Rückblick InnoFinance Summit 2019

Am 26. März 2019 fand der InnoFinance Summit 2019 im ThEx statt. Valentina Kerst, Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft trat als Schirmherrin der Veranstaltung auf.
Crowdfunding, Blockchain und alternative Finanzierung waren zentrale Themen der Veranstaltung. Dazu wurden Paneldiskussionen, Vorträge und Workshops von ExpertInnen aus Deutschland und Europa angeboten. Unternehmen, Start-Ups, Crowdfunding-ExpertInnen, Politik und Wirtschaftsförderinstitutionen hatten Gelegenheit zu Austausch und Vernetzung.
Der Summit wurde veranstaltet von dem Institut für Kommunikation in den sozialen Medien (ikosom), dem Projekt Crowd-Fund-Port (gefördert von Interreg Central Europe), dem Bundesverband Crowdfunding e.V. und der ThEx Mikrofinanzagentur. Unterstützt wurde die Veranstaltung zudem von den Kooperationspartnern D/FIN.frankfurt, CrowdDesk und GSK Stockmann. Partner vor Ort waren die Thüringer Agentur für die Kreativwirtschaft, das Thüringer Kompetenzzentrum Wirtschaft 4.0, die Wirtschaftsjunioren Thüringen, die IHK Erfurt und die Thüringer Tourismus GmbH.
Impressionen des Tages…
 

Roadshow „Unternehmensnachfolge“ startet in die Jubiläumsrunde

Tiefensee: Regelung der Nachfolge ist für Thüringer Wirtschaft von grundsätzlicher Bedeutung

Die Unternehmensnachfolge ist für die Thüringer Wirtschaft ein wichtiges Thema. Etwa 9,4 Prozent der Existenzgründungen in Thüringen sind Unternehmensnachfolgen. Allein in den nächsten fünf Jahren stehen in Thüringen 3.100 Unternehmen zur Nachfolge an. „Die Thüringer Wirtschaft steckt mitten in einem Generationenwechsel, denn die erste Gründergeneration nach der Wiedervereinigung geht in den Ruhestand“, so Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee. Die Regelung der Nachfolge sei daher für die Thüringer Wirtschaft von essentieller Bedeutung. „Gleichzeitig bieten Unternehmensnachfolgen besondere Vorteile, auch und gerade für Gründerinnen und Gründer“, so Tiefensee weiter. Denn „bei Existenzgründungen in der Form einer Unternehmensnachfolge sind bereits Umsätze, Mitarbeiter und Verbindungen zu Lieferanten, Partnern und Kunden vorhanden.“

 

Um Unternehmen frühzeitig für das Thema zu sensibilisieren und alle Möglichkeiten der Unterstützung in Thüringen aufzuzeigen, startet am 19. März 2019 bereits die nunmehr zehnte Roadshow „Unternehmensnachfolge“, eine Veranstaltungsreihe des Thüringer Zentrums für Existenzgründungen und Unternehmertum (ThEx). Mit der Roadshow, die in den nächsten drei Monaten durch den Freistaat tourt, werben die Wirtschaftskammern bei Inhabern und Geschäftsführern von mittelständischen Unternehmen und Familienbetrieben dafür, rechtzeitige Regelung bei der Nachfolge des Unternehmens zu treffen.

 

Sie bietet einen Überblick über die notwendigen Schritte, Erfordernisse und der gezielten Unterstützungsmöglichkeiten durch die Angebote des ThEx, der Wirtschaftskammern sowie die Finanzierungsinstrumente der Thüringer Aufbaubank (TAB), der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft (MBG) und der Bürgschaftsbank Thüringen (BBT). Jede der rund zweistündigen Veranstaltungen bietet zudem die Möglichkeit, mit Experten und Geschäftsführern anderer Unternehmen mit Nachfolgeerfahrung ins Gespräch zu kommen. Eine wichtige Frage ist dabei auch immer die des Unternehmenswerts, denn mit der Unternehmensbewertung wird die Grundlage für die Höhe eines potentiellen Preises gelegt. Auch hierzu bietet die Roadshow Beratung an.

 

Die Auftaktveranstaltung findet am 19.03.2019 ab 17 Uhr im Erfurter ThEx-Gebäude statt.
Weitere Informationen zur „Roadshow Unternehmensnachfolge“ sowie zur Nachfolgewoche und weiteren Veranstaltungen unter www.thex.de/nachfolge

ThEx-Gründerreport 2018: Mehrheit der Thüringer Gründerinnen zufrieden mit Selbständigkeit

Freistaat bei wichtigen „Gründungen mit Substanz“ sieben Prozentpunkte über Bundesdurchschnitt

 

Frauen gründen seltener als Männer – halten ihre Gründungsentscheidung aber in den allermeisten Fällen auch später noch für richtig. Das ist eines der Ergebnisse des aktuellen „Gründer- und Unternehmerreports 2018“, den Thüringens Wirtschaftsstaatssekretärin Valentina Kerst heute gemeinsam mit Dirk Wegler, Leiter des Thüringer Zentrums für Existenzgründungen und Unternehmertum (ThEx), sowie Cornelia Stöckmann vom Vernetzungsprojekt ThEx FRAUENSACHE. vorgestellt hat. Gründungen und Unternehmertum von Frauen in Thüringen ist das Schwerpunktthema des diesjährigen Reports. So geben 90 Prozent der befragten Gründerinnen an, „zufrieden“ oder sogar „sehr zufrieden“ mit ihrer Selbständigkeit zu sein, was vor allem auf den finanziellen Erfolg ihres Unternehmens zurückzuführen ist. Für ihre Analyse hatte ThEx FRAUENSACHE. im vergangenen Jahr rund 200 Gründerinnen und Unternehmerinnen in Thüringen befragen lassen.

 

„Vor dem Hintergrund dieser Ergebnisse ist es umso wichtiger, dass es uns in den nächsten Jahren Schritt für Schritt gelingt, mehr Frauen zum Gründen zu animieren“, sagte Wirtschaftsstaatssekretärin Kerst. „Denn offenbar ist eine Gründungsentscheidung ja in vielen Fällen der erste Schritt in eine zufriedenstellende und erfolgreiche Berufsperspektive.“ Derzeit liegt der Anteil der Gründerinnen von Einzelunternehmen an allen Gründern in Thüringen bei 34,8 Prozent – der Freistaat bewegt sich damit im Bundesschnitt. Dennoch: „Letztlich bleiben angesichts dieser Quote große volkswirtschaftlichen Potentiale von Frauen in Deutschland und auch hier bei uns in Thüringen ungenutzt“, so Kerst.

 

Deshalb setze das Land auch seit einigen Jahren bei seiner Gründerförderung besondere Schwerpunkte zur Unterstützung der Gründervorhaben von Frauen. So sind mehr als 47 Prozent der geförderten Personen – und damit fast die Hälfte –  in diesem Bereich an Frauen. „Unser Zielwert von mindestens 40 Prozent wird damit deutlich übertroffen“, so Kerst. Und im Bereich der Beratungs- und Vernetzungsangebote biete Thüringen mit ThEx FRAUENSACHE. ein besonderes Angebot, das sich gezielt an Gründerinnen und Unternehmerinnen richte.

 

Mit welcher Motivation, in welchen Branchen, in welchem Alter, in welchen Netzwerken Gründerinnen unterwegs sind, sind weitere Fragen, auf die im diesjährigen „Thüringer Gründer- und Unternehmerreport 2018“ sowie vertieft und zusammen mit Portraits konkreter Gründerinnen in der Broschüre „Impulse – Gründen. Weiblich.“ Antworten gegeben werden. Einige Ergebnisse: Frauen gründen anders als Männer. Sie bereiten eine Gründung sorgfältiger und länger vor, sie haben oft weniger Risikokapital, sie gründen häufiger nach einer längeren Tätigkeit als Angestellte, um ihren Traum von der Selbständigkeit zu verwirklichen und sich finanziell besser zu stellen. Kinder sind für die Entscheidung zur Selbständigkeit kein Hindernis, sondern häufig sogar der ausschlaggebende Grund. 47 Prozent der Gründerinnen haben Kinder unter 18 Jahren und fünf Prozent pflegen Angehörige im Haushalt. Die Frauen erhoffen sich mehr Flexibilität ihrer Arbeitszeiten, um Beruf und Familie besser unter einen Hut zu bringen.

 

In den „Impulsen – Gründen. Weiblich.“ werden zusätzlich auch Gründerinnen in Thüringen porträtiert. Sie stehen für bestimmte gründungsrelevante Themen – wie z.B. Digitalisierung, Netzwerken, Gründen als Migrantin, Scheitern und Neubeginn und vieles mehr. Zugleich werden Handlungsfelder aufgezeigt, in denen Verbesserungen oder zumindest eine Verstetigung der Angebote wichtig sind.

 

Mit dem „Thüringer Gründer- und Unternehmerreport“ legt das ThEx in diesem Jahr bereits zum neunten Mal in Folge eine jährliche Einschätzung zum aktuellen Gründungsgeschehen in Thüringen und Deutschland vor. Zentrale Ergebnisse lauten: Im Jahr 2017 gab es in Thüringen 11.212 Gewerbeanmeldungen. Dabei liegt Thüringen mit einer Selbstständigenquote von 8,5 Prozent etwas unterhalb des Bundesdurchschnittes von 9,8 Prozent. Bei den wichtigen Gründungen mit wirtschaftlicher Substanz (mehrere Beschäftigte gleich beim Unternehmensstart) rangiert Thüringen hingegen mit einem Anteil von 29,6 Prozent fast sieben Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt auf Rang eins. In den ersten drei Quartalen des Jahres 2018 ist ein Anstieg der Gewerbeanmeldungen zu verzeichnen. Nach Rückgängen in den vergangenen Jahren ist für das Gesamtjahr 2018 daher zumindest eine Stabilisierung der Anzahl der Gewerbeanmeldungen zu erwarten. Hervorzuheben ist weiterhin, dass der Anteil der innovativen Gründungen und der Spitzentechnologiegründungen an allen Gründungen in Thüringen etwa doppelt so hoch ist wie im Bundesschnitt.

 

Ein signifikanter Anstieg der Zahl der Gründungen sei für die kommenden Jahre angesichts der guten konjunkturellen und der schwierigen demographischen Entwicklung sicherlich nicht zu erwarten, sagte Dirk Wegler, Leiter des ThEx: „Umso wichtiger ist es, dass die Unterstützung von qualitativ hochwertigen Gründungen in Thüringen auch weiterhin im Fokus bleibt. Das ThEx wird auch in Zukunft seinen Beitrag dazu leisten.“

Download “Thüringer Gründer- und Unternehmerreport 2018”
GUR_2018.pdf – 256-mal heruntergeladen – 1 MB

Download “Impulse - Gründen. Weiblich.”
ThEx_FRAUENSACHE._Impulse_Gründen_Weiblich_2019.pdf – 190-mal heruntergeladen – 3 MB

 

 

 

 

Kreativ, innovativ und sozial – das sind die Gewinner des Thüringer Gründungsideenwettbewerbs!

Kreativ, innovativ und sozial – das sind die Gewinner des Thüringer
Gründungsideenwettbewerbs!

Am Donnerstagabend, den 07.03.2019, wurden die acht besten Geschäftsideen im Rahmen der
Prämierungsveranstaltung zum Thüringer Gründungsideenwettbewerb ausgezeichnet.

In diesem Jahr konnte der Wettbewerb wieder zahlreiche innovative, kreative und soziale
Gründungsideen aus ganz Thüringen gewinnen. Insgesamt haben mehr als 100 Bewerber in 56
Gründungsprojekten ihre Gründungsideen in den Kategorien „Allgemeine Gründungsideen“, „Innovative
Gründungsideen“ und „Gründungsideen Schüler“ eingereicht. Darüber hinaus bestand für Vorhaben mit
gesellschaftlichem Mehrwert zusätzlich die Möglichkeit, sich für den Sonderpreis „Social
Entrepreneurship“ zu bewerben.

Im feierlichen Ambiente eröffnete Valentina Kerst, Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für
Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft zusammen mit Christiane Kilian, Projektleiterin
ThEx innovativ/ STIFT die Prämierungsveranstaltung zum Thüringer Gründungsideenwettbewerb.

Mehr als 100 Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik nutzten die Gelegenheit, die
diesjährigen Bewerber bei der feierlichen Preisverleihung im Rahmen einer Posterausstellung sowie
persönlich vor Ort kennenzulernen. In angenehmer Atmosphäre bot die Veranstaltung genügend Raum
und Zeit zum Netzwerken und Austauschen mit Gleichgesinnten sowie erfahrenen Unternehmern. Der
Höhepunkt des Abends war die Preisverleihung an sich, im Rahmen derer insgesamt acht gleichrangige
Preise im Wert von jeweils 1.000 Euro an die Gründerinnen und Gründer verliehen wurden.

In der Kategorie „Innovative Gründungsideen“ wurden die Projekte „Polytives“, „Dashbike“ und „BReader“
ausgezeichnet. Zu den Preisträgern in der Kategorie „Allgemeine Gründungsideen“ gehören
„KIBANOK“, „OYL Mushroom Cacao“ sowie „HolzArt”. Über den Sonderpreis „Social Entrepreneurship“,
dotiert mit ebenfalls 1.000 Euro, konnte sich das Projekt „Caretake” freuen. Der erste Preis in der
Kategorie „Gründungsideen Schüler“ ging an „DigiLearn“. Diese Auszeichnungen sollen nicht nur als
anerkennende Starthilfe dienen, sondern auch die öffentliche Wahrnehmung für die
Gründungsvorhaben erhöhen.

 

Preisträger in der Kategorie „Innovative Gründungsideen“

Polytives aus Jena
Polytives hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Additiv-Markt für Polymere zu revolutionieren. In
verschiedensten Kunststoffen werden Zusatzstoffe zu deren Verarbeitung benötigt; nicht immer effizient
und gesundheitlich unbedenklich! Aus diesem Grund entwickelte das Team von Polytives eine neue Art
von Additiven, welche für 2/3 aller Kunststoffe eingesetzt werden können. Die maßgeschneiderten
Additive sind nicht gesundheitsschädlich und unterliegen auch keinen Einschränkungen hinsichtlich
Entmischungsproblematik, Veränderung chemischer Eigenschaften oder Belastung der
Produktionsanlagen.

Dashbike aus Jena
Kern der Geschäftsidee ist, die erste gesetzeskonforme Dashcam für Fahrräder zur anlassbezogenen
Bild- und/oder Videoaufzeichnung zu entwickeln. Die Kamera zeigt um 180 Grad zur Fahrtrichtung nach
hinten, um Fahrer und Kennzeichen zu identifizieren. Überholt nun ein Fahrzeug das Fahrrad so dicht,
dass ein Unfall eintreten könnte, aktivieren die Sensoren die Kamera, welche die vorherigen Sekunden
aufzeichnet und im Schadenfall zulässiges Beweismaterial liefert.

B-Reader aus Mellingen
Heutige Braillezeilen (Blindenschrift) haben zwischen 40 und 80 Seiten und kosten zwischen 6.500-
25.000 €. Daraus resultiert eine Analphabetenquote der Blinden von 85%. Der B-Reader soll eine in
Deutschland produzierte Endlos-Braillezeile darstellen, die für unter 1000€ erhältlich sein soll. Sie soll
digitale Literatur sprachenunabhängig barrierefrei gestalten, aber auch dem spielerischen Erlernen der
Brailleschrift allein oder im Klassenverband dienen.

 

Preisträger in der Kategorie „allgemeine Gründungsideen“

KIBANOK – Baby Koffer aus Geisa
Durch Erste-Hilfe-Weiterbildungen (Jutta Lehmann & Nicole Lehmann GbR), bieten die Gründerinnen
verschiedene Erste-Hilfe-Kurse an, unter anderem auch Crashkurse in Baby- und Kindernotfällen. So
entstand die Idee, ein kompaktes Set für Babys und Kinder in Notfällen, den Kinder-Baby-Notfallkoffer,
zu entwickeln. Er ist lebensmittelecht und somit völlig ungefährlich für Babys und Kinder. Die Erste-
Hilfe-Materialien sind speziell in Kinder- und Babygrößen „Made in Germany“ gefertigt. Der Koffer ist
strukturiert, übersichtlich und sortiert, so dass im Notfall schnell das richtige Produkt griffbereit ist.

OYL Mushroom Cacao aus Floh-Seligenthal
Die Gründer verkaufen einen mit natürlichen und hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln versetzten
Bio-Kakao. Der Konsum ihres Produktes zielt auf die Steigerung von Konzentration, Leistungsfähigkeit
und Ausdauer ab. Daneben haben die gewählten Nahrungsergänzungsmittel weitere positive
Wirkungen auf den menschlichen Körper, wie z.B. die Stärkung des Immunsystems. Dafür sorgen die
ausgewählten Inhaltsstoffe.

HolzArt aus Drei Gleichen
Die Firma HolzArt begeistert durch den Verkauf von handgefertigten und einzigartigen Stelen für den
Innen- und Außenbereich aus regionalen Hölzern, welche mit Applikationen aus Glas, Stein und
Keramik versehen sind.

 

Gewinner des Sonderpreises für Social Entrepreneurship

Caretake aus Jena
Die Idee „Caretake“ beschäftigt sich mit zwei globalen Problemen, dem vorhandenen Müll und der Armut
dieser Welt. Caretake hat das Ziel, diesen Problemen durch einen einfachen Lösungsansatz
entgegenzuwirken. Menschen, die sich bereit erklären, einen Sack mit Müll der Straßen zu füllen, soll
bei Abgabe in einem Caretake-Zentrum ein Entgelt gezahlt werden. Dort wird der Müll getrennt und
durch Kooperationen später recycelt.

 

Gewinner des Sonderpreises Gründungsideen Schüler

DigitLearn aus Greiz
DigitLearn stellt Schülern und Schulen innovative, digitalisierte Systeme & Tools zum spielerischen
Erlernen von Fachwissen zur Verfügung. Dabei erstellt DigitLearn für den Lehrplan optimierte
Lernpakete und Lernspielwelten zur Förderung der intrinsischen Motivation lernschwächerer Schüler.
DigitLearn trägt somit zu einem einfachen Einstieg in die Digitalisierung von Schulen, als auch für das
verbesserte Lernen von Schülern bei. Zur erfolgreichen Realisierung der Lernsysteme an Schulen
werden Dienstleistungen wie Seminare zur Weiterbildung von Lehrern und Medienpädagogen
angeboten.

 

InnoFinance Summit 2019 +++jetzt anmelden+++

Der InnoFinance Summit 2019 bringt Unternehmen, Gründer, Kreative, Touristiker, Crowdfunding-Experten, Wirtschaftsförderinstitutionen und Politik zusammen. Das Tagesprogramm besteht aus Keynotes, Workshops und Diskussionen mit Experten und Expertinnen aus Deutschland und Europa und befasst sich mit den Themen:

  • Crowdfunding
  • Blockchain
  • Alternative Finance

Veranstalter ist das Institut für Kommunikation in sozialen Medien (ikosom), das Projekt Crowd-Fund-Port (gefördert von Interreg Central Europe), der Bundesverband Crowdfunding e.V. und die ThEx Mikrofinanzagentur. Veranstaltet wird der Summit unter der Schirmherrschaft von Valentina Kerst, Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft.

  •  Wann: 26.03.2019
  •  Wo: ThEx Thüringen, Gustav-Freytag-Straße 1, 99096 Erfurt

 Zur Anmeldung und allen weiteren Informationen geht es hier: https://innofinance2019.de/

 

 

 

GRÜNDER-NEWS: Senior Entrepreneurship – Jede vierte Gründung im Jahr 2017

Eine von vier Gründungen im Jahr 2017 erfolgte von Menschen in der Altersgruppe 45 plus. Das ergab eine neue Publikation mit dem Titel „Gründerinnen und Gründer 45 plus: Senior Entrepreneure folgen dem Trend“ des RKW Kompetenzzentrums. Damit sorgten Menschen in der Altersgruppe 45 plus für rund ein Viertel der Gesamtgründungen in Deutschland.

Bei der Altersverteilung sind die jüngsten Gründerinnen und Gründer 45 plus zwischen 46 und 49 Jahren mit 42 Prozent am häufigsten vertreten. Vor allem aber sind sie über alle Altersgruppen hinweg gut ausgebildet: annähernd die Hälfte aller Gründer ab dem mittleren Alter hat entweder einen Hochschulabschluss (49 Prozent) oder eine abgeschlossene Berufsausbildung (46 Prozent). Sie gründen nachhaltig und regional und sind an sozialen und ökologischen Belangen interessiert. Zudem gehen sie gut vorbereitet an die berufliche Selbstständigkeit und scheuen das Risiko weniger als jüngere Gründer.

          

 

Dienstleistung, Handel und verarbeitendes Gewerbe

Gründer 45plus sind überwiegend im Dienstleistungssektor (33 Prozent) und Handel (29 Prozent) sowie dem verarbeitendem Gewerbe (18 Prozent) präsent. Auch in der Finanzierungssituation gibt es Besonderheiten. Die Gründungsfinanzierung erfolgt hauptsächlich über Eigenmittel. 88 Prozent der befragten Gründer geben an, in ihr Unternehmen Eigenkapital und Ersparnisse investiert zu haben.

„Besonders positiv ist festzustellen“, meint Stefanie Bechert, stellvertretende Leiterin des Fachbereichs Gründung und Innovation im RKW Kompetenzzentrum, „dass die Motivation der Zielgruppe der Gründer 45 plus sich verändert hat: Ältere Gründerinnen und Gründer wählten noch 2010 die Selbstständigkeit häufig als Ausweg aus der Arbeitslosigkeit, heute gründen sie überwiegend aus unternehmerischem Antrieb und wünschen sich Selbstverwirklichung darin“.

Die Studie gibt einen Überblick über die aktuelle Lage der Zielgruppe in Deutschland und den wirtschaftspolitischen Rahmen der Europäischen Union. Mehr Informationen dazu unter: www.senior-entrepreneurship.de.

ThEx Newsletter Februar 2019

In dieser Ausgabe unseres Newsletters finden Sie wieder Neuigkeiten und Veranstaltungen zu den Themen Existenzgründung, Unternehmensnachfolge und Unternehmertum.
Wir freuen uns insbesondere auf ein Wiedersehen mit Ihnen auf der Ignition, der Leitmesse für Gründungsinteressierte und junge Unternehmen in Thüringen.

Ideen Flügel verleihen! Die besten Gründungsideen im Nordthüringer Raum wurden prämiert.

Auch im Jahr 2018 rief die BIC Nordthüringen GmbH den Wettbewerb um die besten Gründungsideen im Nordthüringer Raum aus. Bis zum 15. November 2018 konnten Ideen jeglicher Art und jeglichen Entwicklungsstandes online eingereicht werden. Neun Gründungsideen traten den Wettbewerb an. Der Erste Platz wurde zweimal vergeben, ihn teilten sich zwei Ideengeberinnen mit je 350 Euro. Den Zweiten Platz – und damit eine Geldprämie in Höhe von je 150 Euro teilten sich zwei Studierende der Hochschule Nordhausen. Die Geldpreise wurden von den 4 Nordthüringer Sparkassen gesponsert. Erstmals stammten alle prämierten Ideen von Frauen.

Die zwei ersten Plätze gingen an Katharina Gille aus Uder und ihre Idee des „Homestaging“ – die kundenorientierte Gestaltung der Darbietung einer Immobilie für den Verkauf. Die Gründerin selbst nennt es das Entpuppen eines Hauses und lockt mit einem höheren Verkaufspreis sowie einem schnelleren Verkauf. Unsere Gründungsbegleiterin Anke Hartung unterstützt sie auf Ihrem Weg. Der zweite erste Platz ging an Carolin Gerbothe mit ihrer Idee der nachhaltigen regionalen Vermarktung von Milch. Ziel ist der Vertrieb frischer Landmilch in der Region Nordhausen auf innovative Art und Weise.

Die zwei zweiten Plätze erhielten Studentinnen aus der Hochschule Nordhausen. Eine davon ist Saskia Leukefeld aus dem Studiengang Soziale Arbeit. Sie wird in naher Zukunft personalisierte Kinderbücher verlegen, die den Tod von geliebten Haustieren in ihrer Geschichte zum Thema haben. Auch Sie wird von Anke Hartung auf ihrem Gründungsweg begleitet. Die zweite Preisträgerin in ist Simone Feldtange, Studentin im Master Innovations- und Changemanagement. Ihre Idee beschreibt das „Spoitfy für den Wissensmarkt“, kompetent argumentiert und grafisch einladend aufbereitet.

          

Um einen der begehrten Plätze zu gewinnen, ist eine Präsentation, eine sogenannter Ideenpitch, vor einer fünfköpfigen Jury erforderlich, die in der Stadtbibliothek Nordhausen stattfand. Die Präsentatoren hatten zehn Minuten Zeit, die Jury von ihrer Gründungsidee zu überzeugen. „Es ist interessant, wie unterschiedlich die Ideengeber an die Darstellung ihrer Idee herangehen, z.B. als bewegende Geschichte über die Entstehung der Idee, ein Anderer präsentiert bereits ein fertiges Produkt, und eine weitere Idee wird durch ein Rollenspiel glaubhaft dargeboten“, sagt Dr. Kareen Schlangen, Gründungsberaterin der Hochschule Nordhausen.

Alle eingereichten Ideen haben nun die Chance beim Ideenwettbewerb auf Landesebene mitzumachen. Jedes Jahr startet die Wettbewerbskampagne in Thüringen. Die erste Stufe ist der Ideenwettbewerb auf Regionalebene, wie der „Nordthüringer Gründungsideenwettbewerb“ Schon für viele Teilnehmer des Wettbewerbes, der seit 2008 ausgelobt wird, war es der Startschuss zu einer erfolgreichen Karriere.

Auch im Frühjahr 2019 wird wieder der Aufruf ertönen „Gründungsideen gesucht!“.

Nordthüringer Gründungsideenwettbewerb: Ideen Flügel verleihen! Die besten Gründungsideen 2018 wurden prämiert.

Auch im Jahr 2018 rief die BIC Nordthüringen GmbH den Wettbewerb um die besten Gründungsideen im Nordthüringer Raum aus. Bis zum 15. November 2018 konnten Ideen jeglicher Art und jeglichen Entwicklungsstandes online eingereicht werden. Neun Gründungsideen traten den Wettbewerb an. Der Erste Platz wurde zweimal vergeben, ihn teilten sich zwei Ideengeberinnen mit je 350 Euro. Den Zweiten Platz – und damit eine Geldprämie in Höhe von je 150 Euro teilten sich zwei Studierende der Hochschule Nordhausen. Die Geldpreise wurden von den 4 Nordthüringer Sparkassen gesponsert. Erstmals stammten alle prämierten Ideen von Frauen.

Die zwei ersten Plätze gingen an Katharina Gille aus Uder und ihre Idee des „Homestaging“ – die kundenorientierte Gestaltung der Darbietung einer Immobilie für den Verkauf. Die Gründerin selbst nennt es das Entpuppen eines Hauses und lockt mit einem höheren Verlaufspreis sowie einem schnelleren Verkauf. Der zweite erste Platz ging an Carolin Gerbothe mit ihrer Idee der nachhaltigen regionalen Vermarktung von Milch. Ziel ist der Vertrieb frischer Landmilch in der Region Nordhausen auf innovative Art und Weise.

Die zwei zweiten Plätze erhielten Studentinnen aus der Hochschule Nordhausen. Eine davon ist Saskia Leukefeld aus dem Studiengang Soziale Arbeit. Sie wird in naher Zukunft personalisierte Kinderbücher verlegen, die den Tod von geliebten Haustieren in ihrer Geschichte zum Thema haben. Die zweite Preisträgerin in ist Simone Feldtange, Studentin im Master Innovations- und Changemanagement. Ihre Idee beschreibt das „Spoitfy für den Wissensmarkt“, kompetent argumentiert und grafisch einladend aufbereitet.

Pitch- und Prämierungsveranstaltung in der Stadtbibliothek Nordhausen: Die Preisträger

Um einen der begehrten Plätze zu gewinnen, ist eine Präsentation, eine sogenannter Ideenpitch, vor einer fünfköpfigen Jury erforderlich, die in der Stadtbibliothek Nordhausen stattfand. Die Präsentatoren hatten zehn Minuten Zeit, die Jury von ihrer Gründungsidee zu überzeugen. „Es ist interessant, wie unterschiedlich die Ideengeber an die Darstellung ihrer Idee herangehen, z.B. als bewegende Geschichte über die Entstehung der Idee, ein Anderer präsentiert bereits ein fertiges Produkt, und eine weitere Idee wird durch ein Rollenspiel glaubhaft dargeboten“, sagt Dr. Kareen Schlangen, Gründungsberaterin der Hochschule Nordhausen.

Pitch- und Prämierungsveranstaltung in der Stadtbibliothek Nordhausen: Teilnehmer und Jury

Alle eingereichten Ideen haben nun die Chance beim Ideenwettbewerb auf Landesebene mitzumachen. Jedes Jahr startet die Wettbewerbskampagne in Thüringen. Die erste Stufe ist der Ideenwettbewerb auf Regionalebene, wie der „Nordthüringer Gründungsideenwettbewerb“ Schon für viele Teilnehmer des Wettbewerbes, der seit  2008 ausgelobt wird, war es der Startschuss zu einer erfolgreichen Karriere.

Auch im Frühjahr  2019 wird wieder der Aufruf ertönen „Gründungsideen gesucht!“.

Unser Jahr 2018: Tolle Menschen, tolle Ideen, tolle Veranstaltungen – ein tolles Jahr.

Unser Jahr 2018: Tolle Menschen, tolle Ideen, tolle Veranstaltungen.

Wenige Tage vor Weihnachten blicken auch wir zurück auf unser Jahr 2018. Zuallererst Zeit für ein großes Dankeschön an alle, die uns unterstützt und mit uns genetzwerkt haben. Danke an alle Gründungsinteressierten, Gründer und Gründerinnen, Unternehmer und Unternehmerinnen, Kollegen und Kolleginnen – und und und…

Neben der individuellen Gründungsbegleitung durften wir 2018 viele spannende Projekte in allen Regionen Thüringens realisieren, wie zum Beispiel:

  • In Kooperation mit der Willy Brandt School of Public Policy wurde ein Master-Modul mit dem Titel „Social Entrepreneurship“ für internationale Studierende angeboten.
  • Neben den verschiedenen Thementagen engagieren sich ThEx Enterprise und die ThEx Mikrofinanzagentur innerhalb der Seminarreihe „Gründergeist – von der Idee zum Geschäftsmodell“ im Rahmen des „Studium Fundamentale“.
  • Erstmals durften wir unter dem Titel „Etwas UNTERNEHMEN – ThEx Enterprise Start-Up School“ mit Schülern und Schülerinnen an allgemeinbildenden Schulen aus einer Geschäftsidee ein Geschäftsmodell entwickeln und die Gründung einer Schülerfirma vorbereiten. Auftakt war an der Bürgerschule Sonneberg, es folgten die Jenaplan Schule in Suhl und das Lingemann Gymnasium in Heilbad Heiligenstadt.
  • Unser Herzensprojekt 2018 war die Zusammenarbeit mit der Akademie der Kinder der Weltspielzeugstadt in Sonneberg, eine Mitgliedsorganisation des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Thüringen. „Aus Kindern werden Unternehmer“ – so lautete unsere mehrteilige Workshop-Reihe, in welcher Mädchen und Jungs in lockerer Runde einen Blick in die eigene berufliche Zukunft werfen konnten.

Für all das gilt: Fortsetzung folgt auch 2019.

Was sonst noch bleibt: Zahlreiche Gründertreffen, Teilnahme an Messen, Beratersprechtage in allen Regionen,  Seminare und der Umzug unseres Standortes Mühlhausen in die Linsenstraße 2.

Bevor wir das Jahr 2019 anpacken: Wir wünschen Ihnen und Euch zu Weihnachten eine schöne Zeit mit Freunden und Familie, gute Gespräche, leckeres Essen und vielleicht sogar ein wenig Schnee.

Kurzum: Frohe Weihnachten und einen guten Start ins Jahr 2019!