„Nordthüringer Gründungsideenwettbewerb “ – Gründer stellten sich der Jury –

Seit mehr als 12 Jahren unterstützt das BIC Nordthüringen Gründer auf Ihrem Weg in die Selbständigkeit.

Angehende Jungunternehmer  mit ihren Konzepten, Ideen und Visionen beteiligten sich im zurückliegenden Jahr am Wettbewerb und 11 Teilnehmer reichten 7 Ideen online ein.

 

Am vergangenen Mittwoch prämierten wir  im BIC Nordthüringen in Sondershausen die besten regionalen Gründungsideen  des Jahres 2020. 

Pandemiebedingt fand die Präsentation erst jetzt unter den zulässigen Corona-Bedingungen und einem entsprechenden Hygienekonzept statt.

 

Der Geschäftsführer der BIC Nordthüringen GmbH, Hans-Georg Müller, konnte auch in diesem Jahr auf die kompetente Bewertung der Ideen   durch Steffi Dirumdam (IHK), Dr. Kareen Schlangen (HS Nordhausen) und Anke Hartung (ThEx Enterprise) vertrauen.

 

In diesem Jahr wurden 2 Preise vergeben.

Über den 1. Preis und ein Preisgeld von 500,00 € freute sich das Team „Umweltheld“ aus der Hochschule Nordhausen.

Die 3 Studierenden Madlen Deutsch, Arne Jakob Voigt und David Welz präsentierten eine Suchmaschine für nachhaltige Produkte, die über eine Website und ein App erreichbar ist. Auf dieser Plattform sollen nachhaltige Produkte aus verschiedenen Onlineshops vergleichbar gemacht werden.

 

Lisa Schäfer, Gewinnerin des 2. Preises und 300,00 €, überzeugte die Jury mit ihrer Gründungsidee „freiraum“.

Sie arbeitet an der Schaffung verschiedener Co-Working Räume im ländlichen Raum. Gedacht sind diese als Alternative zum ortsabhängigen Arbeiten bzw. zum Home-Office.

 

Die Preisgelder wurden dankenswerter Weise  von der Kreissparkasse Nordhausen und der Sparkasse Unstrut-Hainich gesponsert.

 

Alle Teilnehmer erhielten ein Feedback und eine sachkundige Einschätzung zum Potenzial ihrer Ideen. Außerdem werden sie im Rahmen des Projektes durch gezieltes Ideencoaching, Geschäftsmodellentwicklung, Seminare und Workshops unterstützt.

Alle wichtigen Informationen, auch zum geplanten Wettbewerb 2021/2022, gibt es  im  BIC Nordthüringen Sondershausen (03632/66 55 200) sowie in Kürze auf unserer Internetseite  www.bic-nordthueringen.de

Pitch- und Prämierungsveranstaltung im BIC in Sondershausen
v.l. David Welz, Madlen Deutsch, Arne Jakob Voigt, Lisa Schäfer

Startschuss für den ThEx AWARD – Der Thüringer Gründungspreis 2021

Der ThEx AWARD – Der Thüringer Gründungspreis startet in die nächste Runde. Alle Gründerinnen und Gründer, Startups und Unternehmen sind aufgerufen, sich für den diesjährigen ThEx AWARD zu bewerben. Der ThEx AWARD wird durch das Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum (ThEx) ausgerichtet. Die Preisgelder in Höhe von 71.000 Euro werden vom Thüringer Wirtschaftsministerium bereitgestellt.

Der ThEx AWARD wird in vier Kategorien vergeben:

  • Kategorie 1: GRÜNDEN für die besondere Geschäftsidee,
  • Kategorie 2: DURCHSTARTEN für Startups und junge Unternehmen mit einer besonderen Entwicklung,
  • Kategorie 3: NACHFOLGEN für die besondere und erfolgreiche Unternehmensübernahme.
  • Zudem wird in einer vierten Kategorie eine Gründerin oder eine Unternehmerin als

IMPULSGEBERIN gewürdigt.

Innovative Geschäftsideen und Unternehmensgründungen sind für die Thüringer Wirtschaft von besonderer Bedeutung. „Jede Gründerin und jeder Gründer trägt mit der eigenen Unternehmung – ganz gleich ob Startup, Unternehmensnachfolge oder Existenzgründung – zur positiven Entwicklung der Wirtschaft bei. Diese guten Beispiele wollen wir mit dem ThEx AWARD unterstützen und würdigen“, sagte Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee.

„Gründerinnen und Gründer sowie mittelständische Unternehmen sollen in Thüringen optimale Bedingungen und Unterstützungsmöglichkeiten vorfinden und sich entfalten können. Der Freistaat braucht in diesen ungewöhnlichen Zeiten den frischen Unternehmergeist mehr denn je“, sagte ThEx-Leiter Dirk Wegler.

 

Die Kategorien im Überblick

In der ersten Kategorie GRÜNDEN werden die besten Gründungsideen gesucht. Teilnehmen kann jeder mit einer neuen Geschäftsidee, der nach dem 1. Januar 2020 ein Unternehmen gegründet hat oder sich derzeit in der Gründungsvorbereitung befindet.

In der zweiten Kategorie DURCHSTARTEN werden erfolgreiche Startups und Jungunternehmen gesucht. Diese Unternehmen sollen nach dem 01.01.2016 gegründet worden sein und sich wirtschaftlich gut entwickelt haben. Aber auch Antworten auf Fragen von besonderer Verantwortung und mutigen Wegen in der Unternehmensentwicklung spielen in dieser Kategorie eine Rolle.

In der dritten Kategorie NACHFOLGEN werden Unternehmerinnen und Unternehmer gesucht, die im Rahmen der Unternehmensnachfolge ein bestehendes Unternehmen übernommen und diese unternehmerische Herausforderung erfolgreich bewältigt haben. Bewerben können sich alle Unternehmerinnen und Unternehmer, die nach dem 01.01.2011 in Thüringen eine Firma übernommen haben.

In der vierten Kategorie IMPULSGEBERIN wird aus allen eingesandten Bewerbungen der Kategorien 1 bis 3 eine Gründerin bzw. eine Unternehmerin ausgezeichnet, welche aufgrund ihrer Geschichte, Tätigkeit oder Vision einen besonderen Impuls in und für Thüringen gesetzt hat.

Der ThEx AWARD wird vom Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum (ThEx) unter Federführung der Industrie- und Handelskammer Erfurt ausgelobt. Die Angebote des ThEx werden aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Freistaates Thüringen gefördert. Die Preisgelder werden vom Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft gestiftet.

Gesponsert und unterstützt wird der ThEx AWARD in diesem Jahr von:
bm|t, Thüringer Aufbaubank, Sparkasse Mittelthüringen, Wirtschaftsspiegel Thüringen, Bürgschaftsbank Thüringen, MBG Thüringen, dem Ostdeutschen Bankenverband e.V.  und FTVT.

Bewerbungsschluss ist der 9. September 2021. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich online unter: www.thex-award.de.

UP THÜRINGEN lädt zur Auftaktveranstaltung am 19. Mai 2021 ein

Ideenschmieden für alle:
In Thüringen entsteht ein neues Netzwerk für Startups und Selbstständige

Mit dem Modellprojekt UP THÜRINGEN etabliert sich ein ungewöhnliches Netzwerk für Gründer*innen, das am 19. Mai 2021 mit einer Auftaktveranstaltung im KrämerLoft startet

Ziel des Projektes ist der Aufbau eines landesweiten Netzwerkes, das Gründungsinteressierte dabei unterstützt, die relevanten Kontakte, Ressourcen und Informationen zu erhalten, die es für eine erfolgreiche Selbstständigkeit oder Unternehmenstätigkeit braucht. Für Gründer*innen, Startups und Interessierte soll es leichter werden, sich mit anderen zu vernetzen, sich auf Veranstaltungen über das Gründen zu informieren und in Coworking Spaces zusammenzuarbeiten.

Gute Geschäftsideen gibt es viele, davon ist Nicole Sennewald, Betreiberin des Coworking Spaces KrämerLoft in Erfurt, fest überzeugt. Leider finden Gründungswillige aber oft nicht die richtigen Bedingungen zur Verwirklichung ihrer Idee vor. Manchmal mangelt es schlicht an einem inspirierenden und innovativen Umfeld oder an einem günstigen Arbeitsraum. Mal wäre ein Mentor hilfreich, mal fehlt eine Geschäftspartnerin. Genau dabei will UP THÜRINGEN unterstützen.

Acht Gründungslabore aus verschiedenen Teilen Thüringens haben sich zur Umsetzung des Projekts zusammengetan. Viele davon sind Coworking Spaces, in denen Selbstständige oder Startups gemeinsam in denselben Räumen arbeiten und durch die Vernetzung gegenseitig profitieren. In den kommenden drei Jahren wird jeder der acht Orte mit einem Veranstaltungsprogramm im Fokus stehen und Gründer*innen geförderte Arbeitsplätze in seinem Coworking Space zur Verfügung stellen können.

Die Auftaktveranstaltung „Take.Off | UP THÜRINGEN“ findet am 19. Mai von 10-12 Uhr im KrämerLoft Erfurt statt – pandemiebedingt in Form eines Onlineformats. Auf diesem Event können Interessierte mehr über die Akteur*innen und ihre Ziele des Projektes und Gründer*innen mehr über die geförderten Arbeitsplätze erfahren.

Die Anmeldung ist unter www.kraemerloft-coworking.de/up-thueringen möglich. Nur angemeldete Teilnehmer*innen bekommen einen Zugang zum Online-Event. Die Teilnahme ist kostenlos.

Während der Projektlaufzeit soll die lokale Gründungsszene vor allem auch im ländlichen Raum aktiviert und mit der Szene in größeren Innovationszentren, etwa in Erfurt oder Jena, verknüpft werden. Die Standortvorteile Thüringens – zentrale Lage, hohe Lebensqualität und vitales Netzwerk – werden auch über die Landesgrenzen hinaus bekannter gemacht.

Die acht Projektpartner sind über ganz Thüringen verteilt. Das Coworking Space KrämerLoft und der Plattform e.V. in der Landeshauptstadt Erfurt, der Lösungslabor e.V. mit der „Kreativ-Etage“ und die Alte Feuerwache in Weimar, sowie der Coworking Space Leuchtturm Jena sind in den zentralen Städten Thüringens aktiv. Coworking Eichsfeld, das Jugendclubhaus in Nordhausen und das OpenLab in Altenburg sind erste Partner im ländlichen Raum. Darüber hinaus sind zahlreiche Kooperationspartner wie z.B. die Industrie- und Handelskammer, das Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum (ThEx) und die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung (STIFT) an Bord.

Das Netzwerk bleibt offen für neue Impulsgeber*innen und Netzwerkorte, um dauerhaft gründungsunterstützende Strukturen in Thüringen zu etablieren. Mehr Informationen über das Projekt, das im Rahmen des Modellvorhabens „Best Practice Gründungsökosysteme“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gefördert wird, sind unter www.up-thueringen.de zu finden.

 

Pressekontakt:
Anna-Lena Fuhrmann,
Projektkoordination
Tel.: 03643 4686760
E-Mail: hallo@up-thueringen.de

 

Bildnachweis:

Grafik: © häschenfein

Thüringer Start-ups in der bundesweiten Spitzengruppe

Seit 2015 kürt das Magazin „TOP 50 Start-ups“ die erfolgreichsten Start-ups Deutschlands.

Nun wurde das Ranking für 2020 veröffentlicht:

https://www.top50startups.de/start-ups/ranking/2020

 

Herzlichen Glückwunsch an alle, die es in die TOP 50 geschafft haben!

 

Besonders stolz sind wir natürlich auf die Start-ups aus Thüringen:

🚀 Platz 6: SPACEOPTIX GmbH

🚀 Platz 11: rooom AG

🚀 Platz 15: Polytives GmbH

 

Dr. Matthias Beier (SPACEOPTIX GmbH):

„Der 6. Platz unter Deutschlands TOP50 Startups ist eine tolle Auszeichnung und Motivation für alles, was vor uns liegt. Zur guten Platzierung haben neben der harten Arbeit vor allem die verschiedenen Wettbewerbe des letzten Jahres, wie der ThEX AWARD und der Thüringer Innovationspreis, beigetragen. Hier bekommen Startups und junge Unternehmen eine tolle Möglichkeit, ihre Ideen und Geschäftsmodelle einem breiten Publikum zu präsentieren.“

 

Viktoria Rothleitner (Poltives GmbH):

„2020 war ein Jahr wie kein anderes. Für uns war es aber vor allem auch ein sehr erfolgreiches Jahr, zu seinem Abschluss gekrönt von dem Gewinn des ThEx AWARDs. Diesen Erfolg jetzt auch im Top 50 Ranking der deutschen Startups mit Platz 15 bestätigt zu bekommen, ist ein wirklich tolles Gefühl.“

MDM-Gründerinitiative MEDIAstart nimmt ihre Arbeit auf – Bewerbungen ab sofort möglich

Zum 1. Januar 2021 hat die Gründerinitiative MEDIAstart unter dem Dach der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) ihre Arbeit aufgenommen. Sie soll jährlich
bis zu zehn neue Medienunternehmen aus Mitteldeutschland dabei unterstützen, rasch und dauerhaft auf dem Markt Fuß zu fassen.

MEDIAstart richtet sich sowohl an Absolvent*innen von Hochschulen als auch an bereits in der Branche tätige Personen, die sich mit einer Firma in Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Thüringen niederlassen wollen oder diese nach dem 1. Januar 2018 gegründet haben. Entscheidend ist in beiden Fällen, dass sich der Hauptsitz des Unternehmens in Mitteldeutschland befindet. Willkommen sind neben Firmen aus dem Bereich der klassischen audiovisuellen Medien auch Unternehmen aus dem Sektor der Neuen Medien (VR/AR, Games, Apps, Webserien etc.).

„Der Medienmarkt befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel, der durch die Corona-Pandemie aktuell noch beschleunigt wird. In diesen schwierigen Zeiten wollen wir die mitteldeutsche Film- und Medienwirtschaft für die Zukunft fit machen, junge Unternehmerinnen und Unternehmer an die Region binden und ihnen dabei helfen, sich zu etablieren und ihre innovativen Ideen umzusetzen“, so MDM-Geschäftsführer Claas Danielsen.

Im Rahmen von MEDIAstart werden die Gründer*innen mit regionalen und überregionalen Unternehmen sowie potenziellen Auftraggebern vernetzt, in eigens konzipierten Workshops weitergebildet und sie bekommen für die Entwicklung ihres Unternehmens erfahrene Mentor*innen und Business-Coaches zur Seite gestellt. Des Weiteren erhalten sie für die Dauer von einem Jahr einen monatlichen Betriebskostenzuschuss in Höhe von 1.000 Euro.

Unternehmen, die die notwendigen Voraussetzungen erfüllen, können sich ab sofort bis zum 28. Februar 2021 schriftlich bewerben.

Ein siebenköpfiges Auswahlgremium aus Medienmacher*innen und -expert*innen wertet die Bewerbungen anschließend aus. Potenzielle Teilnehmer*innen werden zu Firmenpitches und weiteren Gesprächsrunden eingeladen. Die Auswahl der Unternehmen soll bis Anfang April erfolgen. Der Programmstart ist für Mai 2021 vorgesehen.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Internetseite der MDM.

Gründerwoche 2020 in Thüringen

Tiefensee: Gründungsinteresse in Thüringen hochhalten

„Gründen heißt Vielfalt“ – unter diesem Motto startet am Montag die „Gründerwoche Deutsch­land“ vom 16. bis 22. November / Digitale Veranstaltungen und Verleihung des Gründerpreises in Thüringen

Das erste Mal seit mehreren Jahren stiegen 2019 die Gründungszahlen sowohl in Thüringen als auch in Deutschland leicht an. Diese positive Entwicklung hätte ihre Wirkung auch 2020 entfaltet, wurde jedoch durch die Corona-Krise vorerst gestoppt. „Dass das allgemeine Gründungsinteresse aber weiterhin groß ist, zeigt die erfreulich hohe Anzahl an Unternehmen, die sich in diesem Jahr für den ThEx AWARD – den Thüringer Gründerpreis – beworben haben“, sagt Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee anlässlich der am Montag beginnenden „Gründerwoche Deutschland“. Insgesamt sind 158 Bewerbungen um den Preis eingegangen – 15 mehr als im vergangenen Jahr.

 

„Unser Ziel ist es, das Gründungsinteresse auch in diesen schwierigen Zeiten hoch zu halten“, so Tiefensee weiter, „denn neue oder sich stark entwickelnde Unternehmen sowie gelungene Übernahmen bestehender Gesellschaften bringen positive Effekte für die Thüringer Wirtschaft und steigern deren Konkurrenzfähigkeit“. Die Gründerwoche in Thüringen leiste dafür einen wichtigen Beitrag. Vom 16. bis 22. November informieren auch in diesem Jahr zahlreiche digitale Veranstaltungen und Workshops zum Thema Unternehmensgründung. Die Thüringer Gründerwoche ist Teil der Gründerwoche Deutschland und der Global Entrepreneurship Week in über 170 Ländern. Sie will Menschen für unternehmerisches Handeln begeistern.

 

Zu den Höhepunkten der Gründerwoche gehört auch in diesem Jahr die Verleihung des ThEx AWARDs am 19. November 2020 im Livestream. Mit Preisgeldern in Höhe von 71.000 Euro werden die besten IDEENHABER, DURCHSTARTER und NACHFOLGER ausgezeichnet. Ein Sonderpreis geht zudem an eine Gründerin bzw. Unternehmerin, die aufgrund ihrer Geschichte, Tätigkeit oder Vision einen besonderen Impuls in und für Thüringen gesetzt hat. „Die Bewerbungen für den ThEx AWARD zeigten ein hervorragendes Bild der Vielfältigkeit, Dynamik und Innovationskraft der Thüringer Gründerszene“, sagt Dirk Wegler, Leiter des Thüringer Zentrums für Existenzgründungen und Unternehmertum (ThEx). Die Prämierungsveranstaltung am 19. November 2020 wird ab 17 Uhr live auf www.thex.de übertragen.

 

Laut Landesamt für Statistik war das Gründungsgeschehen in Thüringen vor allem in den Monaten März bis Mai 2020 gegenüber dem Vorjahr reduziert. So sank die Anzahl der Gewerbeanmeldungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 12 Prozent. Zeitgleich wurden aber auch etwa 20 Prozent weniger Gewerbeabmeldungen verzeichnet. Gründe dafür sind sowohl die durch die Corona-Pandemie verursachten Einschränkungen als auch die temporäre Aussetzung der Insolvenzanzeigenpflicht. Diese Entwicklung deckt sich mit den Ergebnissen der Blitzumfrage des ThEx zur Situation von Gründerinnen und Gründern sowie Jungunternehmen in Thüringen im Mai dieses Jahres, wonach 46 Prozent der Befragten längerfristig mit einem starken Umsatzverlust rechnen.

 

Gefördert durch das Thüringer Wirtschaftsministerium aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt das ThEx als Verbund von 12 Projektpartnern Existenzgründerinnen und Existenzgründer sowie Unternehmen in ganz Thüringen.

Mehr Infos unter: https://www.thex.de/gruenderwoche-2020/

Corona-Überbrückungshilfe: Thüringen mit zusätzlicher Unterstützung für Soloselbständige und Dienstleistungsbranche

Ziel der vom Bund beschlossenen Überbrückungshilfe ist es, kleinen und mittelständischen Unternehmen aus von der Corona-Pandemie betroffenen Branchen mit zusätzlicher Liquidität bei der Existenzsicherung zu unterstützen. Thüringen wird nach Angaben des Wirtschaftsministeriums das Bundesprogramm als eines von wenigen Bundesländern auch diesmal ergänzen. Für die Dienstleistungsbranche stellt Thüringen bis zu 65 Millionen Euro gesondert zur Verfügung. Soloselbstständige können auf einen Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten hoffen. 20 Millionen Euro stellt Thüringen dafür bereit.

Beantragen können die Überbrückungshilfe Unternehmen, Soloselbständige und Angehörige freier Berufe bis Ende August 2020 für maximal drei Monate (Juni bis August). Die maximale Förderung beträgt 150.000 Euro für drei Monate. Bei Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten beläuft sich der maximale Erstattungsbetrag auf 9.000 Euro für drei Monate, bei Unternehmen bis zu zehn Beschäftigten auf 15.000 Euro für drei Monate.

Keine direkte Antragstellung

Das zentrale Internetportal zur Information, Registrierung und Antragstellung für die Corona-Überbrückungshilfe des Bundes ist unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de ab sofort freigeschaltet.

Die Antragstellung erfolgt über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer in einem vollständig digitalisierten Verfahren. Wesentliche Zugangsvoraussetzung zur Förderung ist, dass der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 zurückgegangen ist. Die Überbrückungshilfe wird dann als anteiliger Zuschuss zu den betrieblichen Fixkosten gezahlt, sofern die Umsatzausfälle weiterhin mindestens 40 Prozent betragen.

Thüringen bessert nach

„Die Corona-Überbrückungshilfe schließt an die Soforthilfe an, die auch in Thüringen entscheidend dazu beigetragen hat, die Existenz Tausender Unternehmen und Soloselbständiger zu sichern“, sagt Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee. Thüringen werde das Bundesprogramm als eines von wenigen Bundesländern auch diesmal ergänzen – und zwar um zwei zusätzliche Förderangebote:

  1. Besonders betroffene Dienstleistungsbranchen (wie z.B. das Hotel- und Beherbergungsgewerbe, das Gastgewerbe, die Reise- und Veranstaltungsbranche, Resebüros, Reiseveranstalter, Messe-, Ausstellungs- und Kongressveranstalter, Sportdienstleister, sonstige Unterhaltungs- und Erholungsdienstleister, Saunas, Solarien, Bäder etc.) sollen entsprechend den Beschlüssen des Thüringer Landtags zum Thüringer Mantelgesetz bereits ab einem Umsatzrückgang von 30 Prozent förderfähig sein. Die Umsatzschwelle des Bundes wird damit für diese Branchen aus Landesmitteln um zehn Prozentpunkte abgesenkt. Dafür stehen bis zu 65 Millionen Euro zur Verfügung.
  2. Außerdem sollen in Thüringen Soloselbständige, die die Zugangsvoraussetzungen zum Bundesprogramm erfüllen, zusätzlich einen Zuschuss zu den Lebenserhaltungskosten in Höhe von 1.180 Euro monatlich für maximal zwei Monate im Geltungszeitraum Juni bis August 2020 erhalten. Dafür stehen bis zu 20 Millionen Euro zur Verfügung.

Informationen zur Überbrückungshilfe des Bundes und den Zusatzleistungen des Landes finden sich auch unter: https://www.aufbaubank.de/Foerderprogramme/Ueberbrueckungshilfe

Thüringer Gründer- und Unternehmerreport 2019: Gründungen mit Substanz acht Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt

Parallel zum KfW-Gründungsmonitor veröffentlicht das Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum (ThEx) den Gründer- und Unternehmerreport 2019. Demnach gab es im vergangenen Jahr in Thüringen 11.281 Gewerbeanmeldungen. Damit verzeichnet der Freistaat erstmals seit 2013 einen leichten Anstieg bei den Gründungszahlen um +0,9 Prozent. Bei Betriebsgründungen mit besonderer wirtschaftlicher Substanz liegt Thüringen sogar 8,1 Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt und erreicht erstmals einen Wert über der 30 Prozentmarke. Erfreulich: mit 28 Patentanmeldungen je 100.000 Einwohner liegt der Freistaat Thüringen deutlich über dem ostdeutschen Durchschnitt (14).

Grund des Erfolgs: Thüringen bietet für Gründerinnen und Gründer eine hervorragende Vernetzungslandschaft und die bestmögliche Unterstützung. Wichtig ist hierbei auch das Angebot zur Sicherung von Unternehmensnachfolgen. “In nächster Zeit ist durch die Corona-bedingten verschlechterten Chancen am Arbeitsmarkt mit steigenden Gründungszahlen zu rechnen. Damit steigt auch die Zahl potentieller Jungunternehmer, die sich mit der Übernahme eines Unternehmens die Existenzgründung sichern. Auch auf dem Feld der Nachfolge steht die IHK Erfurt gemeinsam mit dem ThEx als starker Partner zur Verfügung,“ so Dr. Cornelia Haase-Lerch, Hauptgeschäftsführerin der IHK Erfurt.

Durch die Corona-Krise und deren Einschränkungen für das wirtschaftliche Handeln sind die Prognosen für die Entwicklung des Gründungsgeschehens allerdings sehr unsicher geworden. „Dem können wir nur begegnen, indem wir auf die Entwicklungen mit unseren Angeboten für Gründer, Start-ups und Unternehmen flexibel reagieren, persönliche und digitale Unterstützungsangebote zeitgemäß weiterentwickeln und ein positives Gründer- und Unternehmerbild noch verstärkter in Öffentlichkeit zeigen“, so Dirk Wegler, Leiter des ThEx.

Thüringen setzt auf öffentliches Beteiligungskapital

Um neu entwickelte Technologien auf den globalen Märkten konkurrenzfähig zu machen, setzt Thüringen erfolgreich auf öffentliches Beteiligungskapital. Vor allem die bm | t beteiligungsmanagement thüringen gmbh hat in den letzten Jahren in erheblichem Umfang Kapital der öffentlichen Hand und institutioneller Investoren in Unternehmen investiert.

„Thüringen bietet bereits in der frühen Gründungsphase Risikokapital für Start-ups an und liegt dabei deutschlandweit mit an der Spitze“, sagt Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee. Der bm | t ist es im Jahr 2019 laut Gründer- und Unternehmerreport gelungen, 26 Unternehmen mit eigenem Kapital als auch mit Co-Investments zu unterstützen und so einen wichtigen Hebel für Unternehmensgründungen zu schaffen. „Die bm | t realisierte in den vergangenen Jahren einen erfolgreichen Börsengang an die Nasdaq, verkaufte ein Start-up an einen Konzern im Silicon Valley und zeigt damit, dass hervorragende Technologen aus Thüringen am Weltmarkt bestehen können“, so Tiefensee weiter.

Seit 2012 hat die bm | t aus den verwalteten Fonds insgesamt 158 Investments in der Start-up- und Wachstumsphase mit einem Gesamtvolumen von 141 Millionen Euro getätigt. „Gemessen am öffentlichen Beteiligungskapital im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt liegt Thüringen auch im Bundesländervergleich ganz vorn“, sagt bm | t Geschäftsführer Kevin Reeder.

Mit dem Gründer- und Unternehmerreport Thüringen 2019 legt das Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum | ThEx jährlich eine Einschätzung zum Gründungsgeschehen und wichtigen aktuellen Fragen des Unternehmertums in Thüringen und Deutschland vor.

 

Thüringer Gründer- und Unternehmerreport 2019 Gründungen mit Substanz acht Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt

 

Tiefensee: Venture Capital Finanzierungen weiter vorantreiben

 

Mit 28 Patentanmeldungen je 100.000 Einwohner liegt der Freistaat Thüringen deutlich über dem ostdeutschen Durchschnitt (14). Um neu entwickelte Technologien auf den globalen Märkten konkurrenzfähig zu machen, setzt Thüringen erfolgreich auf öffentliches Beteiligungskapital. Vor allem die bm | t beteiligungsmanagement thüringen gmbh hat in den letzten Jahren in erheblichem Umfang Kapital der öffentlichen Hand und institutioneller Investoren in Unternehmen investiert.

 

„Thüringen bietet bereits in der frühen Gründungsphase Risikokapital für Start-ups an und liegt dabei deutschlandweit mit an der Spitze“, sagt Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee. Der bm | t ist es im Jahr 2019 laut Gründer- und Unternehmerreport gelungen, 26 Unternehmen mit eigenem Kapital als auch mit Co-Investments zu unterstützen und so einen wichtigen Hebel für Unternehmensgründungen zu schaffen. „Die bm | t realisierte in den vergangenen Jahren einen erfolgreichen Börsengang an die Nasdaq, verkaufte ein Start-up an einen Konzern im Silicon Valley und zeigt damit, dass hervorragende Technologen aus Thüringen am Weltmarkt bestehen können“, so Tiefensee weiter.

 

Seit 2012 hat die bm | t aus den verwalteten Fonds insgesamt 158 Investments in der Start-up- und Wachstumsphase mit einem Gesamtvolumen von 141 Millionen Euro getätigt. „Gemessen am öffentlichen Beteiligungskapital im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt liegt Thüringen auch im Bundesländervergleich ganz vorn“, sagt bm | t Geschäftsführer Kevin Reeder.

 

Mit dem Thüringer Gründer- und Unternehmerreport legt das Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum | ThEx jährlich eine Einschätzung zum Gründungsgeschehen und wichtigen aktuellen Fragen des Unternehmertums in Thüringen und Deutschland vor. Wichtigste Ergebnisse: Im Jahr 2019 gab es in Thüringen 11.281 Gewerbeanmeldungen und verzeichnet der Freistaat erstmals seit 2013 einen leichten Anstieg bei den Gründungszahlen um +0,9 Prozent. Bei Betriebsgründungen mit besonderer wirtschaftlicher Substanz liegt Thüringen 8,1 Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt und erreicht erstmals einen Wert über der 30 Prozentmarke.

 

Grund des Erfolgs: Thüringen bietet für Gründerinnen und Gründer eine hervorragende Vernetzungslandschaft und die bestmögliche Unterstützung. Wichtig ist hierbei auch das Angebot zur Sicherung von Unternehmensnachfolgen. “In nächster Zeit ist durch die Corona-bedingten verschlechterten Chancen am Arbeitsmarkt mit steigenden Gründungszahlen zu rechnen. Damit steigt auch die Zahl potentieller Jungunternehmer, die sich mit der Übernahme eines Unternehmens die Existenzgründung sichern. Auch auf dem Feld der Nachfolge steht die IHK Erfurt gemeinsam mit dem ThEx als starker Partner zur Verfügung,“ so Dr. Cornelia Haase-Lerch, Hauptgeschäftsführerin der IHK Erfurt.

 

Durch die Corona-Krise und deren Einschränkungen für das wirtschaftliche Handeln sind die Prognosen für die Entwicklung des Gründungsgeschehens allerdings sehr unsicher geworden. „Dem können wir nur begegnen, indem wir auf die Entwicklungen mit unseren Angeboten für Gründer, Start-ups und Unternehmen flexibel reagieren, persönliche und digitale Unterstützungsangebote zeitgemäß weiterentwickeln und ein positives Gründer- und Unternehmerbild noch verstärkter in Öffentlichkeit zeigen“, so Dirk Wegler, Leiter des ThEx.

Gründer- und Unternehmerreport 2019 (444 Downloads)

 

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Bitte wenden Sie sich kurz per E-Mail an: info@thex.de

Mit #FastForward schneller zum eigenen Unternehmen – jetzt bewerben

Gründerland Thüringen mit neuem Beratungsangebot / Ziel: In 100 Tagen von der Idee zum ersten Kunden

Schneller von der Geschäftsidee zur Unternehmensgründung: Das ist das Anliegen des neuen Coaching- und Beratungsprogramms #FastForward im Rahmen der Existenzgründerinitiativen ThEx Mentoring, ThEx Enterprise und ThEx Mikrofinanzagentur. Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee gab heute den Startschuss für das neue Unterstützungsangebot. Ziel von #FastForward ist es, Gründungsvorhaben innerhalb von 100 Tagen zur Marktreife zu bringen. Bewerben können sich Thüringerinnen und Thüringer, die eine unternehmerische Idee verwirklichen möchten.

„Thüringen liegt bei der Qualität von Existenzgründungen seit Jahren bundesweit mit an der Spitze“, sagte Tiefensee. Gründungen seien im Freistaat besonders nachhaltig, häufiger als im Bundesdurchschnitt in High-Tech-Bereichen (Hoch- und Spitzentechnologie) angesiedelt und gingen öfter gleich mit mehreren Beschäftigten an den Start. „Damit dieser Trend sich fortsetzt und großartige Ideen nicht in den Schubladen verstauben, bietet Thüringen jetzt mit #FastForward einen zusätzlichen ‚Gründungsbeschleuniger‘ an“, so der Wirtschaftsminister. Dabei sei das Programm grundsätzlich digital aufgesetzt. „Damit greift es auch Erfahrungen aus der aktuellen coronabedingten Situation auf, in der sich sehr deutlich gezeigt hat, dass die Digitalisierung aus der Wirtschaft nicht mehr wegzudenken ist.“

Das Programm #FastForward bündelt die Maßnahmen der Projekte ThEx Mentoring, ThEx Enterprise und ThEx Mikrofinanzagentur – die allesamt unter dem Dach des Thüringer Zentrums für Existenzgründungen und Unternehmertum (ThEx) gebündelt sind – sowie gründerorientierte Angebote der Erfurter Wirtschaftsförderung und des RKW-Kompetenzzentrums. Inhaltliche Programmpunkte sind u.a. die Diskussion der Gründungsidee im Hinblick auf potenzielle Kunden, das Schreiben des Businessplans und die Klärung von Finanzierungsmöglichkeiten. Außerdem erfahren die potentiellen Gründerinnen und Gründer Unterstützung bei der Prototypentwicklung und dem Vermarktungskonzept. Dafür belegen sie thematisch aufbauende Webinare, führen im Rahmen der Gründungsbegleitung engmaschige Feedbackgespräche und reflektieren ihre Situation mit engagierten Mentoren aus der Thüringer Unternehmenslandschaft.

Am Ende des 100-Tage-Programms besteht die Möglichkeit, die Ergebnisse im Erfurter Pop-up-Store zu präsentieren. Mit dem Pop-up-Store steht in der Thüringer Landeshauptstadt eine Erprobungsmöglichkeit für Existenzgründer und Start-ups auf dem lokalen Markt zur Verfügung. Jungunternehmen können ihre Geschäftsidee im Ladenraum im Erdgeschoss des Gebäudes Fischmarkt 11 im Rahmen einer Kurzzeitvermietung testen.

Bewerbung und Ablauf

#FastForward ist für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenfrei und virtuell angelegt – Entfernungen sollen keine Rolle spielen. Vorzugsweise angesprochen sind motivierte, aufgeschlossene und mutige Unternehmer/innentypen, deren Ideen sich realistisch in dem Zeitraum umsetzen lassen. Sie sollten zudem über eine gewisse Liquidität verfügen, um Prototypen bzw. erste Kleinserien ihres Vorhabens während des Programms vorzufinanzieren.

Bewerbungsschluss für die Teilnahme an der ersten Runde von #FastForward ist der 7. Juli 2020. Anmeldungen werden über das Formular auf der Website programm-fastforward.de registriert. Die finale Auswahl der 20 zugelassenen Kandidatinnen und Kandidaten wird zeitnah über die beteiligten Initiatoren vorgenommen. Offizieller Programmstart ist der 17. Juli. Inwiefern #FastForward tatsächlich Bewegung in Gründungsvorhaben bringen kann, zeigt sich Ende Oktober. Dann haben die ersten Absolventen „Thüringens virtuelle Masterclass“ absolviert und sollten nach 100 Tagen intensiver Auseinandersetzung mit dem Gründungsvorhaben erste Kunden vorweisen können.