe des Arbeitslosengelds liegt bei 60 Prozent des letzten Netto-Entgelts, bei Arbeitslosen mit Kindern sind es 67 Prozent.

 

GRÜNDER-NEWS: Unternehmen verzeichnen deutliche Umsatzrückgänge

90 Prozent der Selbstständigen haben durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie Umsatzrückgänge zu verkraften. Das ergab eine aktuelle Blitzbefragung von KfW Research in Kooperation mit der Gründerplattform. Bei mehr als jedem zweiten Selbstständigen sind über 75 Prozent der Umsätze weggebrochen, ein Drittel hat sogar gar keine Einnahmen mehr.

Aufgrund der hohen Umsatzeinbrüche können die Selbstständigen oft ihre laufenden Kosten nicht mehr decken – für viele ist das existenzbedrohend.

Für 7 von 10 Selbstständigen wäre nach drei Monaten Schluss

Mit eigenen Mitteln können 34 Prozent der Selbstständigen etwa einen Monat zahlungsfähig bleiben, 18 Prozent schaffen dies rund zwei Monate, 16 Prozent drei Monate.

Acht von zehn Selbstständigen wollen ein staatliches Hilfsangebot nutzen, um ihre akute existenzbedrohende Situation zu entschärfen – es sind überwiegend die, die nur eine begrenzte Durchhaltefähigkeit haben. Staatliche Hilfsangebote schonen die Liquidität der Selbstständigen, ihre Zahlungsfähigkeit verlängert sich damit deutlich.

Weitere Information unter https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/News-Details_581312.html

Umstellung auf Online-Seminare: Seminarbetrieb von ThEx Enterprise läuft an

Damit Sie sich auch in dieser besonderen Zeit gründlich auf Ihre Selbstständigkeit vorbereiten können, haben wir unser Seminarangebot weiterentwickelt. Um vollständige Ausfälle der Seminare zu kompensieren, stellen wir schrittweise auf Online-Seminare um. Gemeinsam mit unseren Dozenten und Dozentinnen arbeiten wir an einem Online-Seminar-Kalender, der alle wichtigen Seminarthemen in der Gründungsphase beinhaltet.

Wie bei einem Präsenzseminar werden auch die Online-Seminare von einem Dozenten oder einer Dozentin geführt. Die Kommunikation ist so interaktiv und beidseitig wie bei einem klassischen Workshop. Genau wie bei den Präsenzseminaren an den ThEx-Enterprise-Standorten ist die Teilnehmerzahl an Online-Seminaren begrenzt. Sie haben auch hier die Gelegenheit, Ihre Fragen an die Dozenten und Dozentinnen zu stellen und sich mit den anderen Teilnehmenden auszutauschen.

Eine Übersicht unserer derzeitigen Online-Seminare und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter https://www.thex.de/enterprise/seminare-und-workshops/.

Für die Teilnahme am Online-Seminare benötigen Sie folgendes Equipment:

  • Computer, Tablet oder Handy
  • stabile Internetverbindung
  • Audiofunktion

Welche Voraussetzungen außerdem notwendig sind, lesen Sie hier: https://www.thex.de/enterprise/wp-content/sites/10/2020/04/Vorraussetzung_GoToWebinar.pdf

Die Online-Seminare sollen die Präsenzseminare nicht vollends ersetzen, sondern auf lange Sicht ergänzen. Wir informieren Sie rechtzeitig, wenn Präsenzseminare wieder möglich sind.

 

45 Millionen Euro Unterstützung insbesondere für Gastronomie und Hotellerie

45 Millionen Euro Unterstützung insbesondere für Gastronomie und Hotellerie zur Verfügung.

Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee kündigt weitere Unterstützung für Dienstleistungsunternehmen an, die durch die aktuellen Corona-Regelungen in besonderen Maße in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind. Dies gelte insbesondere für das Hotel- und Gaststättengewerbe. „Wir haben 45 Millionen Euro für die Existenzsicherung von Dienstleistungsunternehmen eingeplant, die aufgrund der Corona-Pandemie von Schließungen betroffen sind“, so Tiefensee.

Massive Existenzängste in der Branche

Darüber hinaus bräuchten die Unternehmen einen Fahrplan, wann und unter welchen Bedingungen wieder geöffnet werden kann. „Gerade die Gastronomiebetriebe und die Hotellerie gehören zu den ersten, die angesichts der Krise schließen mussten – und wissen nach wie vor nicht, wie es weitergehen soll“, sagte der Minister. Deshalb gebe es in der Branche bundesweit inzwischen massive Existenzängste. „Allein in Thüringen steht der Fortbestand von bis zu 50 Prozent der gastgewerblichen Unternehmen auf dem Spiel“, so Tiefensee. „Das Thema gehört ganz dringend auf die Tagesordnung der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz Ende April. All diejenigen Betriebe, die jetzt noch ganz und zu großen Teilen geschlossen sind, brauchen eine Perspektive.“

Das Programm solle nach Schaffung der notwendigen finanziellen und förderrechtlichen Voraussetzungen noch im Mai starten.

Neben dem Thüringer Rettungsschirm für Unternehmen, der Soforthilfe, Unternehmerkredite und Bürgschaften umfasst, bietet das Land für Gastronomie und Hotellerie finanzielle Unterstützung für die Zahlung der Azubi-Gehälter, da das Kurzarbeitergeld erst nach sechs Wochen Lohnfortzahlung möglich ist. Mit der Onlineseite www.thueringenpackts.de hat das Land eine Plattform geschaffen, auf der Gastronomiebetriebe etwa bestimmte Angebote für Lieferservices bekannt machen können.