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Zweiter Gründerbrunch der Wartburgregion lockte viele Interessierte

Die Gründer- und Jungunternehmerszene in der Wartburgregion muss sich keinesfalls verstecken. Am 18.04.2018 fand der zweite Gründerbrunch der Wartburgregion mit 26 Teilnehmern statt. Bewusst sollte das Kennenlernen und Netzwerken der Gründer untereinander im Vordergrund stehen. Dazu lud die angenehme Atmosphäre der Moritzbar im solewerk Hotel, Bad Salzungen ein.

Welche Herausforderungen kommen auf Gründer zu? Auf welche Unterstützung können Gründungsinteressierte bauen? Wie etabliert sich ein junges Unternehmen in der Region? Auf diese und weitere Fragen gab Jungunternehmer Axel Tödt von Ihr Energiekonzept mit Sitz im Technologie- und Gründerzentrum TGF Schmalkalden / Dermbach hilfreiche Antworten und Hinweise.

 

In einem anschließenden Speed-networking hatten die Teilnehmer Gelegenheit mit den weiteren anwesenden beratenden Institutionen Industrie- und Handelskammer Erfurt, Handwerkskammer Südthüringen, Thüringer Aufbaubank, ThEx, der Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung des Freistaats Thüringen mbH sowie untereinander ins Gespräch zu kommen.

Das Netzwerken untereinander stand im Vordergrund, fassen die Veranstalter Wirtschaftsförderung Wartburgkreises und das ThEx, Thüringer Zentrum für Existenzgründer und Unternehmertum zusammen. Die Terminankündigung zum nächsten Gründer-Beratersprechtag der Wartburgregion wird rechtzeitig bekannt gegeben.

 

 

 

Selbstständig im Landkreis Hildburghausen – Vor-Ort-Beratung im Landratsamt

„Wer gründen will, muss nach Thüringen kommen“, lobte Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee am Rande des Thüringer Gründertags im November 2017 die gründerfreundlichen Rahmenbedingungen in Thüringen. Das gilt auch für den Landkreis Hildburghausen, denn hier sind die Unternehmensgründungen ebenso von besonderer Bedeutung. Laut dem Gründer- und Unternehmerreport Thüringen 2017 gab es 2016 im Landkreis Hildburghausen 301 Gewerbeanmeldungen, ein Großteil davon im Bau- und KfZ-Gewerbe. Besonders erfolgreich waren in den vergangenen zwei Jahren die Gründungen im High-Tech-Sektor. Die Region verzeichnete gegenüber 2015 mit plus 300 Prozent den größten Zugewinn thüringenweit.

Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Einzelunternehmen, eine GbR oder eine GmbH entsteht, ein Unternehmen übernommen und ob die Tätigkeit im Haupt- oder Nebengewerbe durchgeführt wird. Junge Unternehmen stärken die Wirtschaftsregion Hildburghausen, schaffen und sichern Arbeitsplätze und gestalten so die Zukunft Südthüringens.

Den Mut haben, sich begleiten zu lassen

Der Aufbau der eigenen Existenz birgt zahlreiche Chancen – aber auch nicht unerhebliche Risiken. Fehlendes Wissen in der Gründung oder Übernahme eines Unternehmens können durch die Unterstützung und die Zusammenarbeit mit strategisch wichtigen Partnern ausgeglichen werden. Denn in kaum einem beruflichen Abschnitt müssen in so kurzer Zeit so viele Entscheidungen getroffen werden wie während der Gründungsphase: Was hebt mein Angebot von der Konkurrenz ab? Wie sieht meine Zielgruppe aus? Zu welchem Preis möchte ich verkaufen? Wer sind meine Mitbewerber? Welcher Standort ist der optimale?  Welche Fördermöglichkeiten gibt es? Wer so viele Fragen hat, braucht viele Antworten.

Gerade weil die Unternehmensgründung ein so komplexes Vorhaben ist, sollten sich Gründer und Gründerinnen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit begleiten lassen. Die Wirtschaftsförderung Hildburghausen bietet daher gemeinsam mit ThEx Enterprise, einem Projekt zur Gründungsbegleitung im Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum, eine Vor-Ort-Beratung im Landratsamt Hildburghausen an. Gründungsinteressierte sowie Unternehmen auf der Suche nach einer Nachfolge können sich melden und einen ersten Termin vereinbaren.

ThEx Enterprise
Anja Töpfer
Gründungsbegleiterin Südthüringen
Tel: +49 (0) 3681 45 21 904
Mobil: +49 (0) 152 56 65 81 29
E-Mail: atoepfer@parisat.de

Gründertreffen Jena – Vernetzung mal anders

Am 2. November 2017 fand im Technologie- und Innovationspark (TIP) Jena ein Gründertreffen statt. Unter dem Motto „Vernetzung mal anders“ trafen sich Gründungsinteressierte, Unternehmen und Bekannte zu Erfahrungsaustausch.

Der Rückblick auf einen kurzweiligen Abend:

Es ist 17.30 Uhr – wir begrüßen die ersten Gäste in den Konferenzraum 1 des Technologie und Innovationsparks am Beutenberg in Jena. Hier, in der obersten Etage des TIP, genießt man einen atemberaubenden Blick auf Jena und die Kernberge. Die untergehende Sonne hüllt die Berge in ein angenehm rötliches Licht. Es wird Abend.  Die Atmosphäre im Raum ist sehr angenehm und lädt zum Verweilen ein.

Es herrscht hektisches Treiben. Die Technik wird vorbereitet und Swen Köcher, Gründungsbegleiter für Ostthüringen, bereitet sich auf seine Moderation vor, trifft letzte Absprachen. Seine beiden Kolleginnen Katharina Heinecke und Saskia Blattmann begrüßen die Gäste, beantworten Fragen, rücken Stühle, schenken Getränke aus – sie unterstützen, wo sie können.

18.15 Uhr. Die Veranstaltung startet. Viele neugierige Gesichter schauen aufs Podium. Es sind Gründerinnen und Gründer, aber auch Netzwerkakteure und Bekannte. Nach Begrüßungsworten, die Swen Köcher an die Gäste richtet, stellt sich jeder aus dem Publikum kurz vor. Heute stehen sie, die Gründer und Gründerinnen, im Mittelpunkt. Sie berichten von ihren Erfahrungen – erzählen ihre Geschichten.

So erläutert Randolf Margull, Geschäftsführer des TIP Jena, die Vorteile seines Technologie- und Gründerzentrums und stößt dabei offene Türen auf. Die Gründerinnen Steffi Resch und Dr. Maria Freiburger berichten anschließend über ihren Gründungsweg und inspirieren das Publikum. Für herzhaftes Lachen sorgt das Improvisationsduo „Mensch, Steve!“: Stefanie Menschner und Steve Kußin stellen auf humorvolle Weise die Vorzüge ihrer Zusammenarbeit und Gründung vor.     Künstlerisch und musisch untermalt wird das Programm von Kerstin Prüfer und ihrem Sohn Hannes&Freunden. Mit selbst verfassten Gedichten und deren musikalischen Interpretation werden alle im Raum auf eine Gedankenreise mitgenommen. Zum Abschluss erläutert Andreas Martz, Geschäftsführer der Gfaw Regionalstelle Ostthüringen, wie unbürokratisch eine Behörde sein kann und welche Fördermöglichkeiten es für Gründer und Jungunternehmer in Thüringen gibt.

20.15 Uhr – zwei Stunden sind scheinbar im Flug vergangen. Aus dem Vorraum duftet es lecker. Gjörgy Bede von der Café & Vinothek Pici hat auch dieses Mal wieder leckere Gaumenfreuden vorbereitetet. Zufrieden, inspiriert und gut verköstigt kommen alle ins Plaudern und tauschen sich aus. Die Besucher sind sich einig – das war ein rundum gelungener Abend!  Man darf sich auf das nächste Gründertreffen freuen.