Mario Melle

Fragen an einen erfahrenen Unternehmer, was er rückblickend genauso wieder tun würde, anders machen würde oder heute empfiehlt

Im Interview bei ThEx Mentoring: Mario Melle von der constancy GmbH und MELLE GmbH

 

Finanzen: Hast du Kredite genutzt oder alles aus eigener Hand finanziert? Was empfiehlst du heute? Welche Möglichkeiten kannst du anraten?

Für alle meine Firmen habe ich immer das Prinzip der Selbstfinanzierung genutzt. Genauer gesagt geht es um Bootstrapping, d.h. die Erträge aus dem Geschäft habe ich ins Unternehmen zurückgeführt und dadurch die Unternehmung wachsen lassen. Das begrenzt mein Risiko, da ich kein großes Investment am Anfang benötige, welches ich entweder selbst bereitstellen oder von fremden Dritten leihen muss. Auch das notwendige geringe Startkapital habe ich selbst bereitgestellt.

Als freiheitsliebender Typ kommt es mir auch entgegen, nicht diesen fremden Dritten rechenschaftspflichtig zu sein. Zu jeder Zeit entscheide ich selbst, was ich tun möchte. Für mich ist das ein wichtiger Aspekt, warum ich mich selbstständig gemacht habe – anderenfalls hätte ich auch einfach Angestellter bleiben können.

Besonders in den Anfangsjahren meiner Selbstständigkeit spielte ein weiteres Motiv eine Rolle, das Neue. Es ist die Neugier und die Lust am Gestalten, die dazu führte, dass ich mich an weiteren Firmen beteiligte oder gründete. Ich bin stolz darauf, dass einige davon erfolgreich tätig, bundesweit bekannt sind und vielen Menschen Arbeit geben.

Heute tritt für mich ein weiteres Motiv immer mehr in den Vordergrund. Es ist die Freude am Helfen und Beobachten, wie andere mit ihren geschäftlichen Ideen erfolgreich sind und sich dabei als Persönlichkeiten entwickeln. Dazu zählt auch, dass ich mich neben Rat und Tat manchmal mit Geld an der Unternehmung beteilige.

Noch einmal zu Deiner Frage. Auf Grund der aktuellen Lage mit Niedrigzinsen und der in Deutschland praktizierten, für einen Unternehmer vorteilhaften Zinsfestschreibung, kann auch eine Fremdfinanzierung einen guten Hebel für das eigene Geschäft bedeuten. Da sollte man aber schauen, ob es zum eigenen Typ und den Motiven passt – nicht jeder mag die „fremde Peitsche“, die das mit sich bringt oder bringen kann.

Am vorteilhaftesten finde ich für die Personen, die kein Bootstrapping durchführen wollen oder können, die Kombination von fremdem Geld und fremden Motiven, die über das bloße Geldverdienen hinausgehen. Ich meine damit „intelligentes Geld“. Das kann zum Beispiel eine Kooperation sein, wo neben dem Geld zur Finanzierung der Idee auch Rat, Tat und Dinge hinzukommen. Das kann manchmal bedeuten, dass der Finanzier Leistungen mit einbringt (Marketing, Produktion/Produkte etc.), sich z.B. mit seiner Erfahrung im Management beteiligt, tiefes Zielmarktwissen besitzt oder/und bei weiteren Finanzierungsrunden hilft. Oder aber er stellt Maschinen und Produkte zur Verfügung.

Es gibt auf Deine Frage also keine einfache Antwort. Das ist aber eben auch das Schöne daran. Die Formel ist für mich: Kenne dich selbst (deine Motive) und finde deinen eigenen Weg.

 

Versicherung: Hast du eine spezielle Versicherung für dein Geschäft? Wie versicherst du deine Online-Shops? Worst case Szenario – du wirst gehackt und deine Kunden können 1 Tag lang nichts verkaufen….

Ich würde diese Frage gern etwas weiter fassen und auf das dahinterliegende Thema schauen: Wie vermeide ich Risiken im Unternehmen und wie behalte ich den Fokus, weil ich bestimmte Risiken minimiere.

Wir haben teilweise Versicherungen, die aber nur dafür da sind, um die hohen Arbeitsaufwände abzufangen, wenn wir Infrastruktur wiederherstellen wollen, Daten neu einspielen müssen etc. Den Ausfall von Umsatz versichern wir nicht.

Es gibt noch eine andere Stelle, wo wir ein versicherungsähnliches Instrument einsetzten, dass uns hier aber helfen soll den Fokus in der Unternehmung zu halten. Es betrifft das Payment der Endkunden im Shop. Da wir als Onlinehändler unseren wichtigsten Kompetenzbereich vor allem im Marketing sehen, teilweise angrenzende Bereiche (wie IT, Texte etc.) aber ebenfalls mit abdecken, ist es wichtig zu anderen Bereichen auch Nein zu sagen. Würden wir alles können, hätten wir kein Profil und wären nicht gut im Kernthema eCommerce.

Das Nein betrifft beispielsweise das Thema Warenrisiko. Wir arbeiten bevorzugt mit unseren Herstellern im sogenannten drop-shipping zusammen, d.h. wir übermitteln die Bestellungen unserer Kunden an den Hersteller und dieser verpackt für uns. Die Ware kaufen wir auch erst zu diesem Zeitpunkt bei ihm ein. Der Hersteller stellt uns dann für einen bestimmten Zeitraum eine Sammelrechnung. Das funktioniert sehr gut und gibt uns die Möglichkeit auf unseren Kernkompetenzen Fokus zu halten. So haben wir kein gebundenes Kapital (in Ware, die wir vorab einkaufen müssten) und müssen nicht etwas verkaufen, was in unserem Lager liegt (und weg muss). Bei uns entscheidet immer der Kunde was ihm gefällt.

Wir nutzen die im Internet üblichen Bezahlmethoden, die fast alle davon geprägt sind, dass der Kunde die Ware kauft und das Geld bereits bei uns vereinnahmt ist. Die einzige Ausnahme ist der Kauf auf Rechnung. Dort besteht die Gefahr, dass der Kunde nicht zahlt, obwohl die Ware bereits bei ihm eingetroffen ist. Das könnte man über ein Inkassoverfahren durch einen unserer Mitarbeiter lösen, würde uns aber Fokus kosten. Deshalb nutzen wir hier Factoring, d.h., wir verkaufen unsere Forderung. Dadurch haben wir das Geld sicher und die Arbeit mit Mahnverfahren vermeiden wir bei uns – also behalten wir den Fokus. Ich sehe das vom Effekt her wie eine Art „Versicherung“.

 

Leidiges Thema – Steuern/Buchhaltung: Hast du das von Anfang an selbst gemacht? Hattest du eine gute Fee? Was würdest du heute anders machen?

Das ist ein spannendes Thema. Mich verbindet eine Art Hass-Liebe mit dem Thema Steuern und Buchhaltung. Einerseits ist es eine Pflicht und auf Grund meines Freiheitsmotivs bin ich darin nicht gut. Andererseits bietet das Thema Möglichkeiten zur Gestaltung und das mache ich gern. Aber beginnen wir von vorn.

Ich habe mich zum Start einer Unternehmung immer erst einmal dafür entschieden auf einen Dienstleister zu bauen. Das heißt, mein Steuerberater hat die Buchungen vorgenommen und ich habe mir dort Unterstützung geholt, wenn es um noch unklare Themen ging, die ich aber verantworte. Meine Steuerpflicht gegenüber dem Staat führt zu einer Verantwortung, die ich als Unternehmer persönlich trage. Da darf nichts anbrennen. Also delegiere ich das Abarbeiten und hole mir Rat, wenn etwas zu entscheiden ist.

Wenn die Unternehmung weiter erfolgreich voranschreitet, kommen Punkte – nennen wir sie mal magische Wachstumspunkte – wo Dinge umstrukturiert werden sollten, damit Wachstum stattfinden kann. Ein solcher Punkt kann dann zum Beispiel sein, dass (wie z.B. in der constancy GmbH) so viele Buchungsvorfälle im Jahr zu tätigen sind, dass es keinen Sinn mehr macht, dies händisch zu tun oder durch einen externen Steuerberater buchen zu lassen. Deshalb haben wir das automatisiert und internalisiert. Das spart Geld und wurde dadurch Kernthema. Interessant ist, dass durch solche Entscheidungen sogar Chancen entstehen können. Wir haben durch eine solche Lösung mittlerweile ein eigenständiges neues Produkt entwickeln können, welches wir auf dem Markt anbieten. Unser erster Kunde ist BMW geworden. Vielleicht gründen wir dafür sogar noch einmal eine extra Firma? 😉

Deshalb eben auch Hass-Liebe. Steuern und Buchhaltung sind nicht mein Lieblingsthema, aber man weiß ja nie, was sich daraus entwickeln kann.

Vielleicht noch ein Gedanke, den ich zum Thema Verantwortung wichtig finde. Steuern und Buchhaltung sind Unternehmersache, auch schon, weil die Finanzbehörde es zu einer persönlichen Sache mit möglichen Strafen macht. Also ist es wichtig, selbst genug dazu Bescheid zu wissen:

  • Wie stellt man eine korrekte Rechnung?
  • Welche Steuern sind wofür zu erheben, abzuführen und anzugeben?
  • Wann kommen Steuerzahlungen auf mich zu? Bitte nicht mögliche Vorauszahlungen vergessen.
  • Was geschieht mit ausländischen Umsätzen?
  • etc.

Diese Liste ist lang. Da es ein komplexes Thema ist, geht es um Vertrauen und enge Kooperation mit dem Steuerberater/Buchhalter. Die meisten Unternehmer arbeiten nicht im Bereich Steuern und deshalb empfehle ich, das Thema konsequent abzugeben an einen Dienstleister. Damit gewinnt man Fokus für das, was man eigentlich vorhat.

 

(Büro)-Orga: Fleißige Helfer: Nutzt du Tools/Apps, die dir deine Arbeit erleichtern?

Du fragst hier nach Tools und Apps. Ich würde das Thema aber gern umfassender beantworten. Tools und Apps nutze ich an den Stellen, wo eine von mir verantwortete Aufgabe auch durch mich selbst durchgeführt wird. Wenn ich die oft durchführe, freue ich mich sehr über die „fleißigen algorithmischen Helfer“.

Allerdings wähle ich bei den Aufgaben, die ich selbst durchführe, sehr genau aus und versuche diese zu begrenzen. Dahinter stehen verschiedene Gedanken:

  • Meine Aufgabe als Unternehmer ist, von außen am Unternehmen zu arbeiten. Wenn ich „Fachkraftaufgaben“ selbst durchführe, dann bin ich im Unternehmen und ich verliere meine Sicht von außen.
  • Es gibt Menschen, die diese Aufgabe besser und schneller erledigen können.
  • Setze ich einen Experten für diese Art von Aufgaben ein, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass dieser viel mehr weitere Dinge „mitbringt“, die mir helfen werden.

Deshalb ist die Frage nach den „fleißigen Helfern“ für mich eine weiter gefasste Frage. Auch auf Grund unserer schönen neuen Arbeitswelt. Sie besteht im Kern in einem exponentiellen Anstieg von Wissen und Komplexität. Diese meistere ich aber nur, wenn ich auf die Eigenverantwortung von Experten baue. Also gebe ich Aufgaben ab, d.h. ich delegiere meine Aufgabe an jemanden. Und wichtig ist mir, dass diese Person ihre eigenen „fleißigen Helfer“, sprich Tools und Apps nutzt.

Deshalb ist es in der constancy GmbH so, dass die verschiedenen Spezialisten im Team eigene Tools nutzen. Für die Zusammenarbeit hat sich das Team dann auf gemeinsame Werkzeuge selbst geeinigt: Asana, Slack etc.

Ich selbst nutze ein im Unternehmen selbst entwickeltes Dashboard auf Webtechnologiebasis, um KPIs verfolgen zu können, auf die wir uns alle geeinigt haben, Things für die Aufgabenverwaltung, Trello für Projekte, die ich selbst leite, ein Mindmap-Tool, die App Notability, die Concepts App zum Skizzieren von Ideen, aber auch die Apple Notizen-App und die Office-Suite von Microsoft.

 

Social Media: Machst du das selbst? Lagerst du das aus? Was empfiehlst du? Welche Schnittstellen gibt es, um Beiträge auf verschiedenen Kanälen zu organisieren?

Beim Thema Social Media muss ich unterscheiden zwischen Aktivitäten für mich selbst als Person und denen für die Unternehmung und deren Produkte/Dienstleistungen. Wenn es um mich persönlich geht, mach ich das selbst und auch nur sehr eingeschränkt. Ich liebe Gespräche. Megafon-Ansagen im Persönlichen fühlen sich seltsam an. Und leider sind viele Social-Media-Aktivitäten, die ich auf solchen Plattformen sehe, lautes Hinausschreien und laden nicht zur Interaktion ein.

Für die Firma constancy verantworten Shop Manager die Markenshops unserer Hersteller/Partner vollständig. Damit also auch die Social-Media-Aktivitäten für diese Marke. In manchen Fällen machen wir das vollständig selbst, in anderen gemeinsam mit dem Hersteller und manchmal machen wir nichts, sondern der Hersteller komplett selbst. Diese verschiedenen Ansätze machen dann Sinn, wenn es eine bestimmte „Handschrift“ braucht, um auf solchen Kanälen aktiv zu sein.

Generell bin ich der Meinung, dass, wenn man das Wort „Social“ ernst meint, die Kommunikation von Personen im Mittelpunkt stehen muss. Das ist im Sinne von Interaktion gemeint. Damit ist diese Marketingaktivität qualitativ anders als die anderen Aktivitäten, die ein Shop Manager bei uns macht. Deshalb ist hier der Fokus unterschiedlich, entweder mit dem Hersteller gemeinsam durchführen, dort lassen oder aber einem Spezialisten geben. Im letzten Fall kann das auch ein externer Spezialist sein. Aber dann haben wir das Problem, dass er zu den zu kommunizierenden Themen Wissen braucht, und das liegt ja in unserem Shop Manager und dem Hersteller.

Dann sind da noch die Social-Media-Aktivitäten der constancy an sich. Diese führen wir selbst durch. Da wir Marketing als Unterstützung der Akquise verstehen, betreiben wir diese Aktivitäten in der Akquise. Die Themen werden aber aus der gesamten Firma zusammengetragen und aufbereitet, so dass es an einer Stelle verantwortet werden kann. Jeder Mitarbeiter wird gehört und vorangetrieben durch einen Mitarbeiter. Nachdem wir dann etwas gepostet haben, steht es den Teammitgliedern frei, es in den eigenen sozialen Kanälen zu posten. Damit ist die Firma eine eigene (juristische) Person, deren soziale Interaktion von (natürlichen) Personen aufgegriffen werden kann.

Am Ende stellt es sich also so dar: Die Menschen im Unternehmen schlagen Themen vor, bringen eigenen Content ein, eine verantwortliche Person im Unternehmen kümmert sich um das Bespielen der Kanäle (übrigens händisch) und auf diese Aktivitäten kann jeder reagieren, wie er möchte. Also wird jeder gehört und das Mitmachen ist freiwillig.

Ich würde gern noch etwas zu der dahinterliegenden Haltung sagen. In einem Einstellungsgespräch bei uns bekommt jeder Bewerber die folgenden Aussagen zu hören: „Du hast hier sowohl eine wichtige Pflicht als auch eine darin liegende Chance. Wenn Du über unseren Gang gehst und siehst Arbeit auf dem Boden herumliegen, dann hast Du die Pflicht, die aufzuheben. Damit hast Du aber auch die Chance, sie zu behalten, wenn sie Dir gefällt. Wenn nicht, gib sie dem weiter, zu dem sie gehört. Aus solchen Dingen haben sich bereits Spezialisten im Unternehmen entwickeln können und auch die Position in der Geschäftsführung ist so besetzt worden.“

 

Marketing: Stichwort Corporate Design – Selbst machen oder Hilfe holen – deine Meinung dazu?

Sowohl als auch. Wir machen uns regelmäßig selbst Gedanken über unser Corporate Design, gestützt auf Aussagen unserer Geschäftspartner oder auch auf Grund von Input von Fremden. Dieses Feedback und die eigene Analyse der möglicherweise veränderten Situation im Markt, führen dann ggf. zur Entscheidung, hier etwas zu ändern.

Wenn dem so ist, holen wir uns konsequenterweise immer Unterstützung von außen, d.h. spezialisierte Agenturen werden beauftragt. Die Sicht von außen ist einfach zu wertvoll, um sie zu verschenken. Das eigene Wissen im Markt und die Gedanken dazu sind aber genauso wichtig.

Dieser Prozess hat sich bewährt und wir sind gerade (im Oktober 2021) dabei, eine große Veränderung unserer Webseite und an dem für die Öffentlichkeit „unsichtbaren Material“ vorzunehmen, dass wir beim Onboarding unserer neuen Markenhersteller benötigen.

Daraus folgend werden wir auch die Materialien verändern, mit denen wir auf uns aufmerksam machen. Die Bedeutung von Messen, auf denen wir Hersteller finden hat abgenommen und dafür die von Onlinemeetings zugenommen. Dafür brauchen wir dann ebenfalls andere Mittel. So sammeln wir gerade die Möglichkeiten/Formate und Beispiele von anderen, die uns gefallen. Dann entwickeln wir etwas Eigenes daraus und starten dann frisch ins Jahr 2022.

Unabhängig von uns, möchte ich allgemein einen Gedanken dazu äußern. Die eingehende Beschäftigung mit etwas, bringt oft Qualität und häufig Neues an den Tag. Für mich selbst kann ich das z.B. mit der intensiven Beschäftigung mit den Kernthemen meiner Geschäftsidee, der kalkulatorischen Basis des Geschäftsmodells oder beim Corporate Design (CD) beobachten. Nehme ich mir hier Zeit, verstehe deutlich besser, wie es sich für einen möglichen Zielkunden anfühlen würde, wie meine Geschäftsidee, meine Preisvorstellung oder meine Ansprache bei ihm ankommen wird. Meinen gewünschten Geschäftspartner zu verstehen, braucht Zeit. Die Beschäftigung mit dem CD halte ich deshalb für einen unabdingbaren Grundbaustein, den jeder Unternehmer selbst in der Hand haben sollte. Wenn das getan ist, setze ich aber konsequent darauf, mit einem Dienstleister die Außensicht noch einmal dazu zu bekommen und das CD umzusetzen.

 

Dein letzter heißer Tipp an unsere coolen Gründer!

Der ist einfach: Fragt! Es ist unglaublich, was Menschen alles erzählen, wenn man sie fragt.

Irgendjemand hat mir mal einen schönen Spruch gesagt, den ich mir immer dann selbst sage, wenn ich scheue, jemanden zu fragen (z.B. bei der Kaltakquise): „Nein-gesagt, hat er schon.“ Wenn ich nicht anrufe oder frage, habe ich bereits ein Nein. Wenn ich frage, kann es noch ein Ja werden. Mir hilft das.

Übrigens trifft das auch auf das Fragen um Hilfe zu. Wie ich schon sagte, helfe ich gern. 😉

 

Wir danken Mario Melle für das ehrliche und umfangreiche Interview. Es hat uns großen Spaß gemacht und wir freuen uns über deine Unterstützung in unserem Projekt. Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg, vor allem Gesundheit und natürlich genügend persönliche und unternehmerische Freiheit.