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Mal ehrlich: Prof. Dr.-Ing. Karlheinz Brandenburg , Gründer

Mal ehrlich: Heiße Fragen an coole Gründer: Im Interview Prof. Dr.-Ing. Karlheinz Brandenburg aus Ilmenau

Was ist deine Geschäftsidee?

Mit PARty, der „Personalized Auditory Reality“ will Brandenburg Labs ein digitales Hörerlebnis ermöglichen, welches von der Realität nicht zu unterscheiden ist, jedoch durch den Nutzer individuell an dessen Bedürfnisse angepasst werden kann. Räumlich entfernte Gesprächspartner werden akustisch authentisch wahrgenommen, Nebengespräche werden ganz natürlich möglich, reale, störende Umgebungsgeräusche können ausgeblendet und wichtige Details verstärkt werden und ebenso wird es möglich sein, der persönlichen Hörumgebung neue Geräusche hinzuzufügen.

Warum ist das eine gute Business-Idee?

Gerade in letzter Zeit werden Online- oder Telefonkonferenzsysteme in einem noch nie zuvor dagewesenem Maße genutzt. Für uns ist es selbstverständlich geworden, jederzeit und nahezu überall mit jeder Person kommunizieren zu können, jedoch hat sich die Art und Weise, wie wir einander dabei hören, in den letzten Jahren nicht wesentlich verändert. Noch immer ist es mit der aktuellen Technologie nicht möglich, bedeutende Aspekte der menschlichen Kommunikation, wie etwa das räumliche Hören oder Zwiegespräche innerhalb einer Gruppe nachzubilden, darum wird „PARty“ von Brandenburg Labs das personalisierte, immersive und selektive Hören für ein verbessertes digitales Hörerlebnis ermöglichen.

Was treibt dich an, deine Idee voranzutreiben?

Brandenburg Labs hat sich der Vision verschrieben das menschliche Hören neu zu definieren. Immersive, personalisierte Hörumgebungen haben das Potenzial einen wesentlichen Beitrag zur Lösung aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen zu leisten, wie etwa effiziente Online-Meetings in Zeiten von Corona.

Wie organisiert ihr Hierarchien?

Flache Hierarchien und kurze Dienstwege ermöglichen eine angenehme und familiäre Arbeitsatmosphäre bei Brandenburg Labs. Die gegenseitige Unterstützung sowie ein offenes Ohr sind dabei unter den Kollegen selbstverständlich. So können Projekte dynamisch realisiert werden und es kann flexibel auf Veränderungen reagiert werden.

Was wäre, wenn du alles auf Anfang setzen könntest? Hättest du nochmal gegründet und wieso?

Nach langer Zeit bei Fraunhofer und der TU Ilmenau ist das ein Neuanfang, mit all den Erfahrungen und unter Nutzung der Verbindungen z.B. zur TU Ilmenau (da sind die Ideen entstanden). Ich hoffe das funktioniert auch nur halb so gut wie die vorherigen Vorhaben.

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