Corona-Überbrückungshilfe: Thüringen mit zusätzlicher Unterstützung für Soloselbständige und Dienstleistungsbranche

Ziel der vom Bund beschlossenen Überbrückungshilfe ist es, kleinen und mittelständischen Unternehmen aus von der Corona-Pandemie betroffenen Branchen mit zusätzlicher Liquidität bei der Existenzsicherung zu unterstützen. Thüringen wird nach Angaben des Wirtschaftsministeriums das Bundesprogramm als eines von wenigen Bundesländern auch diesmal ergänzen. Für die Dienstleistungsbranche stellt Thüringen bis zu 65 Millionen Euro gesondert zur Verfügung. Soloselbstständige können auf einen Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten hoffen. 20 Millionen Euro stellt Thüringen dafür bereit.

Beantragen können die Überbrückungshilfe Unternehmen, Soloselbständige und Angehörige freier Berufe bis Ende August 2020 für maximal drei Monate (Juni bis August). Die maximale Förderung beträgt 150.000 Euro für drei Monate. Bei Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten beläuft sich der maximale Erstattungsbetrag auf 9.000 Euro für drei Monate, bei Unternehmen bis zu zehn Beschäftigten auf 15.000 Euro für drei Monate.

Keine direkte Antragstellung

Das zentrale Internetportal zur Information, Registrierung und Antragstellung für die Corona-Überbrückungshilfe des Bundes ist unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de ab sofort freigeschaltet.

Die Antragstellung erfolgt über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer in einem vollständig digitalisierten Verfahren. Wesentliche Zugangsvoraussetzung zur Förderung ist, dass der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 zurückgegangen ist. Die Überbrückungshilfe wird dann als anteiliger Zuschuss zu den betrieblichen Fixkosten gezahlt, sofern die Umsatzausfälle weiterhin mindestens 40 Prozent betragen.

Thüringen bessert nach

„Die Corona-Überbrückungshilfe schließt an die Soforthilfe an, die auch in Thüringen entscheidend dazu beigetragen hat, die Existenz Tausender Unternehmen und Soloselbständiger zu sichern“, sagt Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee. Thüringen werde das Bundesprogramm als eines von wenigen Bundesländern auch diesmal ergänzen – und zwar um zwei zusätzliche Förderangebote:

  1. Besonders betroffene Dienstleistungsbranchen (wie z.B. das Hotel- und Beherbergungsgewerbe, das Gastgewerbe, die Reise- und Veranstaltungsbranche, Resebüros, Reiseveranstalter, Messe-, Ausstellungs- und Kongressveranstalter, Sportdienstleister, sonstige Unterhaltungs- und Erholungsdienstleister, Saunas, Solarien, Bäder etc.) sollen entsprechend den Beschlüssen des Thüringer Landtags zum Thüringer Mantelgesetz bereits ab einem Umsatzrückgang von 30 Prozent förderfähig sein. Die Umsatzschwelle des Bundes wird damit für diese Branchen aus Landesmitteln um zehn Prozentpunkte abgesenkt. Dafür stehen bis zu 65 Millionen Euro zur Verfügung.
  2. Außerdem sollen in Thüringen Soloselbständige, die die Zugangsvoraussetzungen zum Bundesprogramm erfüllen, zusätzlich einen Zuschuss zu den Lebenserhaltungskosten in Höhe von 1.180 Euro monatlich für maximal zwei Monate im Geltungszeitraum Juni bis August 2020 erhalten. Dafür stehen bis zu 20 Millionen Euro zur Verfügung.

Informationen zur Überbrückungshilfe des Bundes und den Zusatzleistungen des Landes finden sich auch unter: https://www.aufbaubank.de/Foerderprogramme/Ueberbrueckungshilfe

Thüringer Gründer- und Unternehmerreport 2019: Gründungen mit Substanz acht Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt

Parallel zum KfW-Gründungsmonitor veröffentlicht das Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum (ThEx) den Gründer- und Unternehmerreport 2019. Demnach gab es im vergangenen Jahr in Thüringen 11.281 Gewerbeanmeldungen. Damit verzeichnet der Freistaat erstmals seit 2013 einen leichten Anstieg bei den Gründungszahlen um +0,9 Prozent. Bei Betriebsgründungen mit besonderer wirtschaftlicher Substanz liegt Thüringen sogar 8,1 Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt und erreicht erstmals einen Wert über der 30 Prozentmarke. Erfreulich: mit 28 Patentanmeldungen je 100.000 Einwohner liegt der Freistaat Thüringen deutlich über dem ostdeutschen Durchschnitt (14).

Grund des Erfolgs: Thüringen bietet für Gründerinnen und Gründer eine hervorragende Vernetzungslandschaft und die bestmögliche Unterstützung. Wichtig ist hierbei auch das Angebot zur Sicherung von Unternehmensnachfolgen. “In nächster Zeit ist durch die Corona-bedingten verschlechterten Chancen am Arbeitsmarkt mit steigenden Gründungszahlen zu rechnen. Damit steigt auch die Zahl potentieller Jungunternehmer, die sich mit der Übernahme eines Unternehmens die Existenzgründung sichern. Auch auf dem Feld der Nachfolge steht die IHK Erfurt gemeinsam mit dem ThEx als starker Partner zur Verfügung,“ so Dr. Cornelia Haase-Lerch, Hauptgeschäftsführerin der IHK Erfurt.

Durch die Corona-Krise und deren Einschränkungen für das wirtschaftliche Handeln sind die Prognosen für die Entwicklung des Gründungsgeschehens allerdings sehr unsicher geworden. „Dem können wir nur begegnen, indem wir auf die Entwicklungen mit unseren Angeboten für Gründer, Start-ups und Unternehmen flexibel reagieren, persönliche und digitale Unterstützungsangebote zeitgemäß weiterentwickeln und ein positives Gründer- und Unternehmerbild noch verstärkter in Öffentlichkeit zeigen“, so Dirk Wegler, Leiter des ThEx.

Thüringen setzt auf öffentliches Beteiligungskapital

Um neu entwickelte Technologien auf den globalen Märkten konkurrenzfähig zu machen, setzt Thüringen erfolgreich auf öffentliches Beteiligungskapital. Vor allem die bm | t beteiligungsmanagement thüringen gmbh hat in den letzten Jahren in erheblichem Umfang Kapital der öffentlichen Hand und institutioneller Investoren in Unternehmen investiert.

„Thüringen bietet bereits in der frühen Gründungsphase Risikokapital für Start-ups an und liegt dabei deutschlandweit mit an der Spitze“, sagt Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee. Der bm | t ist es im Jahr 2019 laut Gründer- und Unternehmerreport gelungen, 26 Unternehmen mit eigenem Kapital als auch mit Co-Investments zu unterstützen und so einen wichtigen Hebel für Unternehmensgründungen zu schaffen. „Die bm | t realisierte in den vergangenen Jahren einen erfolgreichen Börsengang an die Nasdaq, verkaufte ein Start-up an einen Konzern im Silicon Valley und zeigt damit, dass hervorragende Technologen aus Thüringen am Weltmarkt bestehen können“, so Tiefensee weiter.

Seit 2012 hat die bm | t aus den verwalteten Fonds insgesamt 158 Investments in der Start-up- und Wachstumsphase mit einem Gesamtvolumen von 141 Millionen Euro getätigt. „Gemessen am öffentlichen Beteiligungskapital im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt liegt Thüringen auch im Bundesländervergleich ganz vorn“, sagt bm | t Geschäftsführer Kevin Reeder.

Mit dem Gründer- und Unternehmerreport Thüringen 2019 legt das Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum | ThEx jährlich eine Einschätzung zum Gründungsgeschehen und wichtigen aktuellen Fragen des Unternehmertums in Thüringen und Deutschland vor.

 

Thüringer Gründer- und Unternehmerreport 2019 Gründungen mit Substanz acht Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt

 

Tiefensee: Venture Capital Finanzierungen weiter vorantreiben

 

Mit 28 Patentanmeldungen je 100.000 Einwohner liegt der Freistaat Thüringen deutlich über dem ostdeutschen Durchschnitt (14). Um neu entwickelte Technologien auf den globalen Märkten konkurrenzfähig zu machen, setzt Thüringen erfolgreich auf öffentliches Beteiligungskapital. Vor allem die bm | t beteiligungsmanagement thüringen gmbh hat in den letzten Jahren in erheblichem Umfang Kapital der öffentlichen Hand und institutioneller Investoren in Unternehmen investiert.

 

„Thüringen bietet bereits in der frühen Gründungsphase Risikokapital für Start-ups an und liegt dabei deutschlandweit mit an der Spitze“, sagt Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee. Der bm | t ist es im Jahr 2019 laut Gründer- und Unternehmerreport gelungen, 26 Unternehmen mit eigenem Kapital als auch mit Co-Investments zu unterstützen und so einen wichtigen Hebel für Unternehmensgründungen zu schaffen. „Die bm | t realisierte in den vergangenen Jahren einen erfolgreichen Börsengang an die Nasdaq, verkaufte ein Start-up an einen Konzern im Silicon Valley und zeigt damit, dass hervorragende Technologen aus Thüringen am Weltmarkt bestehen können“, so Tiefensee weiter.

 

Seit 2012 hat die bm | t aus den verwalteten Fonds insgesamt 158 Investments in der Start-up- und Wachstumsphase mit einem Gesamtvolumen von 141 Millionen Euro getätigt. „Gemessen am öffentlichen Beteiligungskapital im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt liegt Thüringen auch im Bundesländervergleich ganz vorn“, sagt bm | t Geschäftsführer Kevin Reeder.

 

Mit dem Thüringer Gründer- und Unternehmerreport legt das Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum | ThEx jährlich eine Einschätzung zum Gründungsgeschehen und wichtigen aktuellen Fragen des Unternehmertums in Thüringen und Deutschland vor. Wichtigste Ergebnisse: Im Jahr 2019 gab es in Thüringen 11.281 Gewerbeanmeldungen und verzeichnet der Freistaat erstmals seit 2013 einen leichten Anstieg bei den Gründungszahlen um +0,9 Prozent. Bei Betriebsgründungen mit besonderer wirtschaftlicher Substanz liegt Thüringen 8,1 Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt und erreicht erstmals einen Wert über der 30 Prozentmarke.

 

Grund des Erfolgs: Thüringen bietet für Gründerinnen und Gründer eine hervorragende Vernetzungslandschaft und die bestmögliche Unterstützung. Wichtig ist hierbei auch das Angebot zur Sicherung von Unternehmensnachfolgen. “In nächster Zeit ist durch die Corona-bedingten verschlechterten Chancen am Arbeitsmarkt mit steigenden Gründungszahlen zu rechnen. Damit steigt auch die Zahl potentieller Jungunternehmer, die sich mit der Übernahme eines Unternehmens die Existenzgründung sichern. Auch auf dem Feld der Nachfolge steht die IHK Erfurt gemeinsam mit dem ThEx als starker Partner zur Verfügung,“ so Dr. Cornelia Haase-Lerch, Hauptgeschäftsführerin der IHK Erfurt.

 

Durch die Corona-Krise und deren Einschränkungen für das wirtschaftliche Handeln sind die Prognosen für die Entwicklung des Gründungsgeschehens allerdings sehr unsicher geworden. „Dem können wir nur begegnen, indem wir auf die Entwicklungen mit unseren Angeboten für Gründer, Start-ups und Unternehmen flexibel reagieren, persönliche und digitale Unterstützungsangebote zeitgemäß weiterentwickeln und ein positives Gründer- und Unternehmerbild noch verstärkter in Öffentlichkeit zeigen“, so Dirk Wegler, Leiter des ThEx.

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Mit #FastForward schneller zum eigenen Unternehmen – jetzt bewerben

Gründerland Thüringen mit neuem Beratungsangebot / Ziel: In 100 Tagen von der Idee zum ersten Kunden

Schneller von der Geschäftsidee zur Unternehmensgründung: Das ist das Anliegen des neuen Coaching- und Beratungsprogramms #FastForward im Rahmen der Existenzgründerinitiativen ThEx Mentoring, ThEx Enterprise und ThEx Mikrofinanzagentur. Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee gab heute den Startschuss für das neue Unterstützungsangebot. Ziel von #FastForward ist es, Gründungsvorhaben innerhalb von 100 Tagen zur Marktreife zu bringen. Bewerben können sich Thüringerinnen und Thüringer, die eine unternehmerische Idee verwirklichen möchten.

„Thüringen liegt bei der Qualität von Existenzgründungen seit Jahren bundesweit mit an der Spitze“, sagte Tiefensee. Gründungen seien im Freistaat besonders nachhaltig, häufiger als im Bundesdurchschnitt in High-Tech-Bereichen (Hoch- und Spitzentechnologie) angesiedelt und gingen öfter gleich mit mehreren Beschäftigten an den Start. „Damit dieser Trend sich fortsetzt und großartige Ideen nicht in den Schubladen verstauben, bietet Thüringen jetzt mit #FastForward einen zusätzlichen ‚Gründungsbeschleuniger‘ an“, so der Wirtschaftsminister. Dabei sei das Programm grundsätzlich digital aufgesetzt. „Damit greift es auch Erfahrungen aus der aktuellen coronabedingten Situation auf, in der sich sehr deutlich gezeigt hat, dass die Digitalisierung aus der Wirtschaft nicht mehr wegzudenken ist.“

Das Programm #FastForward bündelt die Maßnahmen der Projekte ThEx Mentoring, ThEx Enterprise und ThEx Mikrofinanzagentur – die allesamt unter dem Dach des Thüringer Zentrums für Existenzgründungen und Unternehmertum (ThEx) gebündelt sind – sowie gründerorientierte Angebote der Erfurter Wirtschaftsförderung und des RKW-Kompetenzzentrums. Inhaltliche Programmpunkte sind u.a. die Diskussion der Gründungsidee im Hinblick auf potenzielle Kunden, das Schreiben des Businessplans und die Klärung von Finanzierungsmöglichkeiten. Außerdem erfahren die potentiellen Gründerinnen und Gründer Unterstützung bei der Prototypentwicklung und dem Vermarktungskonzept. Dafür belegen sie thematisch aufbauende Webinare, führen im Rahmen der Gründungsbegleitung engmaschige Feedbackgespräche und reflektieren ihre Situation mit engagierten Mentoren aus der Thüringer Unternehmenslandschaft.

Am Ende des 100-Tage-Programms besteht die Möglichkeit, die Ergebnisse im Erfurter Pop-up-Store zu präsentieren. Mit dem Pop-up-Store steht in der Thüringer Landeshauptstadt eine Erprobungsmöglichkeit für Existenzgründer und Start-ups auf dem lokalen Markt zur Verfügung. Jungunternehmen können ihre Geschäftsidee im Ladenraum im Erdgeschoss des Gebäudes Fischmarkt 11 im Rahmen einer Kurzzeitvermietung testen.

Bewerbung und Ablauf

#FastForward ist für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenfrei und virtuell angelegt – Entfernungen sollen keine Rolle spielen. Vorzugsweise angesprochen sind motivierte, aufgeschlossene und mutige Unternehmer/innentypen, deren Ideen sich realistisch in dem Zeitraum umsetzen lassen. Sie sollten zudem über eine gewisse Liquidität verfügen, um Prototypen bzw. erste Kleinserien ihres Vorhabens während des Programms vorzufinanzieren.

Bewerbungsschluss für die Teilnahme an der ersten Runde von #FastForward ist der 7. Juli 2020. Anmeldungen werden über das Formular auf der Website programm-fastforward.de registriert. Die finale Auswahl der 20 zugelassenen Kandidatinnen und Kandidaten wird zeitnah über die beteiligten Initiatoren vorgenommen. Offizieller Programmstart ist der 17. Juli. Inwiefern #FastForward tatsächlich Bewegung in Gründungsvorhaben bringen kann, zeigt sich Ende Oktober. Dann haben die ersten Absolventen „Thüringens virtuelle Masterclass“ absolviert und sollten nach 100 Tagen intensiver Auseinandersetzung mit dem Gründungsvorhaben erste Kunden vorweisen können.

Die Pitch-Gewinner der ersten Digital Edition der Investor Days Thüringen stehen fest!

Dienstag, 16.Juni 2020: International, interaktiv und innovativ – so startete heute die erste Digital Edition der Investor Days Thüringen. Insgesamt 50 Start-ups und Wachstumsunternehmen haben ihre Innovationen rund 600 Akteuren der Start-up Community und Investoren virtuell präsentiert. Die besten vier Geschäftskonzepte wurden mit den Preisen ausgezeichnet.

Unter dem Motto „Playing Changes“ haben die Investor Days Thüringen sich auf neue Weise entfaltet. So international wie noch nie zuvor startete heute die erste Digital Edition der Veranstaltung. Rund 600 Teilnehmer aus ganz Deutschland, Uruguay, den USA, Spanien, Schweden sowie Norwegen haben am Event teilgenommen, um sich digital zu vernetzen und neue Technologien zu entdecken, darunter Start-ups, Wachstumsunternehmen, Investoren, KMU und Innovationshungrige.

 

Christiane Kilian von der STIFT sowie Karin Rabe und Katja Butzmann von der bm|t eröffneten die zweitägige Veranstaltung, die aus Erfurt gesendet wurde, und führten das Online-Publikum durch den Tag. Schließlich begrüßte Staatssekretärin Valentina Kerst, Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, alle Teilnehmer. Im Anschluss an das Grußwort teilte Hans Elstner, der Pitch-Gewinner der Investor Days 2018, die Success Story seines Start-ups „rooom AG“ aus Jena und stellte seine interaktive VR-Messe vor, die alle Gäste der Digital Edition live besuchen konnten.

 

Auf dem heutigen “Elevator Pitch“ präsentierten 19 ambitionierte deutsche und internationale Start-ups ihre zukunftsfähigen Geschäftsmodelle im Rahmen eines Online-Pitches, um möglichst viele Investoren und Kooperationspartner zu überzeugen. Die digitale Bühne gehörte dieses Mal aber nicht nur den Gründern, denn erstmals stellten sich ebenfalls die Investoren mit einem Pitch der Online Community vor.

 

Das Rahmenprogramm der Digital Edition sorgte dafür, dass alle Teilnehmer das Event so interaktiv und ereignisreich wie möglich erleben konnten. In den Pausen zwischen den Pitches stand die VR-Messe der „Rooom AG“ allen Teilnehmern zur Verfügung. Insgesamt 50 Start-ups und Wachstumsunternehmen haben sich mit personalisierten Avataren an ihren virtuellen Ständen präsentiert und eigene innovative Produkte Investoren und Gästen live vorgestellt. Die Virtuelle Innovationsarena bot ihren Gästen das ganze Spektrum an Interaktion an: von virtuellem Visitenkartenaustausch, über Terminvereinbarung bis zu sofortigen Video-Calls mit den Ausstellern.

 

Über die begleitende Event-App der Erfurter plazz AG konnten die Teilnehmer jederzeit Informationen zu einzelnen Programmpunkten, wie beispielsweise Pitcher und Aussteller erhalten, sich miteinander direkt über Chat vernetzen sowie 1:1 Meetings im Vorfeld des Events planen.

 

Christiane Kilian (STIFT), Karin Rabe (bm|t) und Katja Butzmann (bm|t) freuen sich über die ersten Ergebnisse der Digital Edition: „Durch unseres neues Online-Format konnten wir noch mehr internationale Aufmerksamkeit für die Investor Days Thüringen sowie für den Freistaat erzeugen und dadurch die grenzüberschreitenden Möglichkeiten für neue Geschäfte und Kooperationen erweitern.“

 

Mit besonderer Aufregung haben die Start-ups die Pitch-Awards erwartet. In einer Live-Abstimmung wählte die Jury die drei besten Pitch-Performances für die Auszeichnung. Aber auch die Gäste konnten ihren Favoriten online bestimmen. Als Höhepunkt der Veranstaltung wurden die Preise für die besten Pitches vergeben. Zusammen mit den Veranstaltern überreichte Staatssekretärin Valentina Kerst digital die Urkunden den Gewinnern:

 

Gewinner der Pitch-Awards:

  • PartiQla GmbH aus Jena
    PREIS von E&Y – Sachpreis WERT 2.000 EUR
    und PUBLIKUMSPREIS von GRUENDELPARTNER Rechtsanwälte, Steuer-berater, Wirtschaftsprüfer – Sachpreis WERT 1.000 EUR
  • MotionMiners GmbH aus Dortmund
    (PREIS von Apropro Haarbeck Projektmanagement – Sachpreis WERT 2.000 EUR)
  • Revincus GmbH aus Weimar
    (PREIS der STIFT und bm-t GELDWERT 3.000 EUR)

 

Der zweite Veranstaltungstag, „Meet the Rising Stars“ am 17. Juni, stellt innovative Tech-Wachstumsunternehmen in den Fokus, die auf der Suche nach Kooperationspartnern und Investoren für eine Anschlussfinanzierung sind. 15 Growth Companies werden im digitalen Format ihr Unternehmen und Geschäftsmodell potenziellen Investoren präsentieren. Die Fragen der Investoren können dann in der Innovationsarena oder im virtuellen 1:1 Meeting besprochen werden. Auch der zweite Eventtag öffnet damit viel Raum für Austausch und neue Gespräche für die Teilnehmer sowohl im Rahmen der Virtuellen Innovationsarena als auch über die Event-App.


Mehr Informationen über die Investor Days finden Sie unter: https://investordays-thueringen.de/

 

 

Kontakt:

Christiane Kilian
Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT)
Peterstraße 3 | 99084 Erfurt
Tel.: 03 61 · 789 23-74
Mob.: +49 160 709 35 72
E-Mail: christiane.kilian@stift-thueringen.de

 

 

Kontakt:
Karin Rabe
bm-t beteiligungsmanagement thüringen gmbh
Gorkistraße 9 | 99084 Erfurt
Tel: 0361/7447-605
Mob.:0171 7626242
Karin.rabe@bm-t.com

Ideen Flügel verleihen! – Nordthüringer Gründungsideenwettbewerb 2020

Der Nordthüringer Gründungsideenwettbewerb startet in eine neue Runde!

 

Auch im Jahr 2020 führt das BIC Nordthüringen trotz bzw. gerade wegen der Corona-Krise den Nordthüringer Gründungsideenwettbewerb durch.

Bis zum 15. November 2020 können die Ideen zur Gründung eines Unternehmens über das Online-Formular eingereicht werden.

 

Gesucht werden Gründungsideen jeglicher Art – seien es Ideen von Einzelpersonen oder Teams, bekannte Gründungsansätze oder völlig neue Modelle für Gründungen, Ideen für Gründungen im Neben- oder Vollerwerb.

 

Jede Idee ist willkommen!

Gesucht werden kreative und innovative Idee. Haben Sie Mut und bewerben Sie sich!

 

Als Unterstützung bei der Ideenentwicklung und Formulierung des Wettbewerbsbeitrages können nach Absprache und Anmeldung kostenfreie Beratungen und Workshops im BIC Nordthüringen  bzw. in der Hochschule Nordhausen in Anspruch genommen werden.

 

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten die Möglichkeit, ihre Gründungsideen vor einer neutralen Fachjury zu präsentieren. Die Preisverleihung für die 3 besten Gründungsideen findet am 24. November 2020 direkt im Anschluss an den Präsentationswettbewerb statt.

 

Die Preisgelder werden dankenswerterweise von den Sparkassen Nordhausen, Unstrut–Hainich und Kyffhäuser zur Verfügung gestellt und betragen 500 €, 300 € und 200 € für die ersten 3 Plätze. Alle Gründer, die Ihre Idee vor der Jury präsentieren, erhalten zusätzlich eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 50,00 €.

 

Die Gründerinnen und Gründer werden weiterhin vom ThEx-Verbund begleitet und erfahren fortlaufend Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Gründungskonzepte.

Alle Informationen zum Wettbewerb, Veranstaltungstermine und Teilnahmeformulare sind aktuell auf der Internetseite  der BIC Nordthüringen GmbH www.bic-nordthueringen.de bereitgestellt.

Oder rufen Sie an! Informationen gibt  es unter 03632/66 55 200 oder unter skaufmann@bic-nordthueringen.de

Startschuss für den ThEx AWARD – Der Thüringer Gründerpreis 2020

Der ThEx AWARD – Der Thüringer Gründerpreis startet in die nächste Runde. Alle IDEENHABER, DURCHSTARTER, NACHFOLGER und IMPULSGEBERINNEN sind aufgerufen, sich für den diesjährigen ThEx AWARD zu bewerben. Der ThEx AWARD wird durch das Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum (ThEx) organisiert. Das Wirtschaftsministerium stellt Preisgelder in Höhe von 71.000 Euro bereit.

Der ThEx AWARD wird in vier Kategorien vergeben:

  • für IDEENHABER in der Gründungsphase,
  • für DURCHSTARTER in der Wachstumsphase,
  • für NACHFOLGER nach der Übergabephase.
  • Zudem wird in einer vierten Kategorie eine Gründerin oder eine Unternehmerin als IMPULSGEBERIN gewürdigt.

„Neue oder sich stark entwickelnde Unternehmen, sowie gelungene Übernahmen bestehender Gesellschaften bringen positive Effekte für die Thüringer Wirtschaft und steigern deren Konkurrenzfähigkeit. Diese guten Beispiele wollen wir mit dem ThEx AWARD unterstützen und einem breiten Publikum präsentieren, auch in Zeiten der Corona-Krise“, betont Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee. „Zudem ist es uns ein wichtiges Anliegen, die Leistungen von Gründerinnen und Start-up-Unternehmerinnen zu würdigen. Deshalb werden wir aus allen eingesandten Bewerbungen zum ThEx AWARD eine Gründerin bzw. Unternehmerin für ihr besonderes Engagement auszeichnen“, so Tiefensee weiter.

„Im Vordergrund steht beim ThEx AWARD neben den Preisgeldern vor allem auch der Unterstützungsgedanke für Gründerinnen, Gründer und Unternehmen im Freistaat. Im Zuge des gesamten Wettbewerbs können die Bewerberinnen und Bewerber an den Begleitungs- und Vernetzungsangeboten des ThEx teilnehmen und erhalten die Möglichkeit, ihre Idee bzw. ihr Unternehmen öffentlich zu zeigen“, sagte ThEx Leiter Dirk Wegler.

 

Die Kategorien im Überblick

In der ersten Kategorie IDEENHABER werden die besten Gründungsideen gesucht. Teilnehmen kann jeder mit einer neuen Geschäftsidee, der nach dem 1. Januar 2019 ein Unternehmen gegründet hat oder sich derzeit in der Gründungsvorbereitung befindet.

In der zweiten Kategorie werden DURCHSTARTER gesucht. Diese Unternehmen sollen nach dem 01.01.2015 gegründet worden sein und sich wirtschaftlich gut entwickelt haben. Aber auch Antworten auf Fragen von besonderer Verantwortung und mutigen Wegen in der Unternehmensentwicklung spielen in dieser Kategorie eine Rolle.

In der dritten Kategorie NACHFOLGER werden Unternehmerinnen und Unternehmer gesucht, die im Rahmen der Unternehmensnachfolge ein bestehendes Unternehmen übernommen und diese unternehmerische Herausforderung erfolgreich bewältigt haben. Bewerben können sich alle Unternehmerinnen und Unternehmer, die nach dem 01.01.2010 in Thüringen eine Firma übernommen haben.

In der vierten Kategorie IMPULSGEBERIN wird aus allen eingesandten Bewerbungen der Kategorien 1 bis 3 eine Gründerin bzw. eine Unternehmerin ausgezeichnet, die aufgrund ihrer Geschichte, Tätigkeit oder Vision einen besonderen Impuls in und für Thüringen gesetzt hat.

Der ThEx AWARD wird vom Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum (ThEx) unter der Federführung der Industrie- und Handelskammer Erfurt ausgelobt. Die Angebote des ThEx werden aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Freistaates Thüringen gefördert. Die Preisgelder werden vom Thüringer Wirtschaftsministerium gestiftet.

Gesponsert und unterstützt wird der ThEx AWARD in diesem Jahr von:
bm|t, Thüringer Aufbaubank, Sparkasse Mittelthüringen, Wirtschaftsspiegel Thüringen, Bürgschaftsbank Thüringen, MBG Thüringen und FTVT.

Bewerbungsschluss ist der 9. September 2020. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich online unter: www.thex-award.de.

Zweiter Regionaldialog der Gründungsoffensive „GO!“ wird digital: Deutschland gründet am 4. Juni in Erfurt

Die Corona-Krise hat sich stark auf die Gründerszene ausgewirkt und neue Spielregeln für das Gründungsgeschehen in Deutschland aufgestellt. Vor diesem Hintergrund laden das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), das RKW Kompetenzzentrum und das Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum gemeinsam zum zweiten Regionaldialog der Gründungsoffensive „GO!“ ein. Ziel des digitalen Regionaldialogs ist es, Herausforderungen und Chancen während der Corona-Krise für Gründende und Startups zu identifizieren und durch Beispiele erfolgreicher Startups aus der Region Erfurt zur unternehmerischen Initiative zu ermutigen.

Folgende weitere Fragen stehen im Fokus: Mit welchen neuen Formaten können Gründende und Unterstützende in Krisenzeiten kommunizieren? Welche Impulse und Ideen sind aus den Ergebnissen des Global Entrepreneurship Monitors (GEM) 2020 zu entwickeln, damit der Gründungs- und Startup-Standort Deutschland, insbesondere das Bundesland Thüringen, weiterhin erfolgreich sein kann? Und wie kann die Politik Gründungsaktivitäten in Zeiten der Corona-Krise in Deutschland und auch speziell in Thüringen unterstützen?

Die Veranstaltung richtet sich an Unterstützende von Gründungen und Startups aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sowie an Gründende und Gründungsinteressierte.

 

Wann? 4. Juni 2020 von 13:00 bis ca. 14.30 Uhr

Wo? Die Veranstaltung wird aus dem Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum (ThEx) in Erfurt live übertragen auf: https://live.rkw-kompetenzzentrum.de/ und https://www.facebook.com/thexthueringen/

Dabei sind: 

Marco Wanderwitz, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer

Dr. Cornelia Haase-Lerch, Hauptgeschäftsführerin, IHK Erfurt

Dr. Sabine Awe, Abteilungsleiterin für Wirtschaftsförderung im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

Prof. Dr. Rolf Sternberg, Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie, Leibniz Universität Hannover

Prof. Dr. Simone Chlosta, Fachbereichsleiterin Gründung, RKW Kompetenzzentrum

David Hanf, Bundesverband Deutscher Start-ups und CFO bei Thermondo

sowie die Gründungsakteure der Region Thüringen, darunter das Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum (ThEx), das Technologie- und Gründerzentrum Ilmenau (TGZ Ilmenau) und die Thüringer Aufbaubank

sowie viele Gründende und Startups aus der Region Thüringen (wie TechnologieContor, Dashbike und rooom AG)

Anmeldung und weitere Informationen zum Programm unter: http://rkw.link/regionaldialog04062020

Pressekontakt
RKW Kompetenzzentrum
Julia Niles und Sarah Schuppener
Düsseldorfer Straße 40 A
65760 Eschborn
Tel: 06196 495 – 2852; -2853
presse@rkw.de

Über das RKW Kompetenzzentrum

Das RKW Kompetenzzentrum ist ein gemeinnütziger und neutraler Impuls- und Ratgeber für den deutschen Mittelstand. Sein Angebot richtet sich an Menschen, die ihr etabliertes Unternehmen weiterentwickeln, ebenso wie an jene, die mit eigenen Ideen und Tatkraft ein neues Unternehmen aufbauen wollen.

Ziel ist es, kleine und mittlere Unternehmen für Zukunftsthemen zu sensibilisieren und sie dabei zu unterstützen, ihre Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft zu entwickeln, zu erhalten und zu steigern, Strukturen und Geschäftsfelder anzupassen und Beschäftigung zu sichern. Zu den Schwerpunkten „Gründung“, „Fachkräftesicherung“ und „Innovation“ bietet das RKW Kompetenzzentrum praxisnahe und branchenübergreifende Lösungen und Handlungsempfehlungen für aktuelle und zukünftige betriebliche Herausforderungen. Bei der Verbreitung der Ergebnisse vor Ort arbeitet das Kompetenzzentrum mit Sitz in Eschborn eng mit den Expertinnen und Experten in den RKW Landesorganisationen zusammen.

Das RKW Kompetenzzentrum wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

 

Weitere Informationen: www.rkw-kompetenzzentrum.de

Auswirkungen der Corona-Krise auf Thüringer Unternehmen vielfach existenzbedrohend

54 Prozent der Thüringer Unternehmen fürchten in der Corona-Krise um ihre Existenz.  Deutlich mehr als 90 Prozent der Befragten erwarten auch in drei Monaten negative Auswirkungen auf ihren Umsatz. Das ergab eine Befragung des Thüringer Zentrums für Existenzgründungen und Unternehmertum (ThEx) und dem Kammernetzwerk IHK Erfurt. 263 Jungunternehmen hatten sich beteiligt.

67 Prozent der Befragten verzeichnen dabei eine starke Beeinträchtigung mit einem Umsatzrückgang von mehr als 70 Prozent. 30 Prozent mussten den Geschäftsbetrieb vorübergehend sogar komplett einstellen. Vor allem die Dienstleistungsbranche, Kunst und Kultur, Gastronomie und die Gesundheitsbranche leiden unter den Beschränkungen. Zwei von drei existenzbedrohten Selbstständigen sind zudem weiblich. Trotzdem halbiert sich der Anteil der Befragten mit erwartetem vollständigem Umsatzverlust.

Die derzeitigen Umfrageergebnisse sind noch sehr stark von den aktuellen Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägt. „Dennoch geben die Ergebnisse uns wichtige Impulse, um die Unterstützungsangebote des ThEx wirksam weiterzuentwickeln. Aus diesem Grund ist es auch geplant, die Umfrage in drei Monaten zu wiederholen“, sagt Dirk Wegler, Leiter des ThEx.

Unterstützungsbedarf sehen die Befragten zukünftig bei der Finanzierung von digitaler Infrastruktur und Angeboten zur optimalen Nutzung digitaler Tools, der Weiterentwicklung bzw. Überarbeitung von Geschäftsmodellen, der Entwicklung von zukunftsorientierten Formen der Kooperation und der Entwicklung regionaler und digitaler Netzwerke zur Unterstützung von Werbe- und Marketingmaßnahmen.

Ziel der Umfrage war es, die Auswirkungen der Corona-Krise auf Gründerinnen und Gründer sowie junge Unternehmen in Thüringen zu evaluieren. Hierbei standen Aussagen zur derzeitigen Situation, zu erwarteten Auswirkungen in drei Monaten und Hinweise auf einen zukünftigen Unterstützungsbedarf im Mittelpunkt. Die Ergebnisse der Umfrage geben ein Stimmungsbild der teilnehmenden Unternehmen wieder und sind nicht repräsentativ.

Die Ergebnisse im Detail gibt es hier.

Pressemitteilung vom 15. Mai 2020

Blitzumfrage des Thüringer Zentrums für Existenzgründungen und Unternehmertum (ThEx) zur Situation von Gründerinnen und Gründern sowie Jungunternehmen in Thüringen: Die Auswirkungen der Corona-Krise sind vielfach existenzbedrohend – leicht positive Dynamik beim Ausblick in drei Monaten

 

  • 54 Prozent der Befragten in Thüringen fürchten in der Corona-Krise um ihre Existenz.
  • knapp zwei Drittel der Befragten verzeichnen einen starken bis kompletten Umsatzrückgang.
  • Deutlich mehr als 90 Prozent der Befragten erwarten auch in drei Monaten negative Auswirkungen auf ihren Umsatz. Dennoch halbiert sich der Anteil der Befragten mit erwartetem vollständigem Umsatzverlust.
  • Die Befragten sehen den größten zukünftigen Unterstützungsbedarf bei:
    • Finanzierung von digitaler Infrastruktur und Angebote zur optimalen Nutzung digitaler Tools,
    • Weiterentwicklung bzw. Überarbeitung von Geschäftsmodellen,
    • Entwicklung von zukunftsorientierten Formen der Kooperation,
    • Entwicklung regionaler und digitaler Netzwerke zur Unterstützung von Werbe- und Marketingmaßnahmen.

Ziel der Umfrage war es, die Auswirkungen der Corona-Krise auf Gründerinnen und Gründer sowie junge Unternehmen in Thüringen zu evaluieren. Hierbei standen Aussagen zur derzeitigen Situation, zu erwarteten Auswirkungen in drei Monaten und Hinweise auf einen zukünftigen Unterstützungsbedarf im Mittelpunkt.

Die Ergebnisse der Umfrage geben ein Stimmungsbild der teilnehmenden Unternehmen wieder und sind nicht repräsentativ.

Durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind mehr als 90 Prozent der Befragten in ihrer Geschäftstätigkeit beeinträchtigt. 67 Prozent der Befragten verzeichnen dabei eine starke Beeinträchtigung mit einem Umsatzrückgang von mehr als 70 Prozent. 30 Prozent mussten den Geschäftsbetrieb vorübergehend sogar komplett einstellen.

Deutlich mehr als 90 Prozent der Teilnehmenden erwarten auch in drei Monaten negative Auswirkungen auf ihren Umsatz. Dennoch halbiert sich der Anteil der Befragten mit erwartetem vollständigem Umsatzverlust.

Die derzeitigen Umfrageergebnisse sind noch sehr stark von den aktuellen Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägt. „Dennoch geben die Ergebnisse uns wichtige Impulse, um die Unterstützungsangebote des ThEx wirksam weiterzuentwickeln. Aus diesem Grund ist es auch geplant, die Umfrage in drei Monaten zu wiederholen“, sagt Dirk Wegler, Leiter des ThEx.

Gefördert durch das Thüringer Wirtschaftsministerium aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds unterstützt das ThEx als Verbund von 12 Projektpartnern Existenzgründer und Unternehmen in ganz Thüringen.

Pressemitteilung als PDF

Ergebnisse der Befragung als PDF