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Interessante Gründungen in Thüringen: Gründerportrait aus Ostthüringen

18. Oktober 2017 › Aktuelles   

Im Interview mit Steffi Resch, Gründerin von „ComputerEule“ Grafik, Foto und Webdesign

Was hat Sie zur Gründung bewegt?

Die Vorstellung, meine eigene Chefin zu sein, hat mich schon immer gereizt.
Mein Ehemann ist seit 2011 selbstständig und hat mich positiv beeinflusst, zu gründen. Er als Ingenieur für Informatik und ich als Grafikerin ergeben ein tolles Team. Unser Plan ist es, zukünftig einige Projekte gemeinsam zu bearbeiten.

Was möchten Sie anderen Gründern mitteilen?

Glaubt an euch und euren Traum. Durchdenkt die Idee gründlich und macht den ersten Schritt. Was habt ihr zu verlieren?

Warum sind Ihrer Meinung nach Gründungen
wichtig für Thüringen?

Thüringen ist in den vergangenen Jahren ein immer attraktiverer Standort für große und kleine Unternehmen geworden. Die Akteure aus den Regionen sind gut vernetzt und kooperieren miteinander. Thüringen ist ein unternehmerfreundliches Bundesland. Förderungen erfolgen gezielt und sinnstiftend. Es sollten sich aber noch mehr Kleinunternehmen in der Region ansiedeln. Wettbewerb fördert die Qualität und spornt an. Jeder sollte wissen, wo sein Produkt herkommt. Ich finde es wichtig, regionale Unternehmen zu unterstützen, nicht nur der Umwelt, auch den Landsleuten zuliebe. Viele Menschen stehen Neuem aufgeschlossen gegenüber. Das macht es Gründern leichter Fuß zu fassen.

Was braucht es noch, um Gründungen zu erleichtern?

Versicherungen können einem am Anfang das Leben schwermachen. Etwas mehr finanzielle Unterstützung in dieser Hinsicht wäre gut. Ich bin freiwillig in der gesetzlichen Krankenkasse geblieben. Mein kleiner Sohn ist daher mitversichert. Durch den Bezug des Gründungszuschusses bezahle ich einen recht hohen Krankenkassenbeitrag. Ohne diese Einnahmen würde der Beitrag deutlich geringer ausfallen. Ich fände es besser, wenn die Krankenkasse den Gründungszuschuss bei der Beitragsberechnung nicht berücksichtigen würde.
Daher mein Tipp: keine voreiligen Entscheidungen treffen, gründlich recherchieren, Angebote einholen und Leistungen vergleichen. Nur so schützt man sich vor zu hohen Kosten, die ein Fortkommen als Existenzgründer massiv erschweren oder gar verhindern können.

Wie hat Sie ThEx Enterprise unterstützt?

Ich bin von Beginn an super beraten worden. ThEx Enterprise hat mich vollumfänglich begleitet, von der Finanzplanung über die Erstellung eines Businessplans bis hin zur Vermittlung von unternehmerischem Wissen, welches ich mir in sehr vielfältigen Seminaren aneignen konnte. Was ich sehr geschätzt habe sind auch die Möglichkeiten, sich mit anderen Gründern zu vernetzen und andere Geschäftsideen kennenzulernen. Visitenkarten wurden ausgetauscht und noch heute besteht ein reger Kontakt untereinander.

 

           

 

Das Interview führte Swen Köcher – Gründungsbegleiter für ThEx Enterprise in Ostthüringen

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