Soforthilfe künftig auch für gemeinnützige Einrichtungen

Künftig erhalten auch gemeinnützige Vereine mit wirtschaftlicher Tätigkeit sowie gemeinnützige Unternehmen oder Stiftungen in den Bereichen Soziales, Jugend, Bildung, Sport, Kunst, Kultur und Medien Unterstützung des Landes und des Bundes bei der Bewältigung der momentanen Krise. Profitieren können davon beispielsweise Bildungsträger, Museen, Sportvereine, Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, Theater und Orchester, Pflegedienste, Behindertenwerkstätten etc. Die Finalisierung des Antragsformulars wird kurzfristig abgeschlossen. Die Antragstellung für die Hilfen kann ab der kommenden Woche bei der Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung (GfAW) erfolgen.

„Gerade die vielen gemeinnützigen Vereine, Non-Profit-Organisationen und öffentlich finanzierten Kultureinrichtungen, die oftmals vom ehrenamtlichen Engagement ihrer Mitglieder und Unterstützer leben, sind massiv von den Auswirkungen der derzeitigen Krise betroffen, weil ihnen die Einnahmen wegbrechen“, sagte Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee, der die Abstimmungen zu dem Hilfspaket koordiniert hatte. Mit dem Soforthilfeprogramm wolle das Land deshalb dafür sorgen, dass die gut ausgebauten und diversifizierten Strukturen der gemeinnützigen Träger in Thüringen keinen nachhaltigen Schaden erlitten.

Das „Soforthilfeprogramm Gemeinnützige Träger“ ist auf Antragsteller mit wirtschaftlicher Tätigkeit beschränkt, die durch die Corona-Krise aufgrund wegfallender Einnahmen in eine wirtschaftliche Notlage gekommen sind, und lehnt sich weitgehend an die Regelungen im Landes-Soforthilfeprogramm für die Thüringer Wirtschaft an. Wie dort belaufen sich die Fördersummen – je nach Beschäftigtenzahl des Unternehmens (Vollzeitbeschäftigten-Äquivalent) – auf bis zu 5.000 (bis 5 Beschäftigte), 10.000 (6 bis 10 Beschäftigte), 20.000 (11 bis 25 Beschäftigte) bzw. 30.000 Euro (bis 50 Beschäftigte).

Bei der Berechnung der Beschäftigten wird die spezifische Art der Beschäftigung bei derartigen Trägern Berücksichtigung finden. So sollen beispielsweise auch Honorarkräfte, Absolventen Freiwilliger Sozialer oder Ökologischer Jahre sowie Projektbeschäftigte in die Berechnung einbezogen werden.

+++ Wir sind für Sie da! +++

Das Team der ThEx Mikrofinanzagentur arbeitet mobil und ist per Mail oder Mobiltelefon für Sie erreichbar! Alle Kontaktdaten finden Sie hier.

Corona-Krise: Antworten auf die wichtigsten Fragen für Existenzgründer und Unternehmer

Der Freistaat Thüringen unterstützt Unternehmen ab sofort mit einem Hilfsprogramm für Gewerbetreibende (bis zu 50 Mitarbeitenden), Einzelunternehmen sowie die wirtschaftsnahen freien Berufe und die Kreativwirtschaft. Die Antragstellung ist ab sofort möglich:

https://aufbaubank.de/Foerderprogramme/Soforthilfe-Corona-2020

Wenden Sie sich bei Fragen zur Antragstellung direkt an Ihre zuständige IHK, HWK oder die Thüringer Aufbaubank (TAB), die nicht nur aktuelle Informationen bereitstellen, sondern auch telefonische Hotlines eingerichtet haben.

Weiterhin stellt die Thüringer Aufbaubank regelmäßig aktualisierte Informationen für alle Unternehmen zu weiteren Finanzhilfen, Steuerentlastungen, Kurzarbeitergeld u.v.m. bereit:

https://www.aufbaubank.de/Presse-Aktuelles/Coronavirus-Aktuelle-Informationen-fuer-Unternehmen

 

Steuererleichterungen für von der Corona-Krise betroffene Unternehmen und Freiberufler

Um die Liquidität der Thüringer Unternehmens sicherzustellen, können Anträge für Steuererleichterungen gestellt werden. Die Thüringer Steuerverwaltung bietet hierfür jetzt ein einfaches Antrags-Formular zur Hilfe an. Das Formular kann im Internet unter finanzamt.thueringen.de heruntergeladen werden.

Folgende Anträge für Steuererleichterungen können gestellt werden:

  • Antrag auf Stundung
  • Antrag auf Herabsetzung der Vorauszahlungen zur Einkommensteuer und Körperschaftsteuer bzw. Herabsetzung des Gewerbesteuermessbetrags für Zwecke der Vorauszahlungen
  • Antrag auf Vollstreckungsaufschub (Vollstreckungsmaßnahmen wurden durch das Finanzamt bereits eingeleitet)

Zudem besteht die Möglichkeit einen entsprechenden Antrag über das ELSTER-Portal an das Finanzamt elektronisch zu übersenden. 

PRESSEMITTEILUNG: Demo Day des „Thuringian Regional Innovation Program“ (TRIP) goes digital!

Erfurt, 18. März 2020

Trotz Einschränkungen wegen des Coronavirus präsentiert die STIFT die Ergebnisse des neuen Incubator-/Acceleratorprogramms, allerdings in Form eines Online Events.

„Readyness makes the difference“ – unter diesem Motto läuft seit November 2019 das Thuringian Regional Innovation Program (TRIP), das vom Projekt ThEx innovativ in Trägerschaft der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) initiiert wurde. Als erstes Thüringer Incubator-/Acceleratorprogramm bringt TRIP ambitionierte Innovatoren und Start-ups mit voller Geschwindigkeit in Richtung Investment Readyness und bietet somit eine fundierte Basis für den Markteintritt. 

14 innovative Projekte aus Thüringen, die den Status Quo der Märkte herausfordern wollen, haben die Vorteile des Accelerator-Programms sechs Monate lang genossen. In den monatlichen Workshops und individuellen Coachings konnten die Teilnehmer der ersten TRIP-Class ihr Wissen in den Bereichen Geschäftsmodell- und Strategieentwicklung, Value Creation, Finanzierung und Leadership vertiefen sowie die ersten Prototypen mit dem zur Verfügung gestellten Budget entwickeln. Nach mehreren Monaten intensiver Arbeit auf dem Weg zur Investment Readyness kam die Zeit für die Start-ups, ihre Ergebnisse und Vorschritte auf dem Demo Day zu präsentieren.

Dabei ist Readyness das Stichwort nicht nur für die TRIP-Class. Die Bereitschaft, Entscheidungen zu treffen, Möglichkeiten zu nutzen und auf neue Situationen zu reagieren gehörte schon immer zum Start-up Leben und ist auch jetzt in der Zeit der Coronavirus-Verbreitung besonders gefragt. Die STIFT stellte sich den neuen Pandemie-Herausforderungen und verlegte erstmalig das Start-up Event komplett in den virtuellen Raum. So fand der Digital Demo Day am 18. März mit 100 Online Gästen der Start-up Community in extra dafür gestalteten Watch- und Chatrooms statt. Gleichzeitig konnten alle Neugierigen und Innovationshungrigen die Veranstaltung über Live-Stream via Facebook verfolgen.

Im lockeren Ambiente via Videokonferenz eröffnete Christiane Kilian, Projektleiterin ThEx innovativ/ STIFT die Veranstaltung. Im Anschluss folgten die digitalen Begrüßungen durch Staatssekretärin Valentina Kerst, Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft sowie von den TRIP-Partnern bm|t, EY und dem German Accelerator. Dann gehörte die virtuelle Bühne den TRIP-Teilnehmern. Mit Live-Pitches und Interviews präsentierten sie ganz souverän ihre Entwicklungsfortschritte und die nächsten Meilensteine. Das Online Publikum konnte die TRIP Class in ihren „echten Wohnzimmern“ zu Hause erleben sowie einen bunten Mix an Innovationen direkt auf dem Bildschirm und in Chats erkunden: von Landwirtschaft über IT, Smart Energy und Gaming bis hin zu Tourismus und Logistik-Lösungen – bot sich ein breitgefächertes Branchenspektrum.

Mit besonderer Spannung haben die Start-ups die Vergabe der begehrten Tickets für die Final-TRIP-Class erwartet, die sich explizit auf VC-Finanzierung fokussiert. Sechs Projekte des Accelerator-Programms sowie 2 Newcomer durften sich am Ende des Tages über die Tickets für die nächste TRIP-Runde freuen. Somit werden insgesamt acht herausragende Teams weiterhin intensiv beim Feinschliff ihres Geschäftsmodells begleitet, mit dem Ziel, diese bis zu den Investor Days Thüringen, die am 16.|17. Juni 2020 in Erfurt stattfinden, „investment ready“ zu machen. 

Neben den Pitches und Interviews bat der Abend trotz seines online Formats genügend Raum, um miteinander zu diskutieren, Feedback einzuholen, zu chatten und eine gute Zeit zu verbringen. Diese ganz neue Event-Erfahrung inspirierte sowohl den Veranstalter als auch die Teilnehmer, die Arbeitswelt neuzudenken und eigene Horizonte zu erweitern. Das TRIP-Programm findet in Partnerschaft mit der Bauhaus-Universität Weimar und der Hochschule Nordhausen sowie in Kooperation mit Ernst & Young, der bm|t sowie dem German Accelerator statt. Bewerbungen für die nächste TRIP-Class sind bis 15. Oktober 2020 möglich.

ThEx innovativ, ein Projekt der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen, ist im Verbund des Thüringer Zentrums für Existenzgründungen und Unternehmertum (ThEx) speziell auf innovative Gründungen ausgerichtet und wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und Landesmitteln gefördert.

 

Mehr Informationen zu TRIP finden Sie unter:
www.trip.community
Instagram: triptoaccelerate

Kontakt:

Christiane Kilian

Projektleiterin ThEx innovativ

c/o Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT)

Peterstraße 3 | 99084 Erfurt

E-Mail: christiane.kilian@stift-thueringen.de

www.thex.de/innovativ

 

 

 

COVID-19: Thüringen plant „Schutzschirm für Unternehmen und Beschäftigte“

Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee hält in der aktuellen Corona-Krise zusätzliche massive Anstrengungen der öffentlichen Hand zur Unterstützung der Thüringer Wirtschaft für dringend erforderlich. „Wirtschaftlich rollt derzeit ein Tsunami durch das Land“, sagte Tiefensee.

Nach internen Berechnungen des Thüringer Wirtschaftsministeriums sind zur Unterstützung der Wirtschaft im Freistaat kurz- bis mittelfristig bis zu 1,5 Milliarden Euro notwendig.

Die Mittel, die von EU, Bund und Land bereitgestellt werden müssen, werden zur Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen und zur langfristigen Stärkung der Eigenkapitalbasis der Thüringer Unternehmen benötigt.

„Thüringen wird einen Schutzschirm für Unternehmen und Beschäftigte schaffen“, sagte Tiefensee heute in Erfurt. Es gehe darum, die wirtschaftlichen Folgen der Krise soweit wie möglich einzudämmen und eine große Zahl von Unternehmensinsolvenzen zu verhindern. „Es stehen Hunderte Unternehmen und Tausende Arbeitsplätze auf dem Spiel“, sagte Tiefensee. Das Land werde deshalb schnell und energisch gegensteuern.

Nach Plänen des Wirtschaftsministeriums sollen Unternehmen schnellen und unbürokratischen Zugang zu Krediten und Darlehen, Beteiligungen, aber auch direkten Zuschüssen bekommen.

Unter anderem soll nach dem Vorbild der Hochwasserhilfe 2013 ein Soforthilfeprogramm aufgelegt werden, über das Klein- und Kleinstunternehmen, aber auch Freiberufler unbürokratisch und schnell eine Entschädigung in Form eines einmaligen, direkten Zuschusses von – je nach Unternehmensgröße – bis zu 30.000 Euro erhalten könnten. Hierzu sind noch Abstimmungen mit dem Bund nötig, der ein ähnliches Programm angekündigt hat.

Weiterhin soll auch das Angebot zinsverbilligter Darlehen weiter ausgeweitet werden. Dazu werde ein Programm „Thüringen Kapital XXL“ geschaffen, über das eine Förderung mit langfristigen Nachrangdarlehen erfolgen kann, mit denen die Eigenkapitalbasis der Unternehmen gestärkt werden soll. Gedacht ist an Laufzeiten von im Regelfall 10 Jahren, von denen die ersten Jahre tilgungsfrei bleiben.

Zudem erwägt das Land die Einrichtung eines „Thüringen-Fonds“, über den vorübergehende Beteiligungen an strategisch wichtigen Unternehmen eingegangen werden können.

Zu den verschiedenen Vorschlägen des Wirtschaftsministeriums liefen derzeit mit Hochdruck die nötigen Abstimmungen, sagte Tiefensee. Er gehe davon aus, dass die Umsetzung kurzfristig beginnen könne.

Mit den vorgeschlagenen Maßnahmen sollen vorhandene Liquiditätshilfe-Angebote wie das Bürgschaftsprogramm und der Thüringer Konsolidierungsfonds ergänzt werden. Das Wirtschaftsministerium hat das Kreditprogramm, mit dem Unternehmen in Schwierigkeiten unterstützt werden können, durch Umschichtung eigener Haushaltsmittel gerade erst von 6 auf 10 Millionen Euro aufgestockt. Aktuell liegen bereits Unterstützungsanfragen von 25 Unternehmen im Umfang von mehr als 12,5 Millionen Euro vor, so dass die aktuell vorhandenen Mittel bereits ausgeschöpft sind. Die Thüringer Aufbaubank (TAB) wird den Fonds deshalb aus eigenen Mitteln weiter aufstocken.

„Es ist völlig klar, dass wir erst ganz am Anfang einer Entwicklung stehen, die die gesamte Wirtschaft in eine tiefe Krise stürzen kann“, sagte der Minister. „Wenn wir jetzt nicht gegensteuern, kann das zum Zusammenbruch eines erheblichen Teils unserer etablierten und unter normalen Umständen auch absolut wettbewerbsfähigen wirtschaftlichen Strukturen führen. Das alles später wieder neu aufzubauen, würde noch erheblich teurer. Deshalb halte ich es für absolut notwendig, dass der Staat hier mit massiven Investitionen eingreift und die Wirtschaft stabilisiert.“

Tiefensee mahnte weiterhin, Regularien und Vorgaben auf Bundes- und EU-Ebene – die für das Fördergeschäft auf Landesebene entscheidend seien – sollten nun schnell vereinfacht und oder zumindest zeitweise ausgesetzt werden. „Dass wir auf Überbrückungskredite aus beihilferechtlichen Gründen immer noch Zinsen aufschlagen müssen, ist in der momentanen Situation ein Unding“, so Tiefensee. „Wir wollen den Unternehmen die Kredite zinslos und gestreckt auf eine längere Zeit zur Verfügung stellen.“ Der Bewilligungsprozess solle unbürokratisch gestaltet und soweit wie möglich abgekürzt werden.

Weitere Informationen gibt es hier:

https://wirtschaft.thueringen.de/ministerium/presseservice/detailseite/news/covid-19-tiefensee-kuendigt-umfangreichen-schutzschirm-fuer-unternehmen-und-beschaeftigte-an/?tx_news_pi1%5Bday%5D=18&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=03&tx_news_pi1%5Byear%5D=2020&cHash=556d296d9ebc9b1aec3d074fd5f2fd9e

Informationen für Thüringer Gründerinnen, Gründer und Unternehmen zur Corona-Pandemie

Die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie beschäftigen derzeit viele Gründerinnen, Gründer, Unternehmerinnen und Unternehmer.

Damit aufkommende Fragen direkt gestellt werden können, hat die Thüringer Aufbaubank unter 0800 534 5676 eine Hotline für Unternehmen eingerichtet. Außerdem bietet die Thüringer Aufbaubank auf ihrer Website einen Überblick über Fördermöglichkeiten und Liquiditätshilfen:

https://aufbaubank.de/corona

 

Um Antworten auf die wichtigsten Fragen zu geben, haben auch die Thüringer Wirtschaftskammern für ihre Mitgliedsunternehmen Informations-Seiten eingerichtet:  

 

IHK Erfurt

https://www.erfurt.ihk.de/service/unternehmensfoerderung-und-finanzierung/corona-informationen-ihk-erfurt

 

HWK Erfurt

https://www.hwk-erfurt.de/artikel/coronavirus-informationen-fuer-betriebe-mitarbeiter-lehrlinge-und-kursteilnehmer-4,0,1260.html

 

IHK Südthüringen

https://www.suhl.ihk.de/unternehmen/international/aktuelles/coronavirus

 

HWK Südthüringen

https://www.hwk-suedthueringen.de/artikel/aktuelle-informationen-fuer-unternehmen-6,0,278.html

 

HWK für Ostthüringen

https://www.hwk-gera.de/artikel/corona-infos-fuer-betriebe-mitarbeiter-und-azubis-5,0,542.html

 

IHK Ostthüringen zu Gera

https://www.gera.ihk.de/wirtschaftsraum-ostthueringen-channel/corona-infos-/coronavirus-4717810

 

 

Bleibt gesund, passt aufeinander auf und wenn ihr Fragen an das ThEx habt, sind wir auf digitalem Weg weiterhin für euch erreichbar!

Die Gründungs- und Finanzierunsgbegleiter von ThEx Enterprise und ThEx Mikrofinanzagentur arbeiten mobil und sind für Ihre Anfragen per Mail und über ihre Mobilfunknummern erreichbar.

Corona-Krise: Antworten auf die wichtigsten Fragen für Existenzgründer und Unternehmer

Die Corona-Krise hat bereits jetzt Auswirkungen auf die Thüringer Unternehmen. Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) ein Tätigkeitsverbot einhalten muss und dadurch Verdienstausfall erleidet, kann gegebenenfalls Entschädigung beantragen:

 
 
Wenden Sie sich bei Fragen auch an Ihre zuständige IHK oder HWK, die nicht nur aktuelle Informationen bereitstellen, sondern auch telefonische Hotlines eingerichtet haben.
 
Bund und Länder haben zudem weitere Sofortmaßnahmen beschlossen, um die Wirtschaft zu stärken. Wir haben einige Links mit Hinweisen und Antworten auf die wichtigsten Fragen zu den Auswirkungen des Corona-Virus zusammengestellt:
 

+++Eingeschränkte Erreichbarkeit in den nächsten 14 Tagen+++

In Zeiten von Corona gilt: Bleib ruhig, aber mach vieles anders. Das betrifft nicht nur Händewaschen und Husten-Etikette. Demnach werden wir vorerst vom 16.3. bis 27.3.2020 unsere Beratungstermine auf ein Minimum beschränken und den individuellen Finanzierungsbegleitungsprozess auf digitalem Weg und per Telefon anbieten. Ihre jeweiligen FinanzierunsgbegleiterInnen werden zu Ihnen Kontakt aufnehmen. Und – um der Empfehlung der Bundesregierung zu folgen haben wir beschlossen, bis auf Weiteres alle Veranstaltungen, Workshops und Seminare abzusagen. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben. Wir informieren Sie rechtzeitig, wenn der Seminarbetrieb wieder an Fahrt gewinnt.

Zahl der Start-ups in Deutschland steigt

Die Zahl der Start-ups in Deutschland ist wiederholt gestiegen. Im Jahr 2018 gab es 70.000 dieser innovations- oder wachstumsorientierten jungen Unternehmen, und damit rund 10.000 mehr als im Jahr zuvor. Zu diesem Ergebnis kam der aktuelle KfW Start-up-Report, der die Zahl und Struktur von Start-ups untersucht, die maximal 5 Jahre alt sind. Demnach sind die typischen Gründerinnen und Gründer im Vollerwerb tätig, haben ihr Unternehmen neu gegründet, haben ein Gründungsteam oder bereits Mitarbeiter/innen.

Gründerinnenanteil bei Start-ups liegt im Mittel bei 19 Prozent

Die Anzahl von Gründerinnen allerdings sinkt deutlich. Der Gründerinnenanteil im Start-up-Bestand befindet sich im Durchschnitt der Jahre 2016–2018 Jahre bei 19 Prozent. Betrachtet man den gesamten Gründungsbereich, so liegt der Frauenanteil bei 39 Prozent. Ursache laut des KfW-Start-up-Reports: Frauen gründen seltener innovations- oder wachstumsorientiert, im Vollerwerb, im Team oder mit Mitarbeiter/innen.

„Der Start-up-Szene in Deutschland fehlen die Frauen. Deutschland kann es sich aber nicht leisten, auf die von ihnen ausgehenden innovativen Impulse und wirtschaftliche Dynamik zu verzichten. Deshalb müssen die Anstrengungen, Frauen für technische und naturwissenschaftliche Berufswege zu gewinnen, intensiviert und Hemmnisse abgebaut werden. Zudem sollten ökonomische Kenntnisse und Kompetenzen bereits in der Schule vermittelt werden. Nicht zuletzt muss der Zugang von Gründerinnen zu Wagniskapital verbessert werden, was die gesamte Start-up-Community positiv beeinflussen würde. Denn mehr erfolgreiche Vorbilder würden weitere Frauen ermutigen“, begründet die Chefvolkswirtin der KfW, Dr. Fritzi Köhler-Geib die Ergebnisse.

Den ausführlichen KfW-Start-up-Report finden Sie hier:

https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/KfW-Start-up-Report/KfW-Start-up-Report-2019.pdf

Gründungsoffensive GO! des Bundeswirtschaftsministeriums zu Gast in Thüringen

Die Gründungsoffensive GO! des BMWi machte mit der Videoreihe „Gründen in Deiner Region“ Station in Thüringen. Dabei berichten Mone Luhn, Gründerin von Maboni, Paul Raufeisen, Gründer der My Music Company Erfurt sowie Verena Dittrich und Chris Stockmann, Gründer der Redwave Medical GmbH, woraus sie ihre Motivation für ihre Unternehmensgründung zogen, welche Hilfestellungen aus Thüringen sehr wertvoll dabei waren und wie wichtig die Unterstützung aus dem Gründernetzwerk ist.